Abschiedslied der Zugvögel

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Wie war so schön doch Wald und Feld!
Wie traurig ist anjetzt die Welt!
Hin ist die schöne Sommerzeit
Und nach der Freude kam das Leid.

Wir wussten nichts von Ungemach,
Wir saßen unterm Laubesdach
Vergnügt und froh im Sonnenschein
Und sangen in die Welt hinein.

Wir armen Vögel trauern sehr:
Wir haben keine Heimat mehr,
Wir müssen jetzt von hinnen flieh’n
Und in die weite Fremde zieh’n.

(Hoffmann von Fallersleben)

Datum: 12. November 2016
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6 Kommentare

  1. Quer | Samstag, 12. November 2016 18:07
    1

    So viele sind unterwegs: Mögen sie unbeschadet ankommen an ihrem so tapfer angesteuerten Ziel!

    Lieben Abendgruss,
    Brigitte

  2. seelenruhig | Sonntag, 13. November 2016 10:48
    2

    Das Foto ist gigantisch! Wunderwunderschön!
    Der Text ist schwermütig und ja, ichhoffe auch, dass die Vögel eine gute Reise haben und einen schönen warmen Winter. Ich freue mich auf ihre Rückkehr…. ich , die ich mich an den warmen Ofen setzen kann.

    liebe Grüße von Ellen

  3. Sonja | Sonntag, 13. November 2016 13:44
    3

    Angetan bin ich vom Foto!
    Außerdem vom feinen kleinen alten Wörtchen „anjetzt“!
    Gruß von Sonja

  4. mona lisa | Sonntag, 13. November 2016 19:05
    4

    @ Quer, mögen sie ihren Weg jetzt in den Süden u. im Frühjahr zurückfinden. Zu beiden Jahreszeiten bin ich von ihrem Flug und dem Sie begleitenden Gesängen sehr angetan.
    Späte Sonntagsgrüße!

  5. mona lisa | Sonntag, 13. November 2016 19:07
    5

    @ Danke für dein Kompliment.
    Ja, es ist nicht so ganz einfach, ihre Formationen festzuhalten.
    Dir einen angenehmen Abend, herzliche Grüße.

  6. mona lisa | Sonntag, 13. November 2016 19:10
    6

    @ Sonja, auch dir ein herzliches Dankeschön und einen wohligen Abend, lesend, schreibend, wie auch immer. Herzliche Grüße.

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