Graue Tage

Es ist mitunter,
als wären alle Fäden abgeschnitten…
als wäre alles um dich her
weitab und leer,
ein toter Raum,

und du dir selbst ein fremder Traum…

…als käme nie die Sonne wieder,
als klänge nie ein Lied mehr durch,
als höre alles langsam auf…

und plötzlich flimmert’s durch die Wolken
und plötzlich trifft ein Klang ans Ohr
und leise fliegt auf goldenem Flügel
ein Schmetterling am Weg empor!

(Cäsar Flaischlen)

Datum: 6. November 2017
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4 Kommentare

  1. Sonja | Dienstag, 7. November 2017 9:00
    1

    So schön! Beinahe macht es Hoffnung: dieser leise auf goldenem Flügel schwebende Schmetterling!
    Sehr passend ausgesucht. Dem grauen Grauen etwas entgegen setzen!
    Gruß von Sonja

  2. Quer | Dienstag, 7. November 2017 9:49
    2

    Wie im Gedicht von Herrn Flaischlen darf man sich nie auf den momentanen Eindruck verlassen.
    Es kann sich alles so schnell wenden – zum Guten wie zum Schlechten.
    Hoffen wir auf viele positive Überraschungen.
    Lieben Gruss ins nasse Heute,
    Brigitte

  3. mona lisa | Dienstag, 7. November 2017 19:41
    3

    @ Sonja, für mich war’s heute morgen überhaupt kein graues Grauen – im Gegenteil: zarte Sanftheit lag nicht nur in der Luft, für mich war sie sichtbar ;)
    Herzliche Abendgrüße

  4. mona lisa | Dienstag, 7. November 2017 19:42
    4

    @ Quer, für positive Überraschungen bin ich zu haben. Auch dir herzliche Herbstabendgrüße

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