Der Winter


Wenn ungesehn und nun vorüber sind die Bilder
Der Jahreszeit, so kommt des Winters Dauer,
Das Feld ist leer, die Ansicht scheinet milder,
Und Stürme wehn umher und Regenschauer.

Als wie ein Ruhetag, so ist des Jahres Ende,
Wie einer Frage Ton, daß dieser sich vollende,
Alsdann erscheint des Frühlings neues Werden,
So glänzet die Natur mit ihrer Pracht auf Erden.

(Friedrich Hölderlin)

Datum: 21. Februar 2018
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3 Kommentare

  1. Sonja | Mittwoch, 21. Februar 2018 22:47
    1

    Wohlan!

  2. Quer | Donnerstag, 22. Februar 2018 7:01
    2

    So ist das mit den Jahreszeiten und Hölderlin konnte es in unnachahmlich schöne, melodische Verse weben.
    Lieben Morgengruss,
    Brigitte

  3. mona lisa | Donnerstag, 22. Februar 2018 7:43
    3

    Zieht euch warm an, konnte ich heute Morgen im Radio hören.
    Das Radio als Mutti, die sich um die Gesundheit der Bürger kümmert ;)
    Euch einen sonnigen Wintertag!

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