Verlorener Klang


Einmal in Kindertagen
Ging ich die Wiese lang,
Kam still getragen
Im Morgenwind ein Gesang,
Ein Ton in blauer Luft,
Oder ein Duft, ein blumiger Duft,
Der duftete süß, der klang
Eine Ewigkeit lang,
Meine ganze Kindheit lang.

(Hermann Hesse, 1. Strophe des Gedichts „Verlorener Klang“)

Datum: 3. November 2018
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4 Kommentare

  1. Quer | Samstag, 3. November 2018 10:19
    1

    Wie gut das schöne Bergbild zu den Zeilen Hesses passt! Ja, die Kindheit klingt lange nach, in Sequenzen und Düften für immer.
    Lieben Gruss,
    Brigitte

  2. Sonja | Montag, 5. November 2018 17:38
    2

    Das klingt weniger traurig. Erinnerungsträchtig schön! Die Wiese ist beinahe zu riechen. Hmmm.
    Gruß von Sonja

  3. mona lisa | Donnerstag, 8. November 2018 9:19
    3

    @ Quer, mir klingeln im Moment leider die Ohren aus anderen Gründen – es gibt zur Zeit so viele „MUSS“ im außen, ich hoffe einfach auf weniger turbulente Zeiten.
    Liebe Morgengrüße

  4. mona lisa | Donnerstag, 8. November 2018 9:20
    4

    @ Erinnerungsträchtig ist dieses Bild für mich allemal. Es ist allerdings keine Kindheitserinnerung – auch gut so ;)
    Auch dir liebe Morgengrüße.

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