aufgeschnappt

Ledigenheim
Kostgängerzimmer

Datum: 12. Dezember 2018
Themengebiet: Allgemein, Alltägliches, Aufgeschnappt, Worte Trackback: Trackback-URL
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5 Kommentare

  1. Sylvia | Mittwoch, 12. Dezember 2018 22:15
    1

    in einem früheren ledigenheim wohnte ich, bis ich drei jahre alt war. nach dem krieg in den 50er jahren wohnten darin flüchtlingsfamilien, also auch meine eltern mit ihrem kleinen baby (das war ich). ich erinnere mich an lange dunkle flure, knarzende böden mit braunem linoleum (kann man das behalten als so kleines kind?). aus dem fenster schauend sah man einen grauen platz, am rand eine funzelige laterne.

  2. mona lisa | Mittwoch, 12. Dezember 2018 22:21
    2

    Meinst du Ledigenheime oder eher Übergangsheime?
    Ledigenheime wurden hier oft die Unterkünfte für ledige bzw. alleinstehende Gastarbeiter genannt, die in den 60iger Jahren zahlreich ins Ruhrgebiet kamen.

  3. Quer | Donnerstag, 13. Dezember 2018 7:02
    3

    Ach, das muss noch in einem anderen Jahrhundert gewesen sein.
    Heute hat man andere Begriffe für ähnliche Dinge.
    Ich selber kam damit nie in Berührung.
    Lieben Gruss,
    Brigitte

  4. mona lisa | Donnerstag, 13. Dezember 2018 7:15
    4

    Ja, es sind Begriffe aus den 50iger, 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts, mit denen ich als Kind aufgewachsen bin. Im Moment hört man sie immer mal wieder, da die letzten Zechen geschlossen werden. Eine Ära des Bergbaus geht hier zu Ende, die sehr prägend für das Ruhrgebiet war.
    Herzliche Morgengrüße

  5. Sylvia | Donnerstag, 13. Dezember 2018 8:09
    5

    guten morgen! nein, es war ein haus, in dem vorher ledige frauen und mädchen gewohnt haben, die bei der Wollwäscherei- und Kämmerei, DER fabrik im stadtteil, gearbeitet haben. nach dem krieg wurde es wohl „umfunktioniert“, um all die menschen aufzunehmen, die nach einem dach überm kopf und nach arbeit suchten.
    herzlicher morgengruß
    Sylvia

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