Die Welt, die monden ist

Vergiß, vergiß, und laß uns jetzt nur dies
erleben, wie die Sterne durch geklärten
Nachthimmel dringen, wie der Mond die Gärten
voll übersteigt. Wir fühlten längst schon, wie’s
spiegelnder wird im Dunkeln; wie ein Schein
entsteht, ein weißer Schatten in dem Glanz
der Dunkelheit. Nun aber laß uns ganz
hinübertreten in die Welt hinein
die monden ist.

(Rainer Maria Rilke)

Datum: 23. Dezember 2018
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2 Kommentare

  1. Quer | Sonntag, 23. Dezember 2018 10:18
    1

    Der Vollmond ist immer wieder wunderschön und animiert zu solchen Texten.
    Hier war und ist er nicht zu sehen: schade.
    Lieben Gruss zum 4. Advent,
    Brigitte

  2. Nordic | Sonntag, 23. Dezember 2018 14:50
    2

    So schön wie der Ril ke und der Vollmond ist, so freue ich mich jetzt nach der Sonnenwende wieder auf längere Tage Frohe Weihnachten

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