Abend


Endet schon des Tages Leben
und sein ganzes Glück?
Töne und Gestalten schweben
in sich selbst zurück.

Zwischen Wachen, zwischen Träumen
trinkt die Seele schon,
zugeweht aus andern Räumen,
leisen Harfenton.

Breite nun, du sternenschöne,
atemstille Nacht,
deine Schleier und versöhne
wo ein Leiden wacht.

(Johann Georg Fischer)

Datum: 24. Februar 2019
Themengebiet: Fotos, Gedichte Trackback: Trackback-URL
Feed zum Beitrag: RSS 2.0

2 Kommentare

  1. Quer | Sonntag, 24. Februar 2019 21:58
    1

    Wie schön in Wort und Bild. Das könnte auch ein innig gesprochenes Nachtgebet sein.
    Lieben Abendgruss,
    Brigitte

  2. mona lisa | Montag, 25. Februar 2019 8:20
    2

    Ja, tatsächlich ;)
    Wünsche dir einen wunderbaren Wochenstart.

Kommentar abgeben