In der Winternacht


Es wächst viel Brot in der Winternacht,
weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat; erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
spürst du, was Gutes der Winter tat.

Und deucht die Welt dir öd und leer,
und sind die Tage dir rau und schwer:
Sei still und habe des Wandels acht –
es wächst viel Brot in der Winternacht.

(Friedrich Wilhelm Weber)

Datum: 3. Februar 2019
Themengebiet: Fotos, Gedichte Trackback: Trackback-URL
Feed zum Beitrag: RSS 2.0

3 Kommentare

  1. Quer | Sonntag, 3. Februar 2019 7:41
    1

    Ja, daran gilt es zu denken, wenn der Winter zur Belastung wird…
    Toll, deine Schneebilder!
    Lieben Sonntagsgruss,
    Brigitte

  2. mona lisa | Sonntag, 3. Februar 2019 9:46
    2

    Noch hält sich das mit der Belastung hier in Grenzen. Schnee ist hier eher die Ausnahme als die Regel.
    Sonnige Wintergrüße

  3. 06. Woche | Geschichten und Meer | Freitag, 8. Februar 2019 4:00
    3

    […] Für Gedichte habe ich sonst nicht viel übrig, aber für dieses hier schon: In der Winternacht. […]

Kommentar abgeben