Rose mit Raureif

Hast du denn ganz die Rosen ausempfunden
vergangnen Sommers? Fühle, überlege:
das Ausgeruhte reiner Morgenstunden,
den leichten Gang in spinnverwebte Wege?
Stürz in dich nieder, rüttele, errege
die liebe Lust: sie ist in dich verschwunden.

(Zeilen aus “Winterliche Stanzen“ v. Rainer Maria Rilke)

Datum: 11. November 2019
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4 Kommentare

  1. seelenruhig | Montag, 11. November 2019 7:45
    1

    Wie wohltuend die Farbe der Rose hier her leuchtet! Die Worte von Rilke wunderschön dazu.
    lieben Gruß von Ellen

  2. mona lisa | Montag, 11. November 2019 8:21
    2

    Es sind die letzten Rosen dieses Jahres, Das Glitzern des Raufreifs in der Sonne gestern ließ sie noch einmal ganz anders aufleuchten.
    Liebe Grüße

  3. Quer | Montag, 11. November 2019 8:23
    3

    Das hingegen ist wieder ein Rilke-Poem, das mich voll anspricht. Und deine Rosenbilder dazu sind wunderschön.
    Danke dafür und herzlichen Gruss in die neue Woche hinein,
    Brigitte

  4. mona lisa | Montag, 11. November 2019 8:28
    4

    Danke dir – die Zeilen aller Frostbilder stammen aus demselben Gedicht Rilkes, den “Winterlichen Stanzen”.
    Liebe Grüße

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