Weite, weiße Stille

Wie meine Träume nach dir schrein.
Wir sind uns mühsam fremd geworden,
Jetzt will es mir die Seele morden
Dies arme, bange Einsamsein.

Kein Hoffen, das die Segel bauscht.
Nur diese weite, weiße Stille,
In die mein tatenloser Wille
In atemlosem Bangen lauscht.

(Rainer Maria Rilke)

Datum: 21. Juni 2020
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2 Kommentare

  1. Quer | Montag, 22. Juni 2020 5:55
    1

    Das ist ein tieftrauriges Rilkegedicht.
    Ich hoffe, dass die weite, weisse Stille bei dir positivere Reaktionen auslöst…
    Hab einen schönen Wochenbeginn!
    Mit lieben Grüssen,
    Brigitte

  2. mona lisa | Montag, 22. Juni 2020 16:08
    2

    Stille auf jeden Fall – deswegen war es hier eine weile so ruhig. Hat sich so ergeben.
    Liebe Grüße

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