Mittwoch, 13. September 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (6)

Ans Haff nun fliegt die Möwe, Und Dämmrung bricht herein; Über die feuchten Watten Spiegelt der Abendschein. Graues Geflügel huschet Neben dem Wasser her; Wie Träume liegen die Inseln Im Nebel auf dem Meer. Ich höre des gärenden Schlammes Geheimnisvollen Ton, Einsames Vogelrufen - So war es immer schon. Noch einmal schauert leise Und schweiget dann der Wind; Vernehmlich werden die Stimmen, Die über der Tiefe sind. (Theodor Storm) weiterlesen...


Sonntag, 10. September 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (4)

Wenn der Mensch nichts mehr zu lieben hat, so umfaßt er das Grabmal seiner Liebe, und der Schmerz wird seine Geliebte. Vergebt einander den kurzen Wahnsinn der Klage: Alles kann der Mensch auf der Erde geduldiger verlieren als Menschen. (Jean Paul) weiterlesen...


Mittwoch, 6. September 2017 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

Das Konzerthaus Dortmund kurz vor der festlichen Saisoneröffnung mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, einem ungewöhnlichen Programm (Tarrodi, Barber, R.Strauss, Nielsen) und der Sopranistin Renée Fleming. Das Konzert war ein Erlebnis für Augen und Ohren. Als Zugabe sang Renée Fleming ein weiteres Strauss-Lied: Morgen! Und morgen wird die Sonne wieder scheinen und auf dem Wege, den ich gehen werde, wird uns, die Glücklichen[5] sie wieder einen inmitten dieser sonnenatmenden Erde… und zu dem Strand, dem weiten, wogenblauen, werden wir still und langsam niedersteigen, stumm werden wir uns in die Augen schauen, und auf uns sinkt des Glückes stummes Schweigen... Nach dem Ende des Konzert regnete es in Strömen. Schirm und Regenmantel ...weiterlesen...


Montag, 28. August 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Merk-Würdiges | Kommentare (0)

- Autofahrer, die mit ihrem Auto mindestens zwei Parkplätze einnehmen - macht ja nichts, Hauptsache ich stehe jetzt hier. - Autos, die Einfahrten blockieren, die Autobesitzer müssen mehrfach ausgerufen werden, - relativ schnell fahrende Autos, meist mit Pferdeanhängern auf den sonst nicht zu befahrenden Landwirtschaftswegen, lassen Staubwolken hinter sich aufwirbeln. Wo ist das Problem? Die Fahrer sitzen ja im Auto und werden nicht eingestaubt. - Die meisten Autofahrer drosseln nicht einmal ihre Geschwindigkeit, wenn sie auf einen zufahren. - Doch eine Reiterin: Sie fragt mich durchs geöffneter Fenster, ob ich zu schön sei, um aus dem Weg zu gehen. Links ...weiterlesen...


Freitag, 25. August 2017 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ich bestätige voll Glück meinen Glauben daran, daß wir in uns einen Funken jenes ewigen Lichts tragen, das im Grunde des Seins leuchten muß, und das unsere schwachen Sinne nur von ferne ahnen können. Ich erkenne es als unsere höchste Pflicht, diesen Funken in uns zur Flamme werden zu lassen und das Göttliche in uns zu verwirklichen. (Malvida Freiin von Meysenbug) weiterlesen...


Sonntag, 20. August 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (0)

DEr Mensch das Spil der Zeit / spilt weil er allhie lebt. Im Schau-Platz diser Welt; er sitzt / und doch nicht feste. Der steigt und jener fällt / der suchte der Paläste / Vnd der ein schlechtes Dach / der herrscht und jener webt. Was gestern war ist hin / was itzt das Glück erhebt; Wird morgen untergehn / die vorhin grüne Aeste Sind numehr dürr und todt / wir Armen sind nur Gäste Ob den ein scharffes Schwerdt an zarter Seide schwebt. Wir sind zwar gleich am Fleisch / doch nicht von gleichem Stande Der trägt ein Purpur-Kleid / und ...weiterlesen...


Montag, 31. Juli 2017 | Kategorie: Allgemein, Zitate | Kommentare (2)

Einig zu sein, ist göttlich und gut; woher ist die Sucht denn unter den Menschen, daß nur einer und eines nur sei? (Friedrich Hölderlin) weiterlesen...


Montag, 17. Juli 2017 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Fotos | Kommentare (0)

"Aber was hilft die Mauer um den Garten, wo der Boden dürre liegt? Da hilft der Regen vom Himmel allein. O Regen vom Himmel! o Begeisterung!" Hölderlins Metapher für den Zustand des Staates. (aus: Friedrich Hölderlin, Hyperion oder Der Eremit in Griechenland, Frankfurt a.M. 2. Aufl. 1980, S. 42f) weiterlesen...


Mittwoch, 28. Juni 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

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Dienstag, 27. Juni 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Graue Dämmerungen hängen überm weiten Wiesenplan, - müd, mit rotgelaufnen Wangen kommt der Tag im Westen an. Atemlos dort sinkt er nieder hinter Hängen goldumsäumt, seine lichtermatten Lider fallen mählich zu. - Er träumt. - Träumt manch sonnig Traumgebilde.. Leis vom Himmel schwebt dahin, jetzt die Nacht und neigt sich milde, Sterne lächelnd über ihn... (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...