Sonntag, 7. März 2010 13:40

Ja, sie wärmt wieder, die Sonne. Eingemummelt in einer windgeschützten Ecke habe ich sie gespürt. Es tut soooo gut. Sie regt Lebensgeister an,  nicht nur im Garten. Möge es so bleiben - zumindest noch ein paar Tage lang. Einen sonnigen Sonntag, wo auch immer ihr seid! weiterlesen...


Samstag, 6. März 2010 18:38

Wer  kann da schon "Nein" sagen, wenn die Königin bitten lässt? Ich nicht! Jeden ersten Samstag im Monat gibt es in der Kirche St.Peter in Recklinghausen eine Orgelmatinée, z.T. mit renommierten Organisten und interessanten, oft ausgefallenen Musikstücken. So hat einmal eine Brasilianerin Tangos auf der Orgel gespielt. So etwas hatte ich bis dahin noch nicht gehört. Heute lag dort ein 118 S. (!!!) starkes Programmheft, das mit dem Titel "Die Königin lässt bitten" auf das besondere Veranstaltungsprojekt die "ORGELLANDSCHAFT RUHR - EIN JAHR MIT DER KÖNIGIN" hinweist. Es ist ein Projekt im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt 2010. Ich habe es gleich mitgenommen und werde mich auf ...weiterlesen...


Montag, 22. Februar 2010 8:57

Nicht käuflich, aber zu mieten, so ein Kommentar zur Sponsorenaquise im Namen des Ministerpräsidenten von NRW. 20.000 € für ein "stattliches" Partnerpaket (diesen Begriff kennt mein Wörterbuch noch nicht, werde ich aber gleich einfügen!!). Und Rüttgers, der Arme, hat nichts davon gewusst, alles ist nur ein Missverständnis. Die Frage ist nur: Wer da was missverstanden hat! Ich fasse es nicht, für wie blöd die uns halten!!! weiterlesen...


Samstag, 20. Februar 2010 0:15

"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." (Franz Kafka) weiterlesen...


Donnerstag, 28. Januar 2010 18:56

Heute hatten wir Winteraprilwetter - alles dabei, wie im April, nur kälter: Sonne, Regen, Schnee und Gewitter. Zuerst habe ich gedacht, ich hätte mich geirrt. Doch dann hat es noch einige Male gedonnert, Blitze habe ich nicht gesehen. Die Stadt nahezu ausgestorben, die Bürgersteige rutschig. Nur gut, dass meine Autoreifen ein besseres Profil aufweisen, als meine Stiefel. Doch das hilft auf blankem Eis dann doch nicht. Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn die Bremsen nicht greifen, das Auto immer weiter auf die rote Ampel zurutscht und erst hinter der Haltelinie zum Stehen kommt.  Der Rückwärtsgang funktioniert, ich komme dann doch noch vor der Haltelinie zum Stehen. Dann ...weiterlesen...


Mittwoch, 13. Januar 2010 18:37

In der Verlängerung meiner Straße gibt es einen Bahnübergang, an dem kaum etwas normal ist. Nachdem in der Vergangenheit einige Bauern mehrfach mit ihren Treckeranhängern die Bahnschranken mitgenommen haben, weil die Straßenführung viel zu eng war, ist monatelang der Bahnübergang von Männern bedient worden, die mit flatternden rot-weißen Bändern den Übergang abgesperrt haben, oft so lange, dass in der Hitze Autofahrer eingeschlafen sind, die Anwohner die Autofahrer mit Getränken versorgt und ein Schwätzchen gehalten haben - bis, ja bis nach Kompetenzrangelein die Straße verbreitert war und die Schranken wieder automatisch bedient wurden. Seit einiger Zeit flattern die weiß-roten Bänder wieder, doch den Anwohnern schient es für einen Service viiiiiiel zu kalt zu sein, ...weiterlesen...


Samstag, 2. Januar 2010 15:32

Ihre Versicherungsschein-Nummer XYZ wurde geändert. Bitte verwenden Sie nur noch die neue Nummer. Sehr geehrte Frau S., hiermit bestätigen wir Ihnen, dass der Versicherungsvertrag aufgrund einer Ersatzversicherung zum 1.12.2009 endet. Das Schreiben ist datiert vom 17.12.2009, angekommen am 24.12.09 weiterlesen...


Mittwoch, 23. Dezember 2009 13:45

Sylvain lebt mit seiner Schildkröte Gaby bei seiner Mutter. Das wäre nichts Erwähnenswertes, wenn Sylvian nicht bereits 36 Jahre alt wäre und seine Schildkröte um ihren Panzer beneidete: "Es erschien ihm praktisch, in seinem eigenen sicheren Bunker zu wohnen." Alle seine Versuche, sich sebstständig zu machen, scheitern am Widerstand der Mutter, die nichts unversucht lässt, ihn an sich zu binden. Freundinnen ekelt sie regelmäßig aus dem Haus, so dass Sylvain - aus ihrer Sicht - erneut keinen Grund hat auszuziehen. Wegen eines Sturzes der Mutter und des damit verbundenen Aufenthaltes im Krankenhaus sagt Sylvain seine  Reise nach Rumänien ab. Die ...weiterlesen...


Samstag, 19. Dezember 2009 17:54

An folgender Zeitungsnotiz bin ich vor ein paar Tagen hängen geblieben: Um seine Fehlzeiten in der Schule zu belegen, soll ein 18jähriger Schüler ein ärztliches Attest vorgelegt haben. Diagnose: "Herzrückmusstörung". Wurde leider nicht anerkannt. Nachforschungen sollen zudem ergeben haben, dass das verwendete Blankoformulare durch einen Einbruch in die Hände des Schülers gelangt ist. Wie heißt es so schön: Soviel Dummheit muss bestraft werden - hoffentlich so, dass der betreffende Schüler daraus etwas fürs Leben lernt. weiterlesen...


Freitag, 4. Dezember 2009 7:28

"Ich weiß nicht, ob wir immer erst einen Menschen verlieren müssen, um uns darüber klar zu werden, daß wir ihn geliebt haben, aber mir ging es so. Zu Lebzeiten hatte ich keine Zeit, darüber nachzudenken, ob ich Liebe für den Onkel empfand oder Dankbarkeit und Respekt. Doch als er dann tot war, durchdrang mich eine große Zuneigung für diesen Mann, der mir viele Jahre den Vater ersetzt hatte. Vielleicht ohne Begeisterung zu zeigen, was seinem Charakter auch nicht entsprochen hätte, wohl aber mit gutem Willen." (S. 55) (Maria Barbal, Wie ein Stein im Geröll, für Leseratten sicher ein geeignetes Weihnachtsgeschenk, es ...weiterlesen...