Donnerstag, 26. Juli 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

George Tabori und Ulrich Mühe, zwei großartige, dem Theater bzw. dem Film verbundene Menschen, sind in den letzten Tagen verstorben. Es war zu erwarten - zwar aus unterschiedlichen Gründen (Alter, Krankheit) und dennoch: schade, ich werde sie vermissen. George Taboris "Warten auf Godot" habe ich noch bei den letzten Ruhrfestspielen sehen könne. Der Regisseur starb im biblischen Alter. Einen gut zu lesenden Nachruf "Das Leben , ein Tag" enthält die heutige Ausgabe der "ZEIT", S. 45. Ulrich Mühe, der "Lebensempfindliche" wie ihn der Tagesspiegel nennt, wurde nur 54 Jahre, vielleicht ein Anlass, die eigene Endlichkeit stärker ins Bewusstsein zu ...weiterlesen...


Donnerstag, 28. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Nein, nicht auf dem Jakobsweg mit Hape Kerkeling. Ich fühle mich mal wieder reif für (m)eine Insel. Ob ich dort die Möglichkeit und Lust habe zu schreiben, weiß noch nicht, hoffe aber, euch in absehbarer Zeit hier wieder in alter/ neuer Frische begrüßen zu können. weiterlesen...


Mittwoch, 27. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ein Blick aus dem Fenster bzw. der Sprung aus dem warmen Bett machen einem in diesen Tagen die Entscheidung nicht schwer: heißer Tee mit Zitrone und ein wenig Honig, das versüßt die Regentage - dazu ein Stapel Bücher. Da kann man dann so richtig seiner Lesesucht frönen: Auf der Postkarte hier sitzen sich zwei verschrobene Herren gegenüber. Der eine, vom Aussehen her ein fröhlicher Genussmensch, sagt zum andren ernst von einem Buch aufschauenden Asketen: Lesen? Das geht ein, zwei Jahre gut, dann bist du süchtig! Gefunden bei: Ludovica weiterlesen...


Donnerstag, 21. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Trotz heftigen Regens bin ich heute spazierengegangen. Stets am Schreibtisch zu sitzen, ist auf Dauer nicht gesund. Lust hatte ich keine, doch getreu dem Motto: Leben ist Bewegung oder : Wer rastet, der rostet! habe ich mich dann mit Gummischuhen und Regenschirm nach draußen gewagt. Und wie immer war ich anschließend froh darüber! Denn trotz des Regens haben die Linden geduftet - unbeschreiblich. Erinnert mich immer wieder an Honig und Lindenblütentee, den ich im Winter mit Honig trinke und mich an den Sommer erinnere. Auch wenn es (noch) keine Sonnen(energie)batterie für den menschlichen Körper gibt, so gibt es dennoch ...weiterlesen...


Samstag, 16. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Was haben Hochtzeitsfeiern, Abiturbälle oder sonstige (Abschieds-) Feten gemeinsam? Die extrem laute, krank machende Musik. Das Gefühl, Resonanzboden zu sein, so schlimm, dass Schwangere sich den Bauch mit Jacken abdecken, und ich mich frage, weshalb ich meine, es aushalten zu müssen, weil ich ja nicht unhöflich sein will. Höflichkeit um jeden Preis? Auch um den der Gesundheit? Das kann's ja wohl nicht sein!! Aber: ich kenne inzwischen mindestens zwei Menschen, die nach einer solchen Feier bleibende Schäden haben, nämlich einen Tinnitus. Mittlerweile habe ich neben den üblichen Utensilien Ohrstöpsel in meiner Handtasche, frage mich aber allmählich, ob ich nicht bescheuert bin ...weiterlesen...


Samstag, 16. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Es ist zum Heulen. Zeigt die ARD eine ihrer netten Musiksendungen, zeigt das ZDF die Wiederholung eines Krimis. Weshalb? Glauben sie, man erinnere sich nicht mehr an den Krimi? Befürchten sie, jeder schaue die nette Musiksendung, oder ist es bereits die Einstimmung auf die in der kommenden Woche beginnenden Ferien, wo die Daheimgebliebenen mit Wiederholungen ohne Ende bestraft werden? Wie gut, dass es Bücher gibt, die man mit in den Urlaub nehmen kann. Übrigens über Lektüretipps für den Urlaub (besonders ausgefallende Krimis), würde ich mich freuen! weiterlesen...


Samstag, 9. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

An diese Frage im Beichtspiegel musste ich denken, als ich Folgendes las: "Zweierlei Angst In den fünfziger Jahren und noch in die sechziger hinein ... galt Sexualität als schmutzig. Ein Werkzeug des Teufels. Noch bevor wir uns als Kinder unter der Unkeuschheit etwas vorstellen konnten, wurden wir in Schule und Öffentlichkeit zu Keuschheit verpflichtet. Schuldwarnungen wurden tief in uns hineingesenkt." (Silvia Bovenschen, Älter werden, FFM 6. Aufl. 2006, S. 124) Auch ich gehörte zu denen, die sich unter Unkeuschheit nichts, gar nichts vorstellen konnte. Doch, gehorsam, gewissenhaft, wie ich erzogen worden bin, ging ich regelmäßig zur Beichte. Der Beichtspiegel mit seinen Fragen ...weiterlesen...


Sonntag, 3. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Was machen "Ingrid Bergmann", "Auguste Viktoria" und "Nostalgie", wenn sie abends nach Sonnenuntergang noch beieinander stehen und den Neuankömmling "Leonardo da Vinci" betrachten? Ob sie ihn willkommen heißen, ihn ausgrenzen oder einfach ignorieren? Das Ergebnis wird sicher erst in einigen Wochen zu sehen sein, wenn man erkennen kann, ob "Leonardo" Fuß gefasst hat oder nicht. Vielleicht braucht er Hilfe von "Monica" oder noch besser: von "Konrad Adenauer"? Wer bisher nur "Bahnhof" verstanden hat: Ich habe mir heute in der Klostergärtnerei Maria Laach einen neuen Rosenstock, "Leonardo da Vinci", gekauft, den ich morgen unbedingt einpflanzen muss/ möchte. Habe aber beim ...weiterlesen...


Samstag, 26. Mai 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (8)

Draußen gewittert es - mächtig. Ich bin froh, nicht draußen zu sein, sein zu müssen. Hier, zu Hause, fühle ich mich wohl, die Gefahr ist relativ gering - denke ich. Gewitter sind faszinierende Naturschauspiele, solange man nicht davon betroffen, sondern nur Zuschauer ist - hinter sicheren Fensterscheiben. Als Kind fühlte ich mich nicht einmal hinter Fensterscheiben sicher - denn: "Der 'liebe' Gott schimpft!" wenn draußen ein Gewitter herrscht! Mit wem und aus welchem Gund - das wurde offen gelassen. Für ein Kind war klar: Der "liebe" Gott schimpft mit dir! Warum? - Das konnte man nicht wirklich beantworten! ...weiterlesen...


Donnerstag, 24. Mai 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Heute ging's darum, welche Hinweisfunktionen Gefühle haben und wie man mit ihnen umgehen kann. Das Gefühl "Wut" kannten sie alle, froh zu hören, dass Wut wie andere Gefühle wichtig und notwendig ist. Mit Wut umzugehen, ist ein weiterer wichtiger Aspekt, einig waren sie sich auch, dass Wut heraus muss. Aber wie? Jeder sollte einige Beispiele aufschreiben, mit Wut so umzugehen, dass sie keinen Schaden anrichten kann (weder Sach- noch Personenschaden). Erstaunlich, was dabei herauskam: mögliche und unmögliche Formen. Die Lacher auf seiner seine hatte einer, der vorschlug: Wasser an die Wand zu nageln. Zur weiteren Erheiterung aller habe ich mit meinen ...weiterlesen...