Montag, 30. Juli 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Und wieder ein Abschied, wieder ein Nachruf für einen einen ganz Großen. Für mich ist der Name Ingmar Bergmann mit unvergesslichen Stunden im Kino, mit Titeln wie "Lächeln einer Sommernacht" , "Wilde Erdbeeren" und vor allem "Szenen einer Ehe" verbunden. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Film noch einmal zu sehen. weiterlesen...


Sonntag, 29. Juli 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (5)

Meine Büchertasche habe ich in den Siebzigern (des letzten Jahrunderts!!!)in Hamburg gekauft. Aus damals gängigem dicken braunen Rindleder, das mit der Zeit die entsprechende Patina angesetzt hat. Sie hat mich lange in meinem Beruf begleitet und ist dann während meiner Beurlaubung, zur Büchertasche mutiert, die mich in jedem Urlaub begleitet. Mehrfach nachgenäht tut sie treu und brav ihre Dienste. Nun hat sie wieder ein Loch in der Seitennaht. Ich hoffe, dass der Täschner noch arbeitet und mir die Nähte nachnäht, so dass sie demnächst wieder einsatzfähig ist. Denn ohne sie, das geht nicht, kann und möchte ich mir ...weiterlesen...


Freitag, 27. Juli 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Zu beobachten, wie Leute reagieren, deren gemietete Strandkörbe von anderen genutzt werden, die davon ausgehen, dass er herrenlos ist, ist schon spannend. Da gibt es die Netten, die Kiebigen, die Ironischen und die Unverschämten. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal beobachtet, dass jemand die Sachen, die in seinem Strandkorb lagen, nicht einfach nur zur Seite gelegt hat - sein gutes Recht - sondern sämliche Gegenstände mit wutverzerrtem Blick in den Sand geschmissen hat, begleitet von heftigen Flüchen. "Mal sehen, was passiert, wenn die unrechtmäßige Strandkorbnutzerin (eine Bekannte) zurückkommt." Diese verhielt sich ausgesprochen freundlich, hat sich für die "Belästigung" entschuldigt und für die ...weiterlesen...


Donnerstag, 26. Juli 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

George Tabori und Ulrich Mühe, zwei großartige, dem Theater bzw. dem Film verbundene Menschen, sind in den letzten Tagen verstorben. Es war zu erwarten - zwar aus unterschiedlichen Gründen (Alter, Krankheit) und dennoch: schade, ich werde sie vermissen. George Taboris "Warten auf Godot" habe ich noch bei den letzten Ruhrfestspielen sehen könne. Der Regisseur starb im biblischen Alter. Einen gut zu lesenden Nachruf "Das Leben , ein Tag" enthält die heutige Ausgabe der "ZEIT", S. 45. Ulrich Mühe, der "Lebensempfindliche" wie ihn der Tagesspiegel nennt, wurde nur 54 Jahre, vielleicht ein Anlass, die eigene Endlichkeit stärker ins Bewusstsein zu ...weiterlesen...


Donnerstag, 28. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Nein, nicht auf dem Jakobsweg mit Hape Kerkeling. Ich fühle mich mal wieder reif für (m)eine Insel. Ob ich dort die Möglichkeit und Lust habe zu schreiben, weiß noch nicht, hoffe aber, euch in absehbarer Zeit hier wieder in alter/ neuer Frische begrüßen zu können. weiterlesen...


Mittwoch, 27. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ein Blick aus dem Fenster bzw. der Sprung aus dem warmen Bett machen einem in diesen Tagen die Entscheidung nicht schwer: heißer Tee mit Zitrone und ein wenig Honig, das versüßt die Regentage - dazu ein Stapel Bücher. Da kann man dann so richtig seiner Lesesucht frönen: Auf der Postkarte hier sitzen sich zwei verschrobene Herren gegenüber. Der eine, vom Aussehen her ein fröhlicher Genussmensch, sagt zum andren ernst von einem Buch aufschauenden Asketen: Lesen? Das geht ein, zwei Jahre gut, dann bist du süchtig! Gefunden bei: Ludovica weiterlesen...


Donnerstag, 21. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Trotz heftigen Regens bin ich heute spazierengegangen. Stets am Schreibtisch zu sitzen, ist auf Dauer nicht gesund. Lust hatte ich keine, doch getreu dem Motto: Leben ist Bewegung oder : Wer rastet, der rostet! habe ich mich dann mit Gummischuhen und Regenschirm nach draußen gewagt. Und wie immer war ich anschließend froh darüber! Denn trotz des Regens haben die Linden geduftet - unbeschreiblich. Erinnert mich immer wieder an Honig und Lindenblütentee, den ich im Winter mit Honig trinke und mich an den Sommer erinnere. Auch wenn es (noch) keine Sonnen(energie)batterie für den menschlichen Körper gibt, so gibt es dennoch ...weiterlesen...


Samstag, 16. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Was haben Hochtzeitsfeiern, Abiturbälle oder sonstige (Abschieds-) Feten gemeinsam? Die extrem laute, krank machende Musik. Das Gefühl, Resonanzboden zu sein, so schlimm, dass Schwangere sich den Bauch mit Jacken abdecken, und ich mich frage, weshalb ich meine, es aushalten zu müssen, weil ich ja nicht unhöflich sein will. Höflichkeit um jeden Preis? Auch um den der Gesundheit? Das kann's ja wohl nicht sein!! Aber: ich kenne inzwischen mindestens zwei Menschen, die nach einer solchen Feier bleibende Schäden haben, nämlich einen Tinnitus. Mittlerweile habe ich neben den üblichen Utensilien Ohrstöpsel in meiner Handtasche, frage mich aber allmählich, ob ich nicht bescheuert bin ...weiterlesen...


Samstag, 16. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Es ist zum Heulen. Zeigt die ARD eine ihrer netten Musiksendungen, zeigt das ZDF die Wiederholung eines Krimis. Weshalb? Glauben sie, man erinnere sich nicht mehr an den Krimi? Befürchten sie, jeder schaue die nette Musiksendung, oder ist es bereits die Einstimmung auf die in der kommenden Woche beginnenden Ferien, wo die Daheimgebliebenen mit Wiederholungen ohne Ende bestraft werden? Wie gut, dass es Bücher gibt, die man mit in den Urlaub nehmen kann. Übrigens über Lektüretipps für den Urlaub (besonders ausgefallende Krimis), würde ich mich freuen! weiterlesen...


Samstag, 9. Juni 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

An diese Frage im Beichtspiegel musste ich denken, als ich Folgendes las: "Zweierlei Angst In den fünfziger Jahren und noch in die sechziger hinein ... galt Sexualität als schmutzig. Ein Werkzeug des Teufels. Noch bevor wir uns als Kinder unter der Unkeuschheit etwas vorstellen konnten, wurden wir in Schule und Öffentlichkeit zu Keuschheit verpflichtet. Schuldwarnungen wurden tief in uns hineingesenkt." (Silvia Bovenschen, Älter werden, FFM 6. Aufl. 2006, S. 124) Auch ich gehörte zu denen, die sich unter Unkeuschheit nichts, gar nichts vorstellen konnte. Doch, gehorsam, gewissenhaft, wie ich erzogen worden bin, ging ich regelmäßig zur Beichte. Der Beichtspiegel mit seinen Fragen ...weiterlesen...