Dienstag, 2. April 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (8)

O bitte, beachten Sie doch diesen herrlichen Tag! Vergessen Sie nicht, wenn Sie noch so beschäftigt sind, wenn Sie auch nur in dringendem Tagwerk über den Hof eilen, vergessen Sie nicht, schnell den Kopf zu heben und einen Blick auf diese riesigen silbernen Wolken zu werfen und auf den stillen blauen Ozean, in dem sie schwimmen. Beachten Sie doch die Luft, die von leidenschaftlichem Atem der letzten Lindenblüten schwer ist, und den Glanz und die Herrlichkeit, die auf diesem Tage liegen, denn dieser Tag kommt nie, nie wieder! Er ist Ihnen geschenkt wie eine vollaufgeblühte Rose, die zu Ihren Füßen liegt und drauf ...weiterlesen...


Montag, 1. April 2019 | Kategorie: Allgemein, Zitate | Kommentare (4)

Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen, möge der Wind dir den Rücken stärken. Möge die Sonne dein Gesicht erhellen und der Regen um dich her die Felder tränken. Und bis wir beide, du und ich, uns wiedersehen, möge Gott dich schützend in seiner Hand halten. (Irland) weiterlesen...


Sonntag, 31. März 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

"Hast du Angst vor dem Tod", fragte der kleine Prinz die Rose. Darauf antwortete sie: "Aber nein. Ich habe doch gelebt, ich habe geblüht und meine Kräfte eingesetzt, soviel ich konnte. Und Liebe, tausendfach verschenkt, kehrt wieder zurück zu dem, der sie gegeben. So will ich warten auf das neue Leben und ohne Angst und Verzagen verblühen.“ (Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz) Text, den ein katholischer Pfarrer gestern in seiner Trauerrede zitiert hat. weiterlesen...


Samstag, 30. März 2019 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Zitate | Kommentare (4)

"Der Tod kein Endpunkt mehr. Geburt und Tod nur die Rahmung für das Heraustreten eines einzelnen Menschen, Rahmungen für eine ihm zugemessene Zeit ... Und alles, was der Mensch in dieser Zeit erlebt, jede seiner Entscheidungen und jede Wendung seines Lebens, ist es wert, erzählt zu werden. ... Wäre das nicht schön?" (aus: Peggy Mädler, Wohin wir gehen, Galiani Verlag Berlin 2019, S. 118) weiterlesen...


Samstag, 23. März 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

In meinem Garten erobern sie sich den Rasen. Morgens send ich dir die Veilchen, Die ich früh im Wald gefunden, Und des Abends bring ich Rosen, Die ich brach in Dämmerungstunden. Weißt du, was die hübschen Blumen Dir Verblümtes sagen möchten? Treu sein sollst du mir am Tage Und mich lieben in den Nächten. (Heinrich Heine) weiterlesen...


Donnerstag, 21. März 2019 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Schon, horch, hörst du der ersten Harken Arbeit; wieder den menschlichen Takt in der verhaltenen Stille der starken Vorfrühlingserde. Unabgeschmackt scheint dir das Kommende. Jenes so oft dir schon Gekommene scheint dir zu kommen wieder wie Neues. Immer erhofft, nahmst du es niemals. Es hat dich genommen. Selbst die Blätter durchwinterter Eichen scheinen im Abend ein künftiges Braun. Manchmal geben sich Lüfte ein Zeichen. Schwarz sind die Sträucher. Doch Haufen von Dünger Lagern als satteres Schwarz in den Aun. Jede Stunde, die hingeht, wird jünger. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Montag, 18. März 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (6)

Beim Aufgang der Sonne und bei ihrem Untergang erinnern wir uns an sie; Beim Wehen des Windes und in der Kälte des Winters erinnern wir uns an sie; Beim Öffnen der Knospen und in der Wärme des Sommers erinnern wir uns an sie; Beim Rauschen der Blätter und in der Schönheit des Herbstes erinnern wir uns an sie; Zu Beginn des Jahres und wenn es zu Ende geht, erinnern wir uns an sie; Wenn wir müde sind und Kraft brauchen, erinnern wir uns an sie; Wenn wir verloren sind und krank in unserem Herzen erinnern wir uns an sie; Wenn wir Freude erleben, die wir so gern ...weiterlesen...


Sonntag, 17. März 2019 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Wenn Sie sich an die Natur halten, an das Einfache in ihr, an das Kleine, das kaum einer sieht, und das so unversehens zum Großen und Unermesslichen werden kann; wenn Sie diese Liebe haben zu dem Geringen und ganz schlicht als ein Dienender das Vertrauen dessen zu gewinnen suchen, was arm scheint: dann wird ihnen alles leichter, einheitlicher und irgendwie versöhnender werden, nicht im Verstande vielleicht, der staunend zurück bleibt, aber in ihrem innersten Bewusstsein, Wach-sein und Wissen… (aus: Rainer Maria Rilke. Briefe an einen jungen Dichter) weiterlesen...


Dienstag, 12. März 2019 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Oh, Mond, kieke man nich so doof Wenn ick abends nach Hause loof Du kennst die jroßen und die kleenen Schmerzen Du bist der Tröster von die Medchenherzen Ick sehne mir zu dir ins jrüne Licht Oh, Mond, vaführe mir liebers nicht! (Friedrich Hollaender, 2. Strophe von O Mond) weiterlesen...


Samstag, 9. März 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Bruder Jakob, Bruder Jakob, schläfst du noch? Schläfst du noch? Hörst du nicht die Glocken, hörst du nicht die Glocken? Bim bam bom, bim bam bom. weiterlesen...