Mittwoch, 10. August 2011 | Kategorie: Allgemein, Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

In der stern Krimi Bibliothek ist dieser erste Band des Autors der 23. dieser Reihe. Kommissar Van Veeteren ist leitender Kommissar der Mordkomission, wie viele Ermittler ein komischer Kauz, mit dem auszukommen es nur diejenigen schaffen, die gelernt haben, mit seinen "Macken" umzugehen. Seine Frau, von der er getrennt lebt, startet immer wieder Anläufe, es noch einmal mit ihm zu versuchen, die für ihn - gottlob- dann doch nicht umgesetzt werden. Denn dafür hat er nicht wirklich Zeit, er muss den Mord an Eva Ringmar, einer Lehrerin, aufklären, die von Janek Mitter, ihrem Ehemann, ebenfalls Lehrer, in der Badewanne ertränkt worden sein soll. Obwohl er sich ...weiterlesen...


Donnerstag, 28. Juli 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ein Besuch bei Manufaktum ist wie ein Ausflug in die Vergangenheit. "Es gibt sie noch die guten Dinge" ist das Geschäftsmotto. Und wirklich, da gibt es Klümpchen wie die, die ich mir von dem Sonntagsgroschen meines Opas an der Bude gekauft habe. Für einen halben Pfennig gab's schon eins. Das allerdings gehört der Vergangenheit an. Da gibt's dann auch noch schwarze Dreh-Schalter aus Bakelit, die so verräterisch geklickt und oft die Eltern auf den Plan gerufen haben, weil man ja nicht mehr lesen, sondern schlafen sollte. Überall hört man: Guck mal, das gibt's ja sonst gar nicht mehr: Handsensen, Brotmesser mit eingraviertem Segensspruch, der ...weiterlesen...


Sonntag, 24. Juli 2011 | Kategorie: Allgemein, Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

" 'Mein Leistungsdruck. Mein Problem, Hilfe nicht annehmen zu können. Das Gefühl, mir die Liebe meiner Freunde verdienen zu müssen. Mein Bedürfnis nach Ruhe. Meine Versagensängste. Das alles war doch schon lange vor dem Unfall da. Der Tod meiner Familie hat einfach nur ein Vergrößerungsglas auf die Ängste gelegt, die ich früher auch schon hatte. Ich bin sensibler geworden und ver-letzlicher. Kann meine Probleme nicht mehr so leicht ver-drängen.  ... Ich möchte sie lösen. ... ' Ein wirklich wunderbares, er-hell-endes Buch für Trauern-de und für Menschen, die mit Trauernden zu tun haben. Es könnte dazu beitragen, mehr Verständnis für einander zu entwickeln. (aus: Barbara Pachl-Eberhart, vier minus ...weiterlesen...


Samstag, 25. Juni 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

"Novalis vorm Grab. Die Zukunft in Scherben, die Vergangenheit mit Erde bedeckt. Indessen die Gegenwart? Wüst und einsam ist ihre Stelle. Wohin aus dem schmerzhaften Jetzt? Mit der Asche sich vermischen. Und wie überstehen die kommende Stunde? Kraftlos. Nur ein Gedanke des Elends. Und all die anderen sinnlos kommenden Stunden?" (aus: Marion Titze, Unbekannter Verlust, Berlin 1994 S. 51) weiterlesen...


Sonntag, 19. Juni 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

"Tanz des Erkennens" nennt Ken Wilber den Zirkel des Verstehens: "Um das Ganze verstehen zu können, muß man die Teile verstehen. Um die Teile zu verstehen, muß man das Ganze verstehen. Das ist der Zirkel des Verstehens." (aus: Ken Wilber, Das Wahre, Schöne Gute, Frankfurt/M 2005, S. 27) weiterlesen...


Freitag, 17. Juni 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

"Unbekannter Verlust" ist Marion Titzes erster Roman und spielt in den Jahren kurz nach der Wende in Berlin. Es ist die Geschichte bzw. das langsame zu Ende gehen einer Freundschaft zwischen Daniel und der Ich-Erzählerin. "Ich habe oft von ihm geträumt. Anders als unsere wirklichen Begegnungen waren die Träume friedlich und schön, waren greifbar wie Morgen und Abend. Die tatsächliche Zeit zwischen Morgen und Abend verlief wie verworrene Träume." Durch zahlreiche, oft nur assoziativ verbundene Rück-blicke, Geschichten, Anekdoten, (Kindheits-)Erinnerungen, Märchenschnipsel wird verständlich, weshalb die Freund-schaft zwischen den beiden zerbricht, die gemeinsam an einem Film über Novalis arbeiten. Es ist aber nicht nur die Geschichte einer letztendlich gescheiterten Freundschaft, sondern auch ...weiterlesen...


Donnerstag, 9. Juni 2011 | Kategorie: Allgemein, Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Dieser Roman beginnt mit einem harmlosen Familienfoto, das der Arzt Delbast am Strand von seiner Familie machen möchte. Durch den Sucher bemerkt er, dass Fanny, die Jüngste, auch Nummer sechs genannt, nicht mit dabei ist. Das nächste Kapitel (sie sind oft nur 1-2 Seiten lang/ kurz) beginnt mit dem Satz: "ICH BIN LANGSAM INS MEER HINEINGEGANGEN". Es endet mit: "Ich lebe." Ihr Vater hat sie gerettet. Im Verlauf des Romans wird deutlich, was die Tochter alles unternimmt, um die Aufmerksamkeit des Vaters zu erreichten, den sie so sehr liebt und bewundert, vor dem sie gleichzeitig aber auch Angst hat, den sie ...weiterlesen...


Dienstag, 31. Mai 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Hoffentlich zeigen sie diesen Film auch hier im Kino. Den möchte ich auf jeden Fall sehen! Hier ein kleiner Vorgeschmack: http://www.die-nordsee-von-oben.de/film/index.php weiterlesen...


Montag, 9. Mai 2011 | Kategorie: Allgemein, Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Deutschland - ein Land mit ausgeprägtem "Wiederver-wertungsgedanken", zahlreichen Wertstoffhöfen und diversen Tonnen für die privaten Haushalte. Aber eine Tonne für (wiederverwertbare) Sprachabfälle? Axel Hacke hat in seinem Büro "ein Eckchen für Sprachabfälle" eingerichtet, die er nicht mehr benötigt: "leere Floskeln, hohle Sprüche, zu oft verwendete Wörter, verbrauchte Sätze". Und Axel Hacke wäre nicht Axel Hacke, wenn er beim (Aus-) Sortieren nicht auch Wörter fände, mit denen er mehr oder weniger kleine, ironisch, bissige, anrührende Geschichten erzählt. Natürlich kommen dann auch Wörter zum Vorschein, die ihm besonders ans Herz gewachsen sind: "Alpen-hauptkamm" ist eins dieser Wörter: "Manchmal bilde ich mir ein, ich wohne nur deswegen in München, weil ich in Norddeutschland dieses Wort viel zu ...weiterlesen...


Mittwoch, 4. Mai 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Macht in der Liebe zerstört was alles vor allem aber die Liebe © mona lisa weiterlesen...