Samstag, 13. März 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Die letzten Holzbestände ins Haus holen, Blätter wegfegen, die sich in Ecken, in der Garage und wo auch immer angehäuft haben, Bucheckern entferenen, die die Herbst- und Winterstürme auf den Rasen haben fallen lassen, Maulwurfshügel abtragen und Erde auf Beete verteilen, offensichtlich erfrorene Äste abschneiden, Blumenkübel inspizieren - einige haben es samt Inhalt nicht geschafft, heil über den Winter zu kommen. Ergebnis: - Die erst diese Woche geleerte Biotonne ist bereits voll. - Meinen Daumen ziert eine dicke Blase. - Der Rücken signalisiert: genug für heute. - Ich bin ko., aber zufrieden und froh, dass ich bald wieder regelmäßig im Garten sein kann. Doch bis der ...weiterlesen...


Sonntag, 7. März 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Ja, sie wärmt wieder, die Sonne. Eingemummelt in einer windgeschützten Ecke habe ich sie gespürt. Es tut soooo gut. Sie regt Lebensgeister an,  nicht nur im Garten. Möge es so bleiben - zumindest noch ein paar Tage lang. Einen sonnigen Sonntag, wo auch immer ihr seid! weiterlesen...


Montag, 22. Februar 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Nicht käuflich, aber zu mieten, so ein Kommentar zur Sponsorenaquise im Namen des Ministerpräsidenten von NRW. 20.000 € für ein "stattliches" Partnerpaket (diesen Begriff kennt mein Wörterbuch noch nicht, werde ich aber gleich einfügen!!). Und Rüttgers, der Arme, hat nichts davon gewusst, alles ist nur ein Missverständnis. Die Frage ist nur: Wer da was missverstanden hat! Ich fasse es nicht, für wie blöd die uns halten!!! weiterlesen...


Donnerstag, 28. Januar 2010 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

Heute hatten wir Winteraprilwetter - alles dabei, wie im April, nur kälter: Sonne, Regen, Schnee und Gewitter. Zuerst habe ich gedacht, ich hätte mich geirrt. Doch dann hat es noch einige Male gedonnert, Blitze habe ich nicht gesehen. Die Stadt nahezu ausgestorben, die Bürgersteige rutschig. Nur gut, dass meine Autoreifen ein besseres Profil aufweisen, als meine Stiefel. Doch das hilft auf blankem Eis dann doch nicht. Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn die Bremsen nicht greifen, das Auto immer weiter auf die rote Ampel zurutscht und erst hinter der Haltelinie zum Stehen kommt.  Der Rückwärtsgang funktioniert, ich komme dann doch noch vor der Haltelinie zum Stehen. Dann ...weiterlesen...


Mittwoch, 13. Januar 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

In der Verlängerung meiner Straße gibt es einen Bahnübergang, an dem kaum etwas normal ist. Nachdem in der Vergangenheit einige Bauern mehrfach mit ihren Treckeranhängern die Bahnschranken mitgenommen haben, weil die Straßenführung viel zu eng war, ist monatelang der Bahnübergang von Männern bedient worden, die mit flatternden rot-weißen Bändern den Übergang abgesperrt haben, oft so lange, dass in der Hitze Autofahrer eingeschlafen sind, die Anwohner die Autofahrer mit Getränken versorgt und ein Schwätzchen gehalten haben - bis, ja bis nach Kompetenzrangelein die Straße verbreitert war und die Schranken wieder automatisch bedient wurden. Seit einiger Zeit flattern die weiß-roten Bänder wieder, doch den Anwohnern schient es für einen Service viiiiiiel zu kalt zu sein, ...weiterlesen...


Mittwoch, 23. Dezember 2009 | Kategorie: Allgemein, Rezensionen | Kommentare (1)

Sylvain lebt mit seiner Schildkröte Gaby bei seiner Mutter. Das wäre nichts Erwähnenswertes, wenn Sylvian nicht bereits 36 Jahre alt wäre und seine Schildkröte um ihren Panzer beneidete: "Es erschien ihm praktisch, in seinem eigenen sicheren Bunker zu wohnen." Alle seine Versuche, sich sebstständig zu machen, scheitern am Widerstand der Mutter, die nichts unversucht lässt, ihn an sich zu binden. Freundinnen ekelt sie regelmäßig aus dem Haus, so dass Sylvain - aus ihrer Sicht - erneut keinen Grund hat auszuziehen. Wegen eines Sturzes der Mutter und des damit verbundenen Aufenthaltes im Krankenhaus sagt Sylvain seine  Reise nach Rumänien ab. Die ...weiterlesen...


Freitag, 4. Dezember 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Ich weiß nicht, ob wir immer erst einen Menschen verlieren müssen, um uns darüber klar zu werden, daß wir ihn geliebt haben, aber mir ging es so. Zu Lebzeiten hatte ich keine Zeit, darüber nachzudenken, ob ich Liebe für den Onkel empfand oder Dankbarkeit und Respekt. Doch als er dann tot war, durchdrang mich eine große Zuneigung für diesen Mann, der mir viele Jahre den Vater ersetzt hatte. Vielleicht ohne Begeisterung zu zeigen, was seinem Charakter auch nicht entsprochen hätte, wohl aber mit gutem Willen." (S. 55) (Maria Barbal, Wie ein Stein im Geröll, für Leseratten sicher ein geeignetes Weihnachtsgeschenk, es ...weiterlesen...


Sonntag, 1. November 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Früher dachte ich immer, ich wäre meinem Leben hilflos ausgeliefert, sozusagen ein Opfer der Umstände, die ich nicht ändern kann. Dabei hätte ich damals alles tun können, denn ich hatte super Karten. Ich wusste aber nie, was ich wirklich wollte, erkannte viele Chancen nicht als solche und vertat sie achtlos. Trotz aller Sinnlosigkeit frage ich mich heute manchmal, warum ich das erst jetzt erkannt habe.  ... Wahrscheinlich ist es leichter, mutiger zu sein und mehr Risiken einzugehen, wenn  man nicht mehr viel zu verlieren hat, denn seit ich ohne Zukunft, ohne Beruf und Partner dastehe, bin ich mutiger denn je ...weiterlesen...


Samstag, 31. Oktober 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Wir haben lange nach einem für uns passendem Haus gesucht. Klar war, wir wollten in diesem Stadtteil bleiben, in einem Haus, das groß genug für zwei sich liebende und streitende, westfälische Dickschädel ist. Ich wollte immer  in einem weißes Haus wohnen. "Da muss man ständig streichen, was mit Arbeit und Kosten verbunden ist". Für meinen Mann kamen nur Klinker als Fassade in Frage - nahezu ohne Folgekosten. Nach einiger Zeit fanden wir ein passendes Haus, groß genug für zwei westfälische Dickschädel und: mit weißen Klinkern, aber zu teuer! Warten senkt den Preis - immer mit dem Risiko verbunden, dass einem andere zuvorkommen. Kam aber ...weiterlesen...


Donnerstag, 29. Oktober 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Wie die Frage eines niederländischen Journalisten nach der  Vertauenswürdigkeit Schäubles als Finanzminister Angela Merkel nahezu sprachlos macht, seht ihr hier. weiterlesen...