Samstag, 6. Oktober 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ich bin wieder da, aufgetaucht aus meinem Rückzug. Ich wollte, musste allein sein. Nichts mehr tun müssen, sagen müssen, entscheiden müssen, ... müssen, ... müssen, ... müssen. Allein, auf (m)einer Insel, konnte ich schweigen, sprechen und zuhören, wenn ich Lust dazu hatte. Stille - eine gute, eine notwendige Erfahrung. In der katholischen Inselkirche liegen schöne Postkarten, kleine, liebevoll gestaltete Bändchen mit Gedichten und Zitaten aus- wahre Fundgruben!( Das Problem ist aber immer wieder, das als richtig, wichtig Erkannte umzusetzen, im Alltag auch zu leben.) Während ich renne, überholen mich meine Gedanken. Komme ihnen kaum nach. Wohin renne ich, wenn ich renne? Warum willige ich ein in die ...weiterlesen...


Samstag, 22. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

In der Apotheke wollte ich ein Präparat kaufen. Die große Packung sollte es sein - ist billiger, man hat Vorrat und braucht in absehbarer Zeit nicht mehr daran denken. Der Preis schien mir recht hoch - reines Bauchgefühl - ich habe nachgefragt. Daraufhin hat die PTA den Preis der kleinen Packung mit drei mulitipliziert, da die große Packung dreimal soviel beinhaltet. Und siehe da: die kleine Packung war - hochgerechnet - erheblich günstiger. "Die können wir günstiger einkaufen." Ok, ich habe mich natürlich für die kleine Packung entschieden. Die Apotheke hat zwei verschiedene Rabattsysteme für frei verkäufliche Artikel: ...weiterlesen...


Freitag, 21. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

"Hass und Zank hegen oder erwidern ist Schwäche. Sie übersehen und mit Liebe zurückzahlen ist Stärke." (Adalbert Stifter) Wie schwach sind dann viele, die eigentlich glauben, dass Liebe Stärke ist, aber die Anerkennung der anderen brauchen, um daran festzuhalten, die Angst haben, Liebe zu leben, statt Hass und Zank zu pflegen? Denn, was habe ich davon, wenn ich mit (meiner) Liebe untergehe, weil ich dem Hass, dem Zank, der vermeintlichen, dann aber doch realen Macht der anderen unterliege? Vielleicht ist das nur kleinmütig? Vielleicht haben Ghandi, Hesse doch Recht, wenn sie sagen "Weich ist stärker als hart, Wasser stärker als Fels, ...weiterlesen...


Donnerstag, 20. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Was geht in Kindern/Jugendlichen vor, die bei einer "vier" in einer Arbeit schier zusammenbrechen, heulen, unfähig sind, sich auf den Beinen zu halten, weil sie einfach aufhören zu atmen, am ganzen Leib zittern, glauben, die Welt gehe unter? Was bricht für sie zu sammen? Ihre Sicht auf Welt, die Einschätzung ihrer eigenen Fähigkeiten? Wer oder was macht ihnen einen solchen Druck, dem sie in der Situation nicht standhalten können? Wie können sie aus dieser Noten-Tatsache eine Erfahrung machen, die sie einen Schritt nach vorne gehen lassen? Was müssen sie lernen und wer bestimmt das? Was muss ich als Lehrerin aus ...weiterlesen...


Freitag, 14. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Es ist Zeit sich zu entspannen, wenn man keine Zeit dafür hat." (Sydney Harris) Solche Sätze lesen sich einfach, findet jeder(?) sinnvoll. Doch wie schwer ist es (für mache) diese Einsichten auch in die Tat umzusetzen! Also, ich nehme mir die Zeit an diesem Wochenende einer Geburtstagseinladung zu folgen, auch wenn der zeitliche Aufwand recht groß ist und ich das Gefühl habe, eigentlich !!! müsste ich ja etwas anderes machen. Die Pficht ruft! (Die ruft doch immer oder nicht? Doch ich werde den Göttern nicht folgen, sollen sie dieses Wochenende unter sich bleiben oder jemanden suchen, der sich ihrem Diktat beugt!) Ich nehme ...weiterlesen...


Samstag, 8. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

In einer Wiederholung der Tatortes "Undercover Camping" von1997 mit Manfred Krug, sagt dieser : "Wir alle sind Dauercamper in der Prärie unserer Träume." weiterlesen...


Freitag, 7. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Als mich vor ein paar Tagen ein Vater im Rollstuhl sitzend nach der Klasse seines Sohnes fragte, habe ich ihm den Raum genannt, ihm aber gesagt, mit Rollstuhl könne er diese Klasse leider nicht erreichen. Anschließend habe ich ihn gefragt, ob bzw. wie ich ihm helfen könne. " Sie können bitte dafür sorgen, dass mein Sohn sein vergessenes Sportzeug bekommt!" Ich musste allerding nichts mehr unternehmen, da Sohnemann übers Handy bereits über die Ankunft des Vaters informiert war. Den Satz, der mir auf der Zunge gelegen hat, habe ich noch rechtzeitig hinunterschlucken können. weiterlesen...


Mittwoch, 5. September 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Theatervortellungen von Stücken, die im Deutschunterricht der diversen Schulen im Unterricht gelesen werden, sind für mich ein inzwischen ein Graus'. Ich überlege mittlerweile ernsthaft, ob ich noch in solche Vorstellungen gehen soll. Der Lärmpegel ist enorm. Zudem wird gerülpst, nachdem diverse Sachen erst raschelnd ausgepackt und dann verzehrt worden sind. Ständiges Gerappel an den Sitzen - vielleicht aber sind die Abstände der Reihen für heutige Jugendliche einfach zu eng - fortwährende Kommentare, Fragen, häufiges Kichern zerren an den Nerven. Dazwischen sitzt dann jemand, der immer wieder sein aufgeblasenes Kaugummi platzen lässt. Selbst Furzen scheint zur Tagesordnung hinzuzugehören. ...weiterlesen...


Donnerstag, 23. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Seit Nobember letzen Jahres schreibe ich auf diesem Blog, zunächst schon merkwürdig zu wissen, dass im Grunde jeder lesen kann, was ich schreibe. Dann beschäftigte mich die Frage, ob überhaupt jemand lesen will, was ich auf meinem Blog veröffentliche. Seit einiger Zeit war klar, dass ich noch vor Ablauf der Jahresfrist den zehntausendsten Besucher würde registrieren können. Leider kann ich ihn nicht wie in "Die Probe" von Herbert Malecha mit Tamtam, Blitzlichtern und einem Preis begrüßen. Dennoch möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die hier zu Besuch waren, gelesen und andere als Gäste mitgebracht haben. Neugierig wie ...weiterlesen...


Mittwoch, 22. August 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Zahlen sind nicht unbedingt mein Fall, merke ich immer wieder. Zahlendreher beim Aufschreiben von Telefonnummern, Bankverbindungen etc. zu vermeiden, ist bereits eine Herausforderung. Trinkgeld geben wird dann zur peinlichen Angelegenheit, wenn ich sage: "Stimmt so!", der Kellner höflich, aber bestimmt antwortet: "Ich denke nicht!" und ich feststellen muss, dass ich ihm statt eines vermeintllich üppigen Trinkgeldes nicht einmal die gefordete Summe gegeben habe. Habe mir schon einmal überlegt, ob ich auch dafür meinen Taschenrechner einstecken soll, wie beim Ausrechnen der Noten. Inzwischen kennen Schüler meine "Zahlenlegasthenie" (oder gibt es dafür ein eigenes Wort, was ich noch nicht kenne?) ...weiterlesen...