Mittwoch, 24. Februar 2010 10:24
In Sandra Ingermans "Die schamanische Reise" habe ich erfahren, dass es im Aramäischen offensichtlich keine Wörter für "gut" und "böse" gibt. Die ihnen entsprechenden Begriffe wären am ehesten mit "reif" oder "unreif" zu übersetzten, "was gleichzeitig darauf hinweist, dass das ganze Leben ein organischer, andauernder Prozess des Wachsens ist." (S. 54f.)
Wachsen, sich entwickeln kann man aber meist nur, wenn man Fehler machen darf, aus denen man lernen kann, wie es anders, besser geht. Wenn es aber immer nur um "richtig" oder "falsch", um "gut" oder "böse" geht, dann entsteht Starre, Enge, die Wachstum nur mühsam möglich macht. Bei der Übersetzung der Bibel habe man die Begriffe also nicht ...
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