Samstag, 4. Juli 2015 | Kategorie: Aufgelesen, Merk-Würdiges | Kommentare (0)

Ein Sufiweiser wurde einmal gefragt: "Wer hat dich zu meditieren gelehrt?" "Eine Katze", gab er ohne Zögern zur Antwort. "Eine Katze? Wie ist denn das zu verstehen?" "Als ich mich als junger Mann auf den heiligen Pfad begeben hatte, schweiften meine Gedanken immer wieder ab. Eines Tages aber sah ich auf der Straße eine Katze, reglos, unerschütterlich. Sie saß vor einem Mauseloch. Und nichts, was um sie herum geschah, konnte sie ablenken. Ihr hohes Maß an Sammlung beeindruckte mich tief. Es sah fast aus, als habe sie zu atmen aufgehört. Da geschah etwas in mir. Und so wurde die Katze meine Meditationslehrerin." weiterlesen...


Sonntag, 28. Juni 2015 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (7)

Was ist so ein Ich eigentlich, dachte ich, wenn dem alten Ich das junge so fremd ist, als gehörte es gar nicht zu ihm. Wo bleiben die ganzen Ichs überhaupt, die man in seinem Leben war und denen man das letzte immerhin verdankt? (Aus: Monika Maron, Zwischenspiel) weiterlesen...


Freitag, 26. Juni 2015 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

Tango ist das Streben von Mann und Frau auf der Suche nacheinander. Es ist eine Suche nach Umarmung, eine Form des Zusammenseins. (Juan Carlos, Choreograf und Tänzer, gefunden in: Lloyd Jones, Hier am Ende der Welt lernen wir tanzen) weiterlesen...


Mittwoch, 24. Juni 2015 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

"Liebe Kitty! Es ist glühend heiß. Jeder schnauft und wird gebraten, und bei dieser Hitze muss ich jeden Weg zu Fuß gehen. Jetzt merke ich erst, wie angenehm eine Straßenbahn ist, vor allem eine offene. Aber dieser Genuss ist uns Juden nicht mehr beschieden, für uns sind Schusters Rappen gut genug." (Anne Frank, Tagebuch, Fischer TB, 22.Aufl. 2015, S. 25) weiterlesen...


Dienstag, 23. Juni 2015 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Philippe Jaccottet wird in den nächsten Tagen 90 Jahre alt. Im Radio habe ich -mit einem Ohr - eine Sendung über ihn gehört und bin auf die Suche nach seinen Büchern gegangen. Auf dem Cover "Der Unwissende" ist Folgendes zu lesen: "Wer schreibt, handelt, als fülle er einen Kelch mit dem ganzen Licht des Sommers, mit allem, was im Sommer da war, dann hebt er ihn empor, damit er in seiner Hand leuchtet - mit allem, was darin ist, was ausgesprochen werden muß, bevor der Frost seine Finger berührt. Denn schon schließt sich der Fächer des Tags." (Philippe Jaccottet, Der Unwissende) Mal sehen, ...weiterlesen...


Sonntag, 21. Juni 2015 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen | Kommentare (1)

„Mir ist es hier zu kalt ich gehe nach Südamerika Paul“ An diesen Satz aus der Kurzgeschichte "San Salvador" von Peter Bichsel, musste ich gestern Abend denken. Und heute ist Sommeranfang. Steht auf dem Kalenderblatt. Der Blick nach draußen und die Wettervorhersage lassen eher an Herbst denken, wenn's nicht so schön grünte und blühte. Ich gehe nicht nach Südamerika, ich werde meinen Ofen anmachen. weiterlesen...


Donnerstag, 18. Juni 2015 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges | Kommentare (4)

Ein Bauer musste, um sein Feld zu bewässern, Tag für Tag zum Brunnen gehen und dort Wasser holen, dass er in die Bewässerungskanäle schüttete. Dazu benutzte er einen Eimer, doch dieser Eimer war in Wirklichkeit ein großes Sieb. Also hatte er, wenn er an den Wassergräben ankam, einen großen Teil des Wassers, das er aus dem Brunnen geschöpft hatte, bereits wieder verloren. Trotzdem trug er das Wasser Tag für Tag mit seinem löchrigen Eimer. Eines Tages wies ihn sein Freund darauf hin, dass seine Eimer Löcher haben. "Ich weiß schon, ich bin ja nicht blind!", antwortete der Bauer. "Warum reparierst du ...weiterlesen...


Mittwoch, 17. Juni 2015 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen | Kommentare (2)

Ungesagtes schwächt uns, nicht die Auseinandersetzung. (Sabine Asgodom, 365 Coaching Impulse 2015, 17.06.) weiterlesen...


Dienstag, 9. Juni 2015 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Fotos | Kommentare (2)

Ich befahl mein Pferd aus dem Stall zu holen. Der Diener verstand mich nicht. Ich ging selbst in den Stall, sattelte mein Pferd und bestieg es. In der Ferne hörte ich eine Trompete blasen, ich fragte ihn, was das bedeutete. Er wusste nichts und hatte nichts gehört. Beim Tore hielt er mich auf und fragte: »Wohin reitet der Herr?« »Ich weiß es nicht«, sagte ich, »nur weg von hier, nur weg von hier. Immerfort weg von hier, nur so kann ich mein Ziel erreichen.« »Du kennst also dein Ziel«, fragte er. »Ja«, antwortete ich, »ich sagte es doch: ›Weg-von-hier‹ – ...weiterlesen...


Samstag, 6. Juni 2015 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

Alle wollen in den Himmel, aber keiner hat Bock auf Tod. (Nina Hagen) Tja, wie ist das Dilemma wohl zu lösen??? weiterlesen...