Mittwoch, 18. April 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (4)

„Zweifel ist eine ganz besondere Triebfeder zur Reinigung des Geistes und dess Herzens. Zweifel, im richtigen Ausmaß, bringt große Klarheit, Freiheit. In den östlichen Religionen gehört das Zweifeln, das Infragestellen, zu den Voraussetzungen der Wahrheitsfindung, doch in der religiösen Kultur der westlichen Zivilisation ist Zweifel eine Bosheit des Teufels.“ (aus: Krishnamurti, Selbstgespräche, Das letzte Tagebuch, Grafing 4.Aufl. 2007, S. 98) weiterlesen...


Montag, 26. März 2018 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Zitate | Kommentare (4)

"Je mehr Fotografien im Zimmer, um so weniger Menschen gehören zu einem." (aus: Annemarie Selinko, Heute heiratet mein Mann, Milena Verlag, Wien 2018, S. 139) weiterlesen...


Sonntag, 25. März 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Worte, Zitate | Kommentare (2)

"Federn lassen und dennoch schweben, das ist das Geheimnis des Lebens." (Hilde Domin) weiterlesen...


Donnerstag, 22. März 2018 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (4)

Eines Tages kam jemand zu Sokrates und war voller Aufregung. "He, Sokrates, hast du das gehört, was dein Freund getan hat? Das muss ich dir gleich erzählen." "Moment mal", unterbrach ihn der Weise. "Hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?" "Drei Siebe?" fragte der Andere voller Verwunderung. "Ja, mein Lieber, drei Siebe. Lass sehen, ob das, was du mir zu sagen hast, durch die drei Siebe hindurchgeht. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?" "Nein, ich hörte es irgendwo und . . ." "So, so! Aber sicher hast du ...weiterlesen...


Freitag, 16. März 2018 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen, Fotos | Kommentare (2)

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Mittwoch, 14. März 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

Der neue Murakami Roman ist da! Es ist ein Roman, dessen Protagonist ein Porträt-Maler ist, der zurückgezogen in einem Haus in den Bergen lebt. Er beschreibt den Moment, in dem der Maler seine noch leere Leinwand betrachtet, sicher ähnlich dem Moment, wenn ein Schriftsteller vor dem noch weißen Blatt Papier, oder dem noch unbeschriebene Dokument sitzt : "Von jeher genoss ich es, frühmorgens eine weiße, noch unbemalte Leinwand zu betrachten."Leinwand-Zen" nannte ich das bei mir. Obwohl ich noch nichts gemalt hatte, war sie keineswegs leer. Ihre weiße Fläche barg die Verheißung auf etwas Kommendes. Wenn ich genau hinsah, erkannte ich mehrere ...weiterlesen...


Dienstag, 13. März 2018 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen | Kommentare (4)

"Ich sehe das überhaupt nicht mehr ein, dass ich als Frau totgeschwiegen werde." (Marlies Krämer in der Berliner Morgenpost) Sie kämpft jetzt vor dem Bundesgerichtshof für ihr Recht auf eine weibliche Anrede (BGH). Ihre Gegnerin: die Sparkasse Saarbrücken. Heute soll das Urteil gefällt werden. weiterlesen...


Sonntag, 11. März 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

Fische wollten wissen, was Wasser ist. Sie gingen zu einem weisen Fisch. Sie glaubten ihm nicht, dass es das sei, worin sie schwammen, weil sie immer noch durstig waren. (Nasafi) weiterlesen...


Mittwoch, 7. März 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos | Kommentare (6)

Die leicht neblige Landschaft heute morgen - wie mit einem Weichzeichner gestaltet - hat mir den folgenden Text eines gerade erschienen wundervollen Bandes von Eduardo Galeano in Erinnerung gerufen: ICH WOLLTE, ICH WILL, ICH WÜRDE GERN In Schönheit möge ich schreiten. Schönheit möge vor mir sein und Schönheit hinter mir und unter mir und über mir und rings um mich her möge Schönheit sein einen ganzen Weg der Schönheit entlang der in Schönheit enden möge. (aus dem Gesang der Nacht des Navajo-Volkes, nachzulesen in: Eduardo Galeano, Geschichtenjäger, Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2018) weiterlesen...


Sonntag, 18. Februar 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (6)

„Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde, da hatte ich immer weniger und weniger zu sagen. Zuletzt wurde ich ganz still. Ich wurde, was womöglich noch ein größerer Gegensatz zum Reden ist, ich wurde ein Hörer.“ (Sören Kierkegaard) Dieses Zitat stammt aus der heutigen, wirklich hörenswerten Sendung "Lebenszeichen"mit dem Titel: Die Möglichmacher. Fluchtburg und Ruhepol. Über das Phänomen des Schweigens. weiterlesen...