Mittwoch, 8. November 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

Liebe und Mitgefühl sind Notwendigkeit, kein Luxus. Ohne sie kann die Menschheit nicht überleben. (Dalai Lama) weiterlesen...


Samstag, 4. November 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges | Kommentare (4)

Lese gerade in Gerald Hüthers Buch "Etwas mehr Hirn, bitte". Es ist als eine "Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten" gedacht, so lautet jedenfalls der Untertitel. Dort habe ich folgende Zeilen gefunden, die zusammenfassen, was für viele scheinbar nicht zusammenpasst: Unsere westliche Welt "ist dadurch gekennzeichnet, dass viele Menschen immer deutlicher spüren, dass ihre Grundbedürfnisse sowohl nach Verbundenheit als auch nach Autonomie und Freiheit nicht dadurch gestillt werden können, dass mehr unternommen wird, um das eine oder das andere zu stärken. Wir brauchen beides, Verbundenheit und Freiheit. Und wenn sich beide Bedürfnisse ...weiterlesen...


Montag, 9. Oktober 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Merk-Würdiges | Kommentare (3)

Ist Selbstwirksamkeit tödlich? weiterlesen...


Mittwoch, 27. September 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (2)

Höhentief Dampfkönig weiterlesen...


Dienstag, 12. September 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

Denn Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle (die hat man früh genug), - es sind Erfahrungen. Um eines Verses willen muß man viele Städte sehen, Menschen und Dinge, man muß die Tiere kennen, man muß fühlen, wie die Vögel fliegen, und die Gebärde wissen, mit welcher die kleinen Blumen sich auftun am Morgen. Man muß zurückdenken können an Wege in unbekannten Gegenden, an unerwartete Begegnungen und an Abschiede, die man lange kommen sah, - an Kindheitstage, die noch unaufgeklärt sind, an die Eltern, die man kränken mußte, wenn sie einem eine Freude brachten und man begriff sie nicht ...weiterlesen...


Dienstag, 22. August 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Nicht alle, die etwas zu sehen glauben, haben die Augen offen; und nicht alle, die um sich blicken, erkennen auch, was um sie herum und mit ihnen geschieht. Einige fangen erst an zu sehen, wenn nichts mehr zu sehen da ist. Erst wenn sie Haus und Hof zugrunde gerichtet haben, beginnen sie, umsichtige Menschen zu werden. Zu spät hinter die Dinge zu kommen, dient nicht zur Abhilfe, wohl aber zur Betrübnis." (Baltasar Gracián, spanischer Jesuitenpater) weiterlesen...


Sonntag, 13. August 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Mauern trennen oft das, was zusammengehört, zumindest auf der Erde. Lösungen für Konflikte sind sie nie, eher Nötlösungen. Das folgende Gedicht schrieb Ai Qing, Vater von Ai Weiwei, laut "Tagesspiegel" an die Berliner Mauer, die am 13. August 1961 gebaut und dann am 9. November 1989 zerstört worden ist: DIE MAUER Eine Mauer, wie ein Messer Schneidet sie eine Stadt in zwei Stücke Die eine Hälfte im Westen Die andere Hälfte im Osten Welche Höhe? Welche Dicke? Welche Länge hat die Mauer? Auch wenn sie noch so hoch, noch so dick, noch so lang wäre So könnte sie doch nicht höher, dicker und länger sein Als die große chinesische Mauer Ist sie ...weiterlesen...


Freitag, 11. August 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

Der Fuchs verstummte und betrachtete den Prinzen lange: "Bitte ... zähme mich!" sagte er. "Ja, gern", antwortete der kleine Prinz, "aber ich habe nicht viel Zeit. Ich muss Freunde finden und viele Dinge kennenlernen." "Man kennt nur Dinge, die man zähmt", sagte der Fuchs. "Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennenzulernen. Sie kaufen alles fix und fertig im Laden. Aber da es keine Läden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr. Wenn du einen Freund willst, zähme mich!" "Was muß ich tun?" fragte der kleine Prinz. "Du musst viel Geduld haben", antwortete der Fuchs."Zuerst setzt du dich ein Stück weit ...weiterlesen...


Dienstag, 8. August 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

Meistens sind wir mit der Seele dem Körper gegenüber entweder voraus oder zurück, und zu den Korrekturen dieser Differenzen gehören jene Erschütterungen des inneren Lebensgefühls, jenes Zittern und Bangen an den Wurzeln, die uns je und je bei Lebenseinschnitten befallen. Mir scheint, man darf ihnen gegenüber wohl klein sein und sich klein fühlen, wie Kinder durch Weinen und Schwäche hindurch am besten das Gleichgewicht nach einer Störung des Lebens wiederfinden. (Hermann Hesse) weiterlesen...


Samstag, 29. Juli 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (2)

"Sprache kann man nicht erfinden. Sie lebt davon, dass sie überliefert wird, von Generation zu Generation. Aber es kam wohl darauf an, die geläufigen Sätze zu waschen, die Buchstaben ins Wasser zu werfen, die Silben rein zu kratzen, die Wörter abzubürsten. Das ganze Gewört auf die Leine zu hängen, damit am Ende die alte Sprache und gerade nicht eine ungebrauchte neue das Alte und Gültige wieder sagen könne. Sie soll ja nicht Dichtung werden wollen, sondern Gebrauchssprache für Menschen, die als Fußgänger auf den Märkten unterwegs sind." Jörg Zink über seine Bemühungen, nach dem 2. Weltkrieg eine Sprache zu finden, mit ...weiterlesen...