Samstag, 26. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges | Kommentare (0)

"Wenn man also nur seiner eigenen Überzeugung folgen darf und kann, so müßte man eigentlich niemand um Rat fragen, als sich selbst, als die Vernunft; denn niemand kann besser wissen, was zu meinem Glücke dient, als ich selbst; niemand kann so gut wissen, wie ich, welcher Weg des Lebens unter den Bedingungen meiner physi-schen und moralischen Beschaffenheit für mich einzuschlagen am besten sei; eben weil dies niemand so genau kennt, niemand sie so genau ergründen kann, wie ich." (Auszug aus: H. Kleist, Brief  an Christian Ernst Martini v. 18. März 1799) weiterlesen...


Freitag, 25. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges | Kommentare (7)

Es geht mir hier nicht um eine Diskussion über das generische Maskulinum, um die Verwendung von Binnenmajuskeln, nicht um die Frage, ob das generische Maskulinum einfach und durchgängig durch feminine Personenbezeichnungen ersetzt werden oder ständig bei-de Formen in einem Text aufgeführt werden sollen, sondern lediglich um den Ausdruck meines Erstaunens als ich in der heute erschienen ZEIT in einem Artikel von Lisa Srikiow die Formulierung von den "weiblichen Absolventen" lesen musste. Es gibt den Begriff der "Absolventin". Was läge also näher, als ihn auch zu benutzen? Ich dachte, die Zeiten von "Frau Minister" und "Frau Bundeskanzler" wären endgültig vorbei und dass sich das auch bis zur ZEIT herumgesprochen hätte. weiterlesen...


Donnerstag, 24. November 2011 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen | Kommentare (2)

Immer wieder fällt mir auf, wie inflationär Worte gebraucht werden. Eine Zeit lang konnte man sich vor "histori-schen Augenblicken" nicht retten - ich hab' sie mir nicht alle merken können, so viele waren es. Als hätte jeder durch den Gebrauch des Wortes bereits Anteil daran. Im Moment sind es Begriffe wie "Stress" und "Krise". Kennt ihr noch Menschen, die nicht unter Stress stehen? In der Krise stecken? - Nur: Was wird nicht alles als Krise bezeichnet? Krisen verkommen zu Konversationsthe-men, bei denen jeder glaubt mitreden zu können. In der ZEIT der Letzten Woche schrieb Kilian Trotier in der Sparte "Wörterbericht" : "Vielleicht würde es schon helfen, schrieben wir fortan (Krise) ...weiterlesen...


Donnerstag, 24. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Sie haben mich oft bedrängt von meiner Jugend an, aber sie haben mich nicht überwältigt. (Psalm 129) weiterlesen...


Montag, 21. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

Ich liebe diese ersten Kleistsätze, für die man beim (lauten) Lesen eine langen Atem haben muss, die die ungeheuerlichsten Gegensätze vereinen und die gesamte Spannbreite der ihnen folgenden Erzählungen beinhalten, und einen auch inhaltlich in Spannung halten. Ein Grund, die Erzählungen noch einmal zu lesen, ohne Gedanken an didaktische und oder pädagogischen Umsetzungen, ein-fach fürs pure Lesevergnügen. Hier drei "Kostproben": "In M ..., einer bedeutenden Stadt im oberen Italien, ließ die verwitwete Marquise von O ..., eine Dame von vortrefflichem Ruf, und Mutter von mehreren wohlerzoge-nen Kindern, durch die Zeitungen bekannt machen: daß sie, ohne ihr Wissen, in andre Umstände gekommen sei, daß der Vater zu dem Kinde, das sie ...weiterlesen...


Montag, 21. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (5)

"Sei einfach du selbst. Alle anderen gibt es schon." (Vorderseite einer meiner Glückwunschkarten) weiterlesen...


Mittwoch, 9. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Du kannst gar nicht so klein sein, dass du mit deinen Worten nicht Glück verbreiten oder jemanden verletzen könntest." (S. v. Stepski-Doliwa, Zeitlose Wahrheiten, S. 361) weiterlesen...


Dienstag, 1. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte, Worte, Zitate | Kommentare (8)

Ich bin nicht tot Steh nicht an meinem Grab und weine Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht Ich bin die tausend Winde, die wehen Ich bin der Diamantglanz auf dem Schnee Ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn Ich bin der warme Herbstregen Wenn du aufwachst in der Morgenstille Bin ich der Flügelschlag der stummen Vögel Ich bin die Sterne, die nachts leuchten. Steh nicht an meinem Grab und weine. Ich bin nicht dort, ich bin nicht tot. (Zeilen eines unbekannten Verfassers, gefunden hier, formal ein wenig verändert ) weiterlesen...


Sonntag, 30. Oktober 2011 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (2)

Wir geben 20% auf alles - auch auf Tierbücher. (Schild im Schaufenster eines Marburger Antiquariats) weiterlesen...


Dienstag, 25. Oktober 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Es war einmal ein weiser Mann, der über Geld und Glück Bescheid wusste, denn er besaß beides. Als er in finan-zielle Schwierigkeiten kam, wurde er gefragt: 'Wie fühlt man sich, wenn man arm ist?' Er antwortete: 'Ich bin nicht arm, ich bin nur pleite. Armut ist ein Geisteszustand, und ich werde nie arm sein.' " (aus: Kübler-Ross, Kessler, Geborgen im Leben, S. 106) weiterlesen...