Sonntag, 2. Dezember 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (0)

Wo ich empfinde, da bin ich. Ich bin eben so unmittelbar in der Fingerspitze wie in dem Kopfe. Ich bin es selbst, der in der Ferse leidet und welchem das Herz im Affecte klopft. Ich fühle den schmerzhaften Eindruck nicht an einer Gehirnnerve, wenn mich mein Leichdorn peinigt, sondern am Ende meiner Zehen. Keine Erfahrung lehrt mich einige Theile meiner Empfindung von mir für entfernt zu halten, mein untheilbares Ich in ein mikroskopisch kleines Plätzchen des Gehirnes zu versperren, um von da aus den Hebezeug meiner Körpermaschine in Bewegung zu setzen, oder dadurch selbst getroffen zu werden. Daher würde ich ...weiterlesen...


Samstag, 1. Dezember 2018 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

essen/futtern wie ein Scheunendrescher weiterlesen...


Donnerstag, 29. November 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (6)

Schweinepriester weiterlesen...


Montag, 26. November 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (4)

Waldbademeister weiterlesen...


Freitag, 23. November 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

Der moderne Mensch muss vor allem drei Dinge lernen, um gesund und ganz zu werden: Die Kunst des Ausruhens Die Kunst der Kontemplation Die Kunst des Lachens und des Lächelns (Roberto Assagioli) weiterlesen...


Donnerstag, 22. November 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (8)

"Annette von Droste-Hülshoff war eine Nervensäge." (Karen Duve, Fräulein Nettes kurzer Sommer, Galiani 2018, S.18) Für WörterliebhaberInnen ist der Roman eine Fundgrube. Es wimmelt von Neologismen und/oder alten Formulierungen, die wahrscheinlich bereits auf dem "Friedhof der Wörter" gelandet sind und in diesem Roman eine Art "Auferstehung" erleben dürfen. Hier einige Kostproben, vielleicht auch als Appetithappen für den (noch zu rezensierenden) Roman von Karen Duve: Büchergrotten, Tanzbodenadel, Fliegenpötscher, Stubenblumen, Gartenzaunbillete, Brunnenhäuschen, moderne Afterkultur, Augenschirm, Großsstadtschliff, Kaff, Hausarme, Stiftsfräulein, Geistesadel ... weiterlesen...


Sonntag, 11. November 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos | Kommentare (4)

Von Rainer Maria Rilke gibt es eine Geschichte aus der Zeit seines ersten Pariser Aufenthaltes: Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern als nur immer die Hand auszustrecken, saß die Frau stets am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur Antwort: "Wir müssen ihrem Herzen ...weiterlesen...


Freitag, 9. November 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges | Kommentare (2)

Ein Tag wie dieses Bild. Viel Nebel. Wenig Land in Sicht. Verwirrung. Trauer. Müdigkeit. Schon wieder gewinnt einer von denen. Einer, der Nebel und Bilder für sich und gegen andere nutzt. Sich und einige über andere stellt. Einer, von denen die Kraft rauben, statt sie zu geben. Einer von denen, denen ihr Platz erst dann reicht, wenn sie ihn allen anderen genommen haben. Einer von so vielen, die mich zwingen, Menschen nicht zu mögen, nicht zu trauen, nicht zu nah kommen zu lassen. Weil er einer von so vielen ist. Es schmerzt nicht, weil er es ist, weil er noch lauter, noch sexistischer, noch rassistischer ...weiterlesen...


Mittwoch, 7. November 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

"Wenn ... dir jemand wirklich zuhört, ohne dich zu verurteilen, ohne dass er den Wunsch hat, die Verantwortung für dich zu übernehmen oder dich nach seinem Muster zu formen - dann fühlt sich das verdammt gut an. Jedes Mal, wenn mir zugehört wird und ich verstanden werde, kann ich meine Welt mit neuen Augen sehen und weiterkommen. Es ist erstaunlich, wie scheinbar unlösbare Dinge doch zu bewältigen sind, wenn jemand zuhört. Wie sich scheinbar unentwirrbare Verstrickungen in relativ klare, fließende Bewegungen verwandeln, sobald man gehört wird." (Carl Rogers) Diese heilsame Erfahrung kann ich in manchen Kontakten immer mal wieder machen und ...weiterlesen...


Dienstag, 6. November 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

Alt sein ist eine herrliche Sache, wenn man nicht verlernt hat, was anfangen heißt. (Martin Buber) weiterlesen...