Sonntag, 12. August 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Für ihren ersten (Kriminal-)Roman "Tannöd" bekam Andrea Maria Schenkel gleich mehrere Preise. Die erste Auflage ihres zweiten Roman "Kalteis" ist bereits vergriffen. Dazu hat sicher die Plagiat-Klage Peter Leuschners vor dem Landgericht München beigetragen. Mehr Informationen: hier weiterlesen...


Sonntag, 12. August 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (5)

Machmal lese ich - einfach so - Heiratsanzeigen, um zu sehen, welche "Prachtköttel" im Angebot sind, wie Menschen sich selbst darstellen, wen sie zu welchem Zweck suchen. Heute fand ich folgende Anzeige: Suchen für unsere Tochter 21 Jahre, Studentin, bildhübsch, niveauvoll, von Hause aus finanziell völlig unabhängig, auf diesem Wege einen Partner aus ähnlichen Verhältnissen. Jede Zuschrift, gern mit Bild, wird selbstverständlich beantwortet. Ob die Tochter davon weiß? weiterlesen...


Mittwoch, 8. August 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Unser Unfall wird 18 Das ist die Überschrift über der Geburtstagsanzeige in der Tageszeitung für eine junge Frau, die volljährig wird. Soll das Humor, ein Zeichen von Witz sein? Selbst wenn das Kind kein Wunschkind war, muss das Kind das wissen? Muss man dies dann auch noch in der Öffentlichkeit einem breiten Publikum mitteilen? Oder bin ich einfach nur humorlos? weiterlesen...


Mittwoch, 8. August 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (1)

Montag war nicht der 1. April. Dennoch habe ich noch einmal hingesehen, als ich gelesen habe, dass es Kinderwagen mit integriertem iPod gibt - zum Wohle des Kindes und der sie begleitenden Eltern. Welche Chance, Ruhe, Stille zu erfahren, haben die Kinder, die in einem solchen Kinderwagen - wahrscheinlich mit entsprechender Berieselung zu Hause - groß werden? Werden sie Stille, Ruhe als Belastung erfahren, als etwas, das nicht aushaltbar ist? Oder werden sie - als eine Art Trotz-, Gegenreaktion spätestens in der Pubertät Stille (auf-) suchen? Gibt es eigentlich ein Recht auf Stille, das einen vor unliebsamer Berieselung in ...weiterlesen...


Montag, 30. Juli 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (1)

Jeder kennt das Phänomen, keine Zeit zu haben, vor allem für sich keine Zeit zu haben, wegen all der Pflichten, die erledigt werden müssen. Am Ende fühlt man sich oft selbst erledigt. In "Das Wunder der Achtsamkeit" (durch seelenruhig bin ich auf diesen Titel aufmerksam geworden) hat Allen eine mögliche Lösung gefunden: "Weißt du, ich glaube, ich habe eine Möglichkeit gefunden, wie ich jetzt viel mehr Zeit für mich haben kann. Früher habe ich meine Zeit ganz anders betrachtet: sie schien mir aus lauter verschiedenen Abschnitten zu bestehen. Einen Teil hatte ich für Joey reserviert, einen anderen ...weiterlesen...


Sonntag, 29. Juli 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (3)

In einem Meditationsbuch, das mir mal wieder in die Hände gefallen ist - es ist schon ziemlich zerfleddert - ist eine Regel" formuliert: Dir einen Wortschatz anlegen. (Werner Sprenger, Morgen?, Konstanz 1993, S. 32) Das Wort "Wortschatz" habe ich sofort für mich getrennt geschrieben gedacht "Wort-Schatz" - etwas, was ich gerne mache, so dass sich mir andere als die üblichen Wortbedeutungen erschließen. Ja, Worte sind Schätze. Welche Worte aber würden für mich unbedingt zu meinem "Wort-Schatz" gehören? "Ver-trauen, Liebe, Erfüllung, Zuversicht, Lebensfreude, -mut, Nähe, Weite, Schönheit, Anmut, Demut, Veränderung, Stille, aber auch Pusteblume, Löwenzahn, Pittermesser, Freiheit, Lebendigkeit, Selbstständigkeit, Verantwortung, Metamorphose und ...weiterlesen...


Freitag, 27. Juli 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Schade, dass die Betroffenen ihre Nachrufe nicht mehr lesen können. Es wäre doch zu Lebzeiten für alle Beteiligten sinnvoller, vor allem, wenn es um so liebevoll geschriebene Nachrufe geht wie den von Thomas Loy über Emmi Güttgemanns, zu lesen: hier. weiterlesen...


Freitag, 27. Juli 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Die Worte, die wir uns sparen, kommen unseren Gesprächen zugute." (Werner Sprenger, Morgen? Besser: gleich heute leben, Konstanz 1993. S. 33) Wenn das mal Politiker oder sonstige Vielredner beherzigen würden! weiterlesen...


Dienstag, 19. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Menschen erschufen mit ihren Worten die Welt. Schon ein einzelner Satz setzte Ereignisse in Gang, so real wie die Erfahrung selbst. Reise, Komplikation, Krise und Erlösung: Man musste die Worte nur aussprechen, und schon gewannen sie Gestalt." Aus: Richard Powers, Das Echo der Erinnerung, FFM 2006, S. 488) weiterlesen...


Dienstag, 12. Juni 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Das war der Titel eines Artikels in der heutigen RZ, in dem es um bedrohte Wörter der deutschen Sprache geht. "Kleinod" war der schönste bedrohte Begriff, der bei einem bundesweiten Wettbewerb von der Jury um Bodo Mzozek, den Initiator des Wettbwerbs "Das bedrohte Wort" ausgewählt worden ist. Das Wort "blümerant" habe ich ewig nicht mehr gehört, ich kenne es aber von meiner Oma, die es gebraucht hat, wenn es ihr nicht so gut ging. Bisher habe ich aber immer gedacht es heiße "plümerant" - wie gut, dass es ausgewählt worden ist, jetzt weiß ich, wie es richtig heißt. Bei "Backfisch" und ...weiterlesen...