Montag, 29. Oktober 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (8)

"Wieder muss ich die Gezeitenwechsel ertragen - mein Leben ist ein Rosenkranz erbitterter Zweikämpfe, und die mächtige Anziehung des Sex verbindet die Kugeln zur Kette. Und am Ende hängt ganz gewiss das Zeichen des Gekreuzigten ... Ich weiß nicht, und ich mag nicht hinschauen, aber ich bin so erschüttert vor Schmerz, dass ich spüre, es muss ein Ende haben mit meinem kompromisslosen Lieben und Entliebtwerden - mit den Liebesgeschenken, die mir wieder an den Kopf geschleudert werden, blass und wurmstichig. Pah! Wie sieht mein nächster Zug aus, frage ich mich - Tod, Resignation oder Lähmung? Es wird nicht von Dauer ...weiterlesen...


Sonntag, 28. Oktober 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (3)

“Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrthum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrthum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. – Oft lehrt man auch Wahrheit und Irrthum zugleich und hält sich an letzteren.” (Goethe im Gespräch mit Johann Peter Eckermann) weiterlesen...


Montag, 22. Oktober 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (4)

"Mein liebster Umgang mit Menschen ist ein indirekter, ein Traum, mein zweitliebster: der Briefwechsel … ich habe Begegnungen im Leben nicht gern: es ist wie ein Zusammenstoßen der Stirnen. Zwei Wände. So dringt man nicht durch. Eine Begegnung muss sein wie ein Bogen. Ein Darüberhinaus. Ein Emporwerfen der Stirnen." (Marina Zwetajewa an Boris Pasternak) weiterlesen...


Samstag, 20. Oktober 2018 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Fotos | Kommentare (2)

Manchmal wird das frühe Aufstehen wirklich belohnt: Unwillkürlich musste ich an Hesse denken: Seltsam (ist es), im Nebel zu wandern ... weiterlesen...


Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (3)

Der Tanz ist eine lebendige Sprache, die von Menschen gesprochen wird und von Menschen kündet - eine künstlerische Aussage, die sich über den Boden der Realität emporschwingt, um von dem zu sprechen, was den Menschen innerlich bewegt und zur Mitteilung drängt. (Mary Wigman, Tänzerin mit eigener Tanzschule) weiterlesen...


Donnerstag, 4. Oktober 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Gewaltig endet so das Jahr Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten. Rund schweigen Wälder wunderbar Und sind des Einsamen Gefährten. (Georg Trakl, 1.Strophe des Gedichts „Verklärter Herbst“) weiterlesen...


Freitag, 28. September 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos | Kommentare (2)

Der Wind beugt die Gräser, aber er bricht sie nicht. (aus Asien) weiterlesen...


Dienstag, 28. August 2018 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen, Fotos, Worte | Kommentare (6)

Schon als Kind mussten wir Rabattmarken sammeln und eingekleben. Heute kann man Stempel sammeln, Herzchen, es gibt Payback Karten ... Gestern hat man mich gefragt, ob ich eine Deutschlandkarte habe?- Wie bitte? Solche Sammel-Karten habe ich nicht. Und ich weiß auch warum. Dann sind mir gestern noch Karmapunkte "über den Weg gelaufen". Die allerdings erinnern mich an die Ablassgebete, mit denen man verhindern konnte, in die Hölle zu kommen? Spätestens da steige ich dann aus mit dem Sammeln. weiterlesen...


Samstag, 25. August 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos | Kommentare (2)

Gut, dass es die Telekom gibt: weiterlesen...


Dienstag, 21. August 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Gonzague ist wie alle gewissenhaften, ordentlich verheirateten, tugendhaften Menschen, die - und sogar gern - zahlreiche Pflichten erfüllen: Sie werfen denjenigen, die es verstanden haben, solche Ketten zu vermeiden, nicht vor, dass es ihnen gelungen ist, sich zu befreien. Aber sie wollen nicht, dass sie auch noch glücklich sind. Das wäre zu einfach. Wenn die Freiheit eine einfache Sache ist, dann hält nichts mehr." (aus: Pierre Bost, Ein Sonntag auf dem Lande, Roman, Zürich 2018, s. 120f) weiterlesen...