Mittwoch, 15. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Also weißt du sagte meine Mutter, die Türen. Die Türen hätte ich schon längst einmal abgeseift. Später erklärte mir eine Psychologin, daß das immer so ist. Man fällt an einer Kleinigkeit. Man trägt seine Last wochenlang, ist geschlagen, steht auf und wieder auf. Und dann eines Tages, fällt eine Tasse zu Boden, und man fällt ihr nach. Ich fiel über den Satz meiner Mutter. Vielleicht fallen alle Töchter auf diese Weise." (aus: Marion Titze, Unbekannter Verlust, Berlin 1994, S. 11) weiterlesen...


Montag, 13. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

Folco Tiziani fragt in "Das Ende ist mein Anfang" seinen Vater danach, wie er seine Frau bzw. seine Mutter kennengelernt habe. Tiziano sah Angela, die er alles andere als eine Schönheit empfand, und wusste: "Sie war alles, wovon ich nur träumen konnte. Sie war anders." Sie war für ihn: "So wie das Urmeter, das in Paris unter einer Glashaube aufbewahrt wird, das Maß aller Meter ist, wurde sie zu meiner Maßeinheit." Sie war alles für ihn, nämlich die Gewissheit, " frei und gleichzeitig geborgen zu sein". Sie war "der Pflock, an den der Elefant sich mit einem seidenen Faden binden ...weiterlesen...


Sonntag, 12. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (1)

"Ohne Schatten gibt es kein Licht! Man muss auch die Nacht kennen lernen." (Albert Camus) weiterlesen...


Dienstag, 7. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (1)

In meinem diesjährigen Buchkalender 'Weisheit' von Paul Coelho findet sich folgender Eintrag: "Der Weg beginnt an einer Wegkreuzung. dort kannst du stehen beleiben und überlegen, in welche Richtung du weitergehen willst. Aber warte nicht zu lange, sonst wirst du nicht vorwärtskommen. " (aus: HANDBUCH ZUR PFLEGE VON WEGEN) Erinnerungen an einen lettischen Seemann werden in mir wieder wach, den ich auf Bornholm kennengelernt habe. Er blieb an einer Kreuzung stehen, bekam glänzende Au-gen und sagte mir, allein entscheiden zu können, in welche Richtung er gehen wolle, sei für ihn der Inbegriff von Freiheit. Landgang war bis dahin für ihn entweder gar nicht oder nur unter Aufsicht möglich. Bis heute erinnert eine ...weiterlesen...


Donnerstag, 2. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (5)

"Es muss Nachmittage geben, an denen nichts im Terminkalender steht. Oder an denen NICHTS! im Terminkalender steht." (Zitat des Soziologen Hartmut Rosa in dem offenen Brief Henning Sussebachs an seine Tochter Marie, abgedruckt in DIE ZEIT Nr. 22) weiterlesen...


Mittwoch, 1. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Merk-Würdiges | Kommentare (1)

Es ist immer wieder erstaunlich, was man so alles vor die Augen bekommt: "Frauen sind heute kein Problem mehr sondern eine Ressource." konnte ich in dem Artikel: "Gesucht: Führungsfrauen" von Marlene Halser in DIE ZEIT Nr. 21 lesen.  Chefs haben also in Zeiten fehlender Fachkräfte entdeckt, dass es ja auch qualifizierte Frauen gibt. "Weil Frauen plötzlich für eine bessere Rendite stehen, ist das Thema zur Chefsache geworden." Erfreulich oder ärgerlich? weiterlesen...


Dienstag, 31. Mai 2011 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen, Merk-Würdiges | Kommentare (0)

"Die neue Karstadt Kundenkarte: ... die mit Abgabe Ihrer Einwilligungserklärung im Filialbüro sofort gültig ist." Und wofür soll ich meine Einwilligungserklärung geben? Für Werbung und Marktforschung (z.B. kundenindividuelle Angebotsoptimierung). Nee, will ich nicht, Karte wandert in den Müll (aber welche Tonne ist die richtige?) weiterlesen...


Samstag, 28. Mai 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

"Ob Romane, Lyrik oder Sachbücher: Literatur macht reich. Wer das nicht verstanden hat, bleibt ein armer Wicht. Auch mit Millionengehalt." Das schreibt Martin Wehrle in DIE ZEIT Nr. 21, in der er Managern bei beruflichen Problemen die Lektüre "schöngeistiger" Literatur ans Herz legt, um Ursachen und Lösungen zu finden, etwa Goethes "Wahlver-wandtschaften" bei Grüppchenbildungen oder Kleists "Michael Kohlhaas", um mitzubekommen, wie Mitarbeiter sich fühlen und wozu sie fähig sind, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen.  "Besser als in schöngeistige Literatur können Manager (und Mitarbeiter) ihre Zeit nicht investieren." Der Mann ist mir sympathisch. weiterlesen...


Mittwoch, 4. Mai 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

Paul Coelho hat einmal auf die Frage , welche Grabinschrift er haben möchte, geantwortet, dass er kein Grab haben werde, da er will, dass seine Asche vom Winde verweht werde. Müsste er aber eine wählen, so lautete sie: "Er war lebendig, als er starb." weiterlesen...


Montag, 2. Mai 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Die Geburt ist nicht ein augenblickliches Ereignis, sondern ein dauernder Vorgang. Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden, und eine Tragödie, daß die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren sind. Zu leben bedeutet, jede Minute geboren zu werden." (Erich Fromm) weiterlesen...