Samstag, 13. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Wenn die Welt ein schwarzes Kind lobt, verliert das Kind vor Schreck allen Schwung. Das hatte ich am eigenen Leib erfahren. Man musste Robert nur klarmachen, wie begabt er war, schon entschuldigte er sich dafür. Er wollte doch nur geliebt werden. Etwas Besonderes zu sein hieß Außenseiter sein.... Im Chor stützte seine Stimme den ganzen Alt. Aber jedes Mal, wenn seine staunenden Klassenkameraden sich über seine Künste lustig machten, versteckte er sein Licht wieder für einige Wochen unter dem Scheffel." (Richard Powers, Der Klang der Zeit, S. 717) Trifft diese Beobachtung nur auf schwarze Kinder zu? - Nicht Außenseiter sein ...weiterlesen...


Samstag, 13. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Wenn von Thronfolgern und Prinzen in den letzten Tagen die Rede ist, handelt es sich nicht um ein (modernes) Märchen, in dem ein König mit den Unbilden des Lebens konfrontiert und dank eines liebevollen Wesen auf den rechten Weg geführt wird, sondern um Machtkämpfe in Bayern. Dort gibt es scheinbar noch Kronprinzen, die hoffen, dass der König abtritt, bevor sie selbst so alt sind, dass sie als Nachfolger nicht mehr in Frage kommen. Parteisoldaten mischen mit, aber auch solche, die das Handtuch werfen. Prinzessinnen scheint es keine zu geben, jedenfalls spricht niemand von ihnen. Aber vielleicht sind die dabei, Gleichgesinnte ...weiterlesen...


Sonntag, 7. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Als ich vor kurzem den Ausspruch eines Kindes zum Besten gab, das einen Dalmatiner als Schimmelhund bezeichnete, da war ich mir sicher, dass es ein Neologismus, eine Wortneuschöpfung dieses Kindes war. Aber nein, es gibt tatsächlich Hunde, die Schimmel aufspüren und als Schimmelhunde bezeichnet werden. Trotzdem finde ich den Ausruf originell. Es ist sicher eine Transferleistung dieses Kindes gewesen. Vielleicht hat es vorher einen Schimmel gesehen und diese Beobachtung auf den Hund übertragen. Ein weißes Tier mit dunklen, schwarzen Flecken ist ein Schimmel(-hund,). weiterlesen...


Sonntag, 7. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Stoiber will mit seiner Rivalin sprechen, unter dieser Überschrift wird berichtet, dass Stoiber (großzügigerweise!!!) seine Rivalin zu einem "konstruktiven Gespräch" eingeladen hat, um den Streit beizulegen. Was er wohl unter "Konstruktivität" versteht? Ich bin mal gespannt, ob sich seine "Rivalin" einwickeln lässt, ob sie "käuflich" ist, weil es auch ihr nur um Macht geht. weiterlesen...


Freitag, 5. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (4)

"Jenen ohne Talent kann man nichts beibringen. Und die mit Talent brauchen keine Lehrer." Dieser Satzt stammt nicht von einem Kritiker der neuen Schulpolitik in NRW, sondern von Dr. David Strom in Richard Powers Roman "Der Klang der Zeit" (ein schier unerschöpflicher Fundus). Davids Lehrmethode ist ungewöhnlich: "Keiner könnte sagen, was David macht. Nichts Greifbares. Er nimmt ihnen nur einfach die Scheuklappen ab. Führt sie durch einen hermetischen Raum, bis sie die verborgene Tür finden. ... Sie sagen, er springe einfach vor in die Zukunft zu einem Punkt, an dem das Problem schon gelöst ist und dann komme er ...weiterlesen...


Mittwoch, 3. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (3)

Ich habe es ja schon mehrfach gedacht, gesagt, geschrieben: (Zeitungs-)Lesen macht schlau. Gestern habe ich mich doch über die Prospekflut ausgelassen. Heute erfahre ich den Grund dafür:"Der Handel startet mit einer Rabatt-Offensive ins neue Jahr, um den Kunden die Sorge vor abrupten Preiserhöhungen nach dem Mehrwertsteuersprung von 16 auf 19 Prozent zu nehmen." heißt es in einer dpa Meldung. Ja, da purzeln die Preise statt zu springen! Wörter gibt's! Vielleicht sollte man dann auch lieber von Purzelpreisen und Springpreisen reden. Ob es die schon gibt? Warum nicht, wenn das "Unmögliche Möbelhaus" seinen Kurt die Preise fällen lässt. weiterlesen...


Montag, 1. Januar 2007 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

"Wer einsam war und für seine Angst ganz allein zuständig, war erwachsen." (Monika Maron, Ach Glück, Frankfurt/M 2007, S. 33f.) weiterlesen...


Samstag, 30. Dezember 2006 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (4)

"Loslassen. Letztlich die einzige Lösung." Dieser Satz hat mich vor ein paar Tagen in einem Brief zum Jahresende erreicht. Dem ist - von meiner Seite aus - nichts mehr hinzuzufügen. Ich wünsche allen Besuchern dieser Seite einen guten Rutsch ins Jahr 2007 - auf dass es ein erfülltes werde, ein Jahr, in dem Wünsche, Träume in Erfüllung gehen, in dem Entwicklung sinnvoll möglich ist. weiterlesen...


Donnerstag, 28. Dezember 2006 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

In der heutigen Ausgabe der SZ kann man Stoiber mit "Heiligenschein" bewundern. So hat er sich doch sicher immer gern gesehen, so wollte er sicher auch immer gerne gesehen werden. Doch dieser Heiligenschein ist arg in Gefahr. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass er ihn ganz verliert oder jeder weiß bzw. auch in Bayern ausspricht, dass er ihm eigentlich nie zugestanden hat. Einer Urwahl soll er sich stellen, der Hl. St. Stoiber, angezettelt von einer Frau, einer Landrätin, die sich verhält wie das Kind im dem Märchen "Des Königs goldene Kleider": "Guckt mal, der hat ja gar keinen Heiligenschein, ...weiterlesen...


Mittwoch, 27. Dezember 2006 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

In dir selbst ist eine Ruhe und ein Heiligtum, in welches du dich jederzeit zurückziehen und ganz du selbst sein kannst. Hermann Hesse Das war der Tagesspruch meines Kalenders für den 26. 12.06 Weiter konnte man dort lesen: "Auch Virginia Woolf weiß um die Kraft der Stille ... Still zu sein; allein zu sein. All das Sein und Tun, das raumausgreifende, glitzernde, vernehmliche, verdunstete; und man schrumpft mit einem gewissen Gefühl der Feierlichkeit, darauf zusammen, man selbst zu sein." Leider wird nicht deutlich, wann oder wo Virginia Woolf dies gesagt/ geschrieben hat. Gerne würde ich im Original nachlesen und überprüfen, ...weiterlesen...