Donnerstag, 30. Dezember 2010 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (4)

Muss man jemanden kennen, um ihn zu lieben oder ist Kenntnis die Folge von Liebe ? Der andere als Geheimnis, als unerforschlicher Schatz, der entdeckt werden möchte - oder auch nicht? Der Heimkehrer in Bölls "Der Engels schwieg" hat folgende Ansicht: "Ich liebe sie, dachte er, ich kenne sie, und vieles an ihr werde ich noch kennen lernen, aber soviel es auch je sein mag, es wird immer wenig sein, fast nichts." (aus: Heinrich Böll, Der Engel schwieg, Frankfurt/M, 5. Aufl. 1993, S. 158) weiterlesen...


Montag, 6. Dezember 2010 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

"Tue nichts im Zorn! Warum in dem Augenblick an Bord gehen, in dem ein rasender Sturm das Meer aufwühlt." (Indisches Sprichwort) Gilt sicher besonders für Landratten!? weiterlesen...


Sonntag, 5. Dezember 2010 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Oh, sie waren beide aus ihrem seligen Rausch erwacht, waren beide in Kleinigkeiten aufgeteilt, keine ganze Hingebung mehr. ... Ihre Herzensgeheimnisse lagen aufgelöst hinter ihnen, sie hatten nichts Festes und Unverrückbares vor sich. Sie waren Landstreicher geworden, auch in der Liebe." (Knut Hamsun, Landstreicher, dtv, S. 336) weiterlesen...


Sonntag, 24. Oktober 2010 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (3)

"Abschied ist die innigste Weise menschlichen Zu-sammenseins." (Hans Kudszus) weiterlesen...


Montag, 18. Oktober 2010 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (1)

Samstag Abend dröhnt ein Hubschrauber in unmittelbarer Nähe am nächtlichen Himmel, es blinkt rot, grün weiß, vor allem aber ist es laut. Ob sie die noch stehenden Maisfelder absuchen? Die Zeitung brachte Licht ins Dunkel: eine ältere Dame hatte an den Mollbeckteichen ihren Rollator beim Einsteigen ins Auto ihrer Tochter vergessen.  Über die Fabrikationsnummer hat man sie ausfindig machen können. Sie saß zu Hause. Ob sie ihren Rollator bereits vermisst hat, erfährt der Leser nicht. weiterlesen...


Donnerstag, 30. September 2010 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

"Einstein war umgezogen und gab einem Freund seine neue Telefonnummer:24361. Dieser hatte nichts zum Schreiben und klagte, er könne sich Telefonnummern schlecht merken. 'Aber diese ist einfach zu behalten', widersprach Einstein: 'Zwei Dutzend und neunzehn hoch zwei.' " (aus: Hrsg. Peter Köhler, Geh mir aus der Sonne! Anekdoten über Philosophen und andere Denker, S. 169) weiterlesen...


Sonntag, 29. August 2010 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt." (Buddha) weiterlesen...


Dienstag, 17. August 2010 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (0)

Störfeuer kenne ich, zumindest das Wort. Die Bedeutung musste ich im Duden nachschlagen: unregelmäßiges Artilleriefeuer, durch das der Gegner in seinen militärischen Handlungen gestört wird. Störfutter ??? Beim Weiterlesen kam die Erleuchtung: Futter für Störe! Ganz einfach. (Den Begriff kennt weder das PC-Wörterbuch noch der Rechtschreibduden) Brauche ich nicht. Ich kaufe nur Hundefutter, das Wort ist ein-deutig. (Wieso heißt es nicht parallel dazu "Störefutter"? Aber es heißt ja auch "Fischfutter" und nicht "Fischefutter"?) Versteh einer die deutsche Sprache! weiterlesen...


Montag, 26. Juli 2010 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Frag-Würdiges | Kommentare (0)

Gestern ging es in der Sendereihe "Lebenszeichen" im WDR 3 um anonyme Bestattungen, die mache für unwürdig halten, da die Personenwürde des Menschen mit seinem Namen verbunden sei, der Mensch auch im Tode den Namen behalten müsse. Ist das "Weiterleben" wirklich mit dem Namen auf dem Grabstein gewährleistet? Oder lebt ein Verstorbener nicht eher im Gedächtnis, im Herzen, in seinen Nachfahren fort und überlebt auf diese Weise viel lebendiger? Sicher, anonyme Bestattungen, Seebestattungen ermöglichen den Angehörigen den Besuch des Grabes nicht im üblichen Sinne, verbunden mit dem Spaziergang auf einem Friedhof. Es mag auch sein, dass viele Menschen einen Ort ihrer Trauer brauchen, deshalb aber Urteile zu fällen über, ...weiterlesen...


Montag, 26. Juli 2010 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Für ein gutes Tischgespräch kommt es nicht so sehr darauf an, was sich auf dem Tisch, sondern was sich auf den Stühlen befindet." (Walter Matthau) weiterlesen...