Montag, 16. Oktober 2017 | Kategorie: Allgemein, Aufgeschnappt, Fotos, Worte | Kommentare (4)

Gute Zäune machen gute Nachbarn. Diesen Satz habe ich vor ein paar Tagen aufgeschnappt. Wo, weiß ich nicht mehr. Er hat mich aufhorchen lassen: Was sind "gute Zäune", die gute Nachbarn machen? Etwa diese: oder der oder ... oder ... Zäune, wohin das Auge sieht. Grenzen sie ein oder aus? Und wie machen sie gute Nachbarn? weiterlesen...


Samstag, 3. Juni 2017 | Kategorie: Aufgeschnappt, Denk-Würdiges | Kommentare (2)

Dieses dritte Märchen war das erste, das sie mir erzählt hat. Als Gott die Welt geschaffen hatte und allen Kreaturen ihre Lebenszeit bestimmen wollte, kam der Esel und fragte 'Herr, wie lange soll ich leben?' 'Dreißig Jahre,' antwortete Gott, 'ist dir das recht?' 'Ach Herr,' erwiderte der Esel, 'das ist eine lange Zeit. Bedenke mein mühseliges Dasein: von Morgen bis in die Nacht schwere Lasten tragen, Kornsäcke in die Mühle schleppen, damit andere das Brot essen, mit nichts als mit Schlägen und Fußtritten ermuntert und aufgefrischt zu werden! erlass mir einen Teil der langen Zeit.' Da erbarmte sich Gott und schenkte ...weiterlesen...


Freitag, 2. Juni 2017 | Kategorie: Aufgeschnappt, Denk-Würdiges | Kommentare (4)

Und nun für euch das zweite Märchen aus der Begegnung mit der Märchenerzählerin. Wir haben über Alter, Krankheiten gesprochen, wer uns versorgt, begleitet, wenn wir Hilfe brauchen. Ihre Frage an mich: "Haben Sie Kinder?" "Ja, drei erwachsene Söhne." Und schon hatte ich ihr das Stichwort für das folgende Märchen geliefert: Die Störche flogen über das Meer. Ein Storchenkind wurde müde und sagte zum alten Storch: »Vater, trage mich. Wenn du alt bist, trage ich dich auch.« »Nein, was du sagst, ist verkehrt«, antwortete der alte Storch. Sie fliegen weiter. Da wurde das andere Storchenkind müde und bat den Vater auch, es zu tragen. ...weiterlesen...


Donnerstag, 1. Juni 2017 | Kategorie: Aufgeschnappt, Denk-Würdiges | Kommentare (7)

Gestern hatte ich eine Begegnung der besonderen Art, verzaubernd, märchenhaft im wahrsten Sinne des Wortes. In der Stadt habe ich eine Frau gesehen, die sich suchend umschaute. Ich bin auf sie zugegangen und habe sie gefragt, ob ich ihr irgendwie helfen könne. Mit großen Augen sah sie mich an und sagte: "Nein danke, ich warte auf meinen Mann und schaue mich nach einer Sitzgelegenheit in der Sonne um. - Sie sind aber aufmerksam! Das ist selten." "Ja, ich bekomme viel mit, manchmal fast zu viel." Und es ergab sich ein wunderbares Gespräch über Achtsamkeit im Umgang mit anderen, und über "Gott und die ...weiterlesen...


Sonntag, 5. März 2017 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

Ums richtige, wirkliche Zuhören und seine heilsame Wirkung für den Sprecher und den Zuhörer geht es in der heutigen Sendung "Lebenszeichen", in der "Momo" aus dem gleichnamigen Roman von Michael Ende als die Zuhörerin schlechthin in Erinnerung gerufen wird: "Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war Zuhören. Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen. Momo hörte allen zu, den Hunden und den Katzen, den Grillen und Kröten, ja, sogar dem Regen und dem Wind in den Bäumen. Und alles ...weiterlesen...


Samstag, 25. Februar 2017 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgeschnappt | Kommentare (4)

Und wieder eine Alltagsperle gefunden, in der heutigen Sendung Kirche im WDR. Es ist der Satz, den eine Frau stets zum Ende ihres Besuches bei einer Familie sagt: "Ich werde wiederkommen. Denn ich liebe mich, wenn ich bei euch bin." Dieser Satz erinnert mich an die Mutter meines ersten Freundes. Bei ihr durfte ich einfach sein, für mich eine Grundvoraussetzung dafür, mich selbst lieben zu können. Sie habe ich nach der Trennung von dem Freund noch sehr lange sehr vermisst. weiterlesen...


Dienstag, 21. Februar 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Aufgeschnappt, Gedichte | Kommentare (4)

Ich sammle Alltgs-Perlen. Das sind Augenblicke, die ich gern festhalten möchte, für die ich dankbar bin, an die ich mich zu erinnern versuche, in Momenten, in denen ich keine entdecken kann, nicht weil da keine sind, sondern weil ich sie nicht wahrnehmen kann. Solche Alltagsperlenglücksmomente können ein Musikstück sein, ein Blick in den Garten, das Lächeln eines Vorübergehenden, ein gutes, liebevoll gemeintes Wort, Kommentare auf meinem Blog, ein Tag mit Sonnenschein .... Manchmal sind es auch Radiosendungen, in denen jemand ein Gedicht einflicht - gibt es regelmäßig im WDR. Heute Morgen war es ein Beitrag von Ingelore Engbrocks in der Sendung Kirche ...weiterlesen...


Donnerstag, 16. Februar 2017 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgeschnappt | Kommentare (2)

Du siehst aber nicht gut aus! Ich fühl mich auch nicht gut. Bin krank! Husten folgt prompt. Erkältung oder die Grippe, die jetzt überall ist? Leider die Grippe! Wieder Husten. Geh wech von mir. Halt Abstand von mich. Die eine geht nach links, die andere weicht nach rechts aus. Die Kassiererin muss sitzen bleiben. weiterlesen...


Sonntag, 5. Februar 2017 | Kategorie: Aufgeschnappt, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Die Rose ist ohne Warum. Sie blühet, weil sie blühet. Sie achtet nicht ihrer selbst, fragt nicht, ob man sie siehet. (Angelus Silesius, zitiert im heutigen Tatort) weiterlesen...


Donnerstag, 2. Februar 2017 | Kategorie: Aufgeschnappt, Frag-Würdiges | Kommentare (4)

- Der Enkel mag die neue Oma, weil sie hüpft wie ein Känguru. Muss ich hüpfen wie ein Känguru, um gemocht zu werden? - Vielleicht gut, dass ich noch nicht Oma bin;) weiterlesen...