Samstag, 23. Januar 2016 | Kategorie: Denk-Würdiges, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

Ein Blinder, der nicht ganz blind ist, läßt sich vom Blindenführer nicht gern leiten. Wenn er nur ein bißchen sieht, meint er, der Pfad vor ihm sei der beste. Er sieht ja die anderen, besseren nicht. (Johannes vom Kreuz) weiterlesen...


Freitag, 22. Januar 2016 | Kategorie: Denk-Würdiges, Fotos | Kommentare (4)

Wenn der Mensch in der inneren Einkehr steht, hat das menschliche Ich für sich selbst nichts. Das Ich hätte gerne etwas und wüsste gerne etwas und es wollte gerne etwas. Bis dieses dreifache "Etwas" in ihm stirbt, kommt es den Menschen gar sauer an. Das geht nicht an einem Tag und auch nicht in kurzer Zeit. Man muss dabei aushalten, dann wird es zuletzt leicht und lustvoll. (Johannes Tauler) weiterlesen...


Montag, 18. Januar 2016 | Kategorie: Denk-Würdiges, Fotos | Kommentare (4)

Erst das Schweigen tut das Ohr auf für den inneren Ton in allen Dingen (Romano Guardini) weiterlesen...


Mittwoch, 13. Januar 2016 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (3)

Kein Buch, sowenig wie ein Zuspruch, vermag etwas Entscheidendes, wenn der, den es trifft, nicht durch ganz Unabsehliches vorbereitet ist für eine tiefere Aufnahme und Empfängnis. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Montag, 4. Januar 2016 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

Ihr sollt niemals aufhören zu leben, ehe ihr gestorben, welches manchem passiert und ein gar ärgerliches Ding ist. (Jacques Offenbach) weiterlesen...


Dienstag, 29. Dezember 2015 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (6)

Ach, aber mit Versen ist so wenig getan, wenn man sie früh schreibt. Man sollte warten damit und Sinn und Süßigkeit sammeln ein ganzes Leben lang und ein langes womöglich, und dann, ganz zum Schluß, vielleicht könnte man dann zehn Zeilen schreiben, die gut sind. Denn Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle (die hat man früh genug), - es sind Erfahrungen. Um eines Verses willen muß man viele Städte sehen, Menschen und Dinge, man muß die Tiere kennen, man muß fühlen, wie die Vögel fliegen, und die Gebärde wissen, mit welcher die kleinen Blumen sich auftun am Morgen. ...weiterlesen...


Montag, 21. Dezember 2015 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte | Kommentare (3)

Sein letztes Hemd habe ich lange aufbewahrt Ich konnte ihn gut riechen Jetzt schaut es ziemlich traurig aus der Wäsche So ganz ohne ihn und seinen Duft (mona lisa) weiterlesen...


Donnerstag, 26. November 2015 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte | Kommentare (2)

Es gibt eine transgenerative Weitergabe von Einsamkeit. Einsame Erwachsene haben einen blinden Fleck für die Einsamkeit der Kinder, mit gravierenden Folgen: Ich werde nicht gesehen wie ich bin ziehe mich zurück mache mich selbst unsichtbar mit meinen Gefühlen und meiner Einsamkeit werde also immer unsichtbarer Damit verhindere ich dann genau das was ich mir so sehnlich wünsche gesehen akzeptiert geliebt zu werden. Entstanden nach einer Sendung "Lebenzeichen" mit dem Thema "kindliche Einsamkeit". weiterlesen...


Donnerstag, 19. November 2015 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Siehst du nicht meine Seele, wie sie dicht vor dir in einem Kleid aus Stille steht?" (Rainer Maria Rilke: Das Stundenbuch) weiterlesen...


Dienstag, 17. November 2015 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte | Kommentare (3)

Du bist so jung wie deine Zuversicht. Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt, sie ist ein Geisteszustand; Sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit und Phantasie, Stärke der Gefühle, Sieg des Mutes über die Feigheit, Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit. Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat. Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebewohl gesagt hat. Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele. Sorgen, Zweifel, Mangel an Selbstvertrauen, Angst und Hoffnungslosigkeit, das sind die langen, langen Jahre, die das Haupt zur Erde ziehen und den aufrechten Geist in den Staub beugen. Ob siebzig oder siebzehn, im Herzen eines jeden Menschen wohnt die Sehnsucht nach dem Wunderbaren, das erhebende ...weiterlesen...