Freitag, 5. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (4)

Als ich folgende Sätze von Stefan Zweig las, dachte ich unwillkürlich: Gut, dass es bei uns zu Hause nicht  soviele Bücher gab!!! Denn ich liebe Bücher (außer beim Umzug, dann werde ich wirklich zur Bücherhasserin!),  ich lese gern und für mich wäre es schrecklich, kein Geld mehr für Bücher zu haben. Noch schlimmer aber wäre es, nicht mehr lesen zu können. "Von Büchern rings umgeben, verachtete ich die Bücher; immer zum Geistigen vom Vater gedrängt, empörte ich mich gegen jede Form schriftlich überlieferter Bildung; so war es nicht verwunderlich, daß ich nur mühsam bis zum Abiturium mich durchrang und dann mit ...weiterlesen...


Freitag, 5. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen, Denk-Würdiges | Kommentare (0)

Als ich folgende Sätze von Stefan Zweig las, dachte ich unwillkürlich: Gut, dass es bei uns zu Hause nicht  soviele Bücher gab!!! Denn ich liebe Bücher (außer beim Umzug, dann werde ich wirklich zur Bücherhasserin!),  ich lese gern und für mich wäre es schrecklich, kein Geld mehr für Bücher zu haben. Noch schlimmer aber wäre es, nicht mehr lesen zu können. "Von Büchern rings umgeben, verachtete ich die Bücher; immer zum Geistigen vom Vater gedrängt, empörte ich mich gegen jede Form schriftlich überlieferter Bildung; so war es nicht verwunderlich, daß ich nur mühsam bis zum Abiturium mich durchrang und dann mit ...weiterlesen...


Donnerstag, 4. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (1)

Das Glück ist ein Schmetterling Es sprach der Meister zu seinen Schülern: "Das Glück ist ein Schmetterling. Jag ihm nach und er entwischt dir, setz dich hin und er lässt sich auf deiner Schulter nieder." "Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?" fragte jemand der Zuhörenden. "Hör auf, hinter ihm her zu sein." "Aber gibt es nichts, was ich tun kann?" "Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst." Sich ruhig hinzusetzen und zu warten auf das, was kommt, sich ereignet, einem zukommt, scheint ein Wagnis (in unserer Zeit)  zu sein. Worin aber genau besteht dieses "Wagnis" , was wage ich, ...weiterlesen...


Mittwoch, 3. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Denk-Würdiges | Kommentare (2)

Die Kunstwerkstatt am  Hellweg ist eine gute Adresse, hervorragende (Musik-) Künstler in ungewohnter Umgebung - nämlich einer alten, ehemaligen Schreinerwerkstatt - zu hören. Ein ausgesuchtes Programm wird einem - allerdings manchmal sehr kleinen - Publikum präsentiert. So auch letzten Sonntag. Yoo Soon Lee , eine Südkoreanerin, in Wien lebend, spielte u.a. die 24 Preludes op. 28 von Chopin - einfach wunderbar. Ich habe nicht viel Ahnung von Musik, höre sie nur gern - aber ihr Spiel war für mich bezaubernd, im wahrsten Sinne des Wortes, gut vorbereitet durch die interessante Einführung von Reinhard Cebulla. Gesessen habe ich an einer alten Schreinerhobelbank. ...weiterlesen...


Dienstag, 26. August 2008 | Kategorie: Alltägliches, Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges | Kommentare (3)

Zeitmietverträge sind seit einiger Zeit nicht mehr möglich. Werden sie dennoch abgeschlossen, so kann ein Mieter hergehen und den Vertrag vorzeitig kündigen, der Mieter wohlgemerkt, denn ein Vermieter kann im "Normalfall" ein Mietverhältnis nicht kündigen. Möglich ist aber ein Verzicht auf Kündigung für vier Jahre. Muss man das verstehen? Ist nicht ein Dauermietvertrag, angelegt auf vier Jahre, in der Praxis das gleiche wie ein Verzicht auf Kündigung für vier Jahre? Warum ist das eine erlaubt, das andre aber nicht? Muss das Leben so kompliziert sein, dass man kaum noch etwas ohne Anwälte vereinbaren kann? weiterlesen...


Sonntag, 24. August 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Aus Mangel an Ruhe läuft unsere Zivilisation in eine neue Barbarei aus. Zu keiner Zeit haben die Tätigen, daß heißt die Ruhelosen, mehr gegolten. Es gehört deshalb zu den notwendigen Korrekturen, welche man am Charakter der Menscheit vornehmen muß, das beschauliche Element in großem Maße zu verstärken." (Nietzsche, in Menschliches Allzumenschliches) weiterlesen...


Samstag, 23. August 2008 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte, Worte | Kommentare (0)

Lange jahre sprachlos bin ich nun meiner Sprache auf der Spur. Lange Jahre würdelos, bin ich nun meiner Würde auf der Spur. Lange Jahre ohne Wert, bin ich nun mir als Wert auf der Spur. Lange Jahre ohne Anerkennung erkenne ich mich an. Das geht nicht ohne Trauer, ohne Angst. Die Räume werden weiter. Was finde ich? Mich als Sprache, als Würde, als Wert. © mona lisa (geschrieben 1998) weiterlesen...


Donnerstag, 21. August 2008 | Kategorie: Denk-Würdiges, Worte | Kommentare (0)

Mit-teilen bedeutet: mit jemandem reden, ihm etwas erzählen, ist Kommunikation, bedeutet auch: mit jemandem etwas teilen, Freude, Kummer, Stille ist Gemeinsamkeit weiterlesen...


Samstag, 16. August 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Denk-Würdiges | Kommentare (0)

Bei meiner Fahrt durchs Ruhrgebiet bin ich heute an einer Moschee mit beeindruckend hohem Minarett vorbeigefahren. Davor stand ein Hinweisschild nicht etwa auf die Öffnungszeiten der Moschee, nein es war ein Schild ähnlich diesem: Heilige Messe mit Angaben über den Namen der Pfarrei, den Tagen und Zeiten der Messen. Fehlte nur noch der Hinweis auf eine Synagoge und "Nathan der Weise" wäre zufrieden. weiterlesen...


Freitag, 15. August 2008 | Kategorie: Allgemein, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (9)

Loslassen Letztlich die einzige Lösung Diese Impulskarte vom Bund ohne Namen liegt schon seit Jahren in Sichtweite auf meinem Schreibtisch. Immer wieder fällt mein Blick drauf. Seit einiger Zeit "meditiere" ich über das Verb "lassen" und bin erstaunt, mit wievielen Vorsilben es zusammenzusetzen ist: lassen, ver-lassen, zu-lassen, los-lassen, veran-lassen, ab-lassen, be-lassen, vor-lassen, an-lassen, weg-lassen, über-lassen.... (vielleicht fallen euch ja noch einige ein). All diese "Tätigkeiten" haben etwas mit Ge-lassen-heit zu tun, setzen sie voraus oder führen dazu gelassen zu werden, zu sein, zu bleiben. Eine, in heutiger Zeit, nur selten zu findende Gefühlslage. Oder setzt das Bemerken eigene Gelassenheit voraus? weiterlesen...