Samstag, 19. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges | Kommentare (0)

Gestern hatte ich eine Begegnung mit einer Frau, die gerade ihr Baby verloren hat und anschließend einen Besuch bei einer Mutter, die ihr Baby auf dem Bauch liegen hatte, es streichelte und seelig lächelte. Beide Begegnungen haben mich tief berührt und mir noch einmal deutlich gemacht, dass Tod und Leben nah beiein-ander liegen, im Krankenhaus - und nicht nur da - fein räumlich getrennt, im eigenen menschlichen Leben oft sehr nahe beieinander. Viele Menschen können oder wollen das nicht sehen, weigern sich im Leid noch Freude zu erleben und meinen Freude sei nur ohne Leid spürbar. Bei der Geburt meines jüngsten Sohnes bin ich ziemlich angegangen worden, dass seine Geburtsanzei-ge auf der gleichen Seite stand wie die Todesanzei-ge eines Kleinkindes. Ich ...weiterlesen...


Mittwoch, 16. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Zwei alte Frauen. Wir beklagen uns, sind nie zufrieden. Wir reden davon, daß es nichts zu essen gibt, und davon, wie gut es früher war, obwohl es in Wirklich-keit nicht besser war. Wir finden, daß wir schon schrecklich alt sind. Und jetzt, nachdem wir so viele Jahre damit ver-bracht haben, die jüngeren Leute davon zu überzeugen, daß wir hilflos sind, glauben sie, daß wir in dieser Welt nicht mehr von Nutzen sind." (aus: Velma Wallis, Zwei alte Frauen, S. 34) weiterlesen...


Dienstag, 15. November 2011 | Kategorie: Alltägliches, Denk-Würdiges | Kommentare (2)

"In einem guten Wort steckt Wärme für drei Winter." (aus der Mongolei) Aufschrift auf einer der Messingplatten, die in Recklinghau-sen Poesie auf Schritt und Tritt vermitteln. weiterlesen...


Montag, 14. November 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Denk-Würdiges, Rezensionen | Kommentare (0)

"Hört die Sprache eurer Kinder und spürt ihren Traum, so wird auch eurer geweckt. Kinder sind ein Segen für euer eigenes Erwachen, wenn ihr anfangt, ihren Traum zu sehen und zu verstehen. Unterstützt sie, damit ihre Weisheit zu ihnen kommen kann. Sie brauchen eure Liebe, eure Strenge, eure Klarheit und eure Wahrheit. Vor allem brauchen sie von euch euren Austritt aus der Beziehung, so daß sie frei bleiben können für ihre Beziehung zur Welt." aus: Sabine Lichtenfeld, Quellen der Liebe und des Frie-dens, Morgenandachten S. 129f., ein Buch mit Texten zu allen Bereichen des Lebens, die die Möglichkeit bieten, Gedanken mit in den Tag zu nehmen, über ...weiterlesen...


Sonntag, 13. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (3)

"Liebe hat nichts mit Lieb-sein zu tun. Lieben heißt, auf deine eigene Innere Wahrheit zu hören und sie zu leben, ganz gleich, wie andere das finden." (der heutige Tagesspruch von Robert Betz) weiterlesen...


Freitag, 11. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Berti wollte sich von ihren vielen Nichten und Nef-fen verabschieden. Ein Geistlicher verließ gerade das Haus. Er hatte Tante Berti beim Gehen gute Besserung gewünscht, sie sagte zu mir, man wünsche jemandem, der im Sterben liegt, nicht gute Besserung, das sei lächerlich. Sie schien enttäuscht und gekränkt. Dieser kurze Moment, in dem eine sterbende Frau, Mutter von drei Kindern, zwei davon halbwüchsig, angesichts des Todes forderte, vor den Tatsachen  nicht die Augen zu verschließen, machte einen tiefen Eindruck auf mich. Ich habe mich von diesem Satz nie ganz erholt. Manchmal lernt man in einem Augenblick mehr als in einem ganzen Jahr Schule." (aus: Arno Geiger, Der alte König in seinem Exil, ...weiterlesen...


Mittwoch, 9. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Du kannst gar nicht so klein sein, dass du mit deinen Worten nicht Glück verbreiten oder jemanden verletzen könntest." (S. v. Stepski-Doliwa, Zeitlose Wahrheiten, S. 361) weiterlesen...


Dienstag, 8. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (4)

IPHIGENIE: Das Wenige verschwindet leicht dem Blick, Der vorwärtssieht, wie viel noch übrig bleibt. ARKAS: Doch lobst du den, der, was er tut, nicht schätzt? IPHIGENIE: Man tadelt den, der seine Taten wägt. ARKAS: Auch den, der wahren Wert zu stolz nicht achtet, Wie den, der falschen Wert zu eitel hebt. (aus: J.W. Goethe, Iphigenie auf Tauris) weiterlesen...


Freitag, 4. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Ein dankbarer Mensch ist ein mächtiger Mensch, denn Dankbarkeit erzeugt Macht. Jede Fülle beruht darauf, dass wir dankbar sind für das, was wir haben." (aus: Kübler-Ross, Kessler, Geborgen im Leben, S. 113) weiterlesen...


Dienstag, 25. Oktober 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Es war einmal ein weiser Mann, der über Geld und Glück Bescheid wusste, denn er besaß beides. Als er in finan-zielle Schwierigkeiten kam, wurde er gefragt: 'Wie fühlt man sich, wenn man arm ist?' Er antwortete: 'Ich bin nicht arm, ich bin nur pleite. Armut ist ein Geisteszustand, und ich werde nie arm sein.' " (aus: Kübler-Ross, Kessler, Geborgen im Leben, S. 106) weiterlesen...