Sonntag, 23. Juli 2017 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (0)

Wozu brauchen wir die Zeit? Damals, in den alten Tagen, brauchten wir sie nicht. Wir richteten uns nach Anfang und Untergang der Sonne. Wir mussten uns niemals beeilen. Wir brauchten nie auf die Uhr zu blicken. Wir mussten nicht zu einer bestimmten Zeit bei der Arbeit sein. Wir taten, was getan werden musste, wenn uns danach war. Aber wir achteten darauf, es zu tun, bevor der Tag zu Ende ging. Wir hatten mehr Zeit, denn der Tag war noch ganz. (Scott Eagle) weiterlesen...


Samstag, 22. Juli 2017 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (0)

"Ich fragte: Wie lang währt das Leben einer Rosenblüte? Die Knospe hörte es und lächelte nur." (Mir, ein Sufi) weiterlesen...


Freitag, 21. Juli 2017 | Kategorie: Alltägliches, Fotos, Worte | Kommentare (0)

Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding. Wenn man so hinlebt, ist sie rein gar nichts. Aber dann auf einmal, da spürt man nichts als sie: sie ist um uns herum, sie ist auch in uns drinnen. In den Gesichtern rieselt sie, im Spiegel da rieselt sie, in meinen Schläfen fließt sie. Und zwischen mir und dir da fließt sie wieder. Lautlos, wie eine Sanduhr. Oh Quin-quin! Manchmal hör' ich sie fließen unaufhaltsam. Manchmal steh' ich auf, mitten in der Nacht und lass' die Uhren alle stehen. (Die Marschallin aus dem Rosenkavalier, Libretto v. Hugo von Hofmannsthal) weiterlesen...


Donnerstag, 20. Juli 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

So viele Abschiede in den letzten Jahren Sie sind Teil des Älterwerdens sind Flurbereinigung für Neues und Vorbereitung auf den eigentlichen den großen allumfassenden Abschied Den eigenen Tod (Mona Lisa) weiterlesen...


Montag, 17. Juli 2017 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Fotos | Kommentare (0)

"Aber was hilft die Mauer um den Garten, wo der Boden dürre liegt? Da hilft der Regen vom Himmel allein. O Regen vom Himmel! o Begeisterung!" Hölderlins Metapher für den Zustand des Staates. (aus: Friedrich Hölderlin, Hyperion oder Der Eremit in Griechenland, Frankfurt a.M. 2. Aufl. 1980, S. 42f) weiterlesen...


Donnerstag, 13. Juli 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Unsterblich duften die Linden - Was bangst du nur? Du wirst vergehn, und Deiner Füße Spur wird bald kein Auge mehr im Staube finden. Doch blau und leuchtend wird der Sommer stehn und wird mit seinem süßen Atemwehn gelind die arme Menschenbrust entbinden. Wo kommst du her? Wie lang bist Du noch hier? was liegt an Dir? Unsterblich duften die Linden - (Ina Seidel) weiterlesen...


Montag, 10. Juli 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Wo ist der Freund der meine Spur in Blumengärten sucht, dort wo im Winde nur die Türe ächzt die ich im Fortgehn ach vergaß zu schließen (Paula Ludwig) weiterlesen...


Sonntag, 9. Juli 2017 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos | Kommentare (0)

Diese Aufkleber gab's schon Wochen vor dem G20 Gipfel in Hamburg zu sehen: weiterlesen...


Samstag, 8. Juli 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (0)

O Sommerfrühe blau und hold! Es trieft der Wald von Sonnengold, In Blumen steht die Wiese; Die Rosen blühen rot und weiß Und durch die Felder wandelt leis' Ein Hauch vom Paradiese. Die ganze Welt ist Glanz und Freud, Und bist du jung, so liebe heut Und Rosen brich mit Wonnen! Und wardst du alt, vergiß der Pein Und lerne dich am Wiederschein Des Glücks der Jugendsonnen. (Emanuel Geibel) weiterlesen...


Mittwoch, 5. Juli 2017 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (6)

Gern schließ ich einmal meine Türen, Um auf des Nachbars Grund zu gehn; Doch muß ich deutlich dort verspüren Den Duft des Kräutleins »Gerngesehn«. (Theodor Storm) weiterlesen...