Montag, 17. Dezember 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Wir kommen weit her liebes Kind und müssen weit gehen Keine Angst alle sind bei Dir die vor Dir waren Deine Mutter, Dein Vater Und alle, die vor ihnen waren weit weit zurück alle sind bei Dir keine Angst wir kommen weit her und müssen weit gehen liebes Kind. Dein Großvater (Dieser Großvater war Heinrich Böll, der dieses Gedicht für seine Enkelin Samay geschrieben hat, gehört in der heutigen 3 SAT Sendung, Heinrich Böll, Ansichten eines Anarchisten, zum 100. Geburtstag Heinrich Bölls) weiterlesen...


Samstag, 15. Dezember 2018 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (3)

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Freitag, 14. Dezember 2018 | Kategorie: Allgemein, Aufgeschnappt, Fotos, Worte | Kommentare (3)

Töne aufblühen lassen weiterlesen...


Mittwoch, 12. Dezember 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Fotos, Zitate | Kommentare (6)

Zwischen dem Kopf und den Füßen eines jeden Menschen liegen Millionen Kilometer unerforschter Wildheit. (Gabrielle Roth) weiterlesen...


Montag, 10. Dezember 2018 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (4)

Es ist über zwanzig Jahre her, dass die Oma meiner Kinder für alle diese Stollen gebacken hat. Nun habe ich nach dem Rezept geforscht und - zum ersten Mal in meinem Leben - selbst Stollen backen. In meiner Ursprungs-Familie gibt es nämlich keine Stollentradition. Nun bin ich sehr gespannt, ob der aktuelle Stollen den Erinnerungsstollen "gewachsen" ist. weiterlesen...


Sonntag, 9. Dezember 2018 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Markt und Straßen stehn verlassen, Still erleuchtet jedes Haus, Sinnend geh’ ich durch die Gassen, Alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen Buntes Spielzeug fromm geschmückt, Tausend Kindlein stehn und schauen, Sind so wunderstill beglückt. (Joseph von Eichendorff) weiterlesen...


Freitag, 7. Dezember 2018 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Gedacht ist dieses Büchlein von nur 41 Seiten, gestaltet als Doppelseite mit Gedanken Bonhoeffers und einer dazu passenden Illustration, als Trostbuch, "weil ein Mensch, mit dem Sie in Liebe verbunden sind, gestorben ist." Geschrieben hat Bonhoeffer diese Texte "voller Stärke und Zuversicht" im Gefängnis, in einer Zeit, in der für ihn wenig Hoffnung bestand, je wieder aus dem Gefängnis entlassen zu werden. An Bonhoeffer wurde am 9. April 1945 das Todesurteil vollstreckt, wie dem Anhang zu entnehmen ist. Optimismus ist seinem Wesen nach keine Ansicht über die gegenwärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung, wo andere resignieren, eine ...weiterlesen...


Donnerstag, 6. Dezember 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (8)

Wach auf, da schon der Morgen Die Wolken überflammt. Lass, was in Nacht verborgen, Und üb des Tages Amt. Das ist: In Höhen greifen, So hoch es nur gelingt. Das ist: In Welten streifen, So weit der Fuß nur dringt. Das ist: Zum Guten halten Die ungewohnte Hand. Das ist: In Werken walten, Was nur die Kraft umspannt. Das ist: Zum Großen dringen, So weit es heute geht, Und alles niederzwingen, Was klein im Wege steht! (Gustav Schüler) weiterlesen...


Montag, 3. Dezember 2018 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (4)

In "Stille" stand eher die Suche nach Stille im Lauten im Vordergrund als das Gehen selbst. In dem gerade erschienenen Band bietet Kagge dem Leser eine sehr persönlich gehaltene, mit vielen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen gespickte "Anleitung" zum Gehen an. Seine Ausführungen beginnen mit seiner Großmutter: "Eines Tages konnte meine Großmutter nicht mehr gehen. An diesem Tag starb sie. Physisch lebte sie noch eine Weile, doch die neuen Knie, die man ihr anstelle der alten eingesetzt hatte, waren abgenutzt und konnten ihren Körper nicht mehr tragen. Da sie im Bett liegen musste, schwand auch die Kraft ihrer Muskeln. ... Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ...weiterlesen...


Sonntag, 2. Dezember 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (0)

Wo ich empfinde, da bin ich. Ich bin eben so unmittelbar in der Fingerspitze wie in dem Kopfe. Ich bin es selbst, der in der Ferse leidet und welchem das Herz im Affecte klopft. Ich fühle den schmerzhaften Eindruck nicht an einer Gehirnnerve, wenn mich mein Leichdorn peinigt, sondern am Ende meiner Zehen. Keine Erfahrung lehrt mich einige Theile meiner Empfindung von mir für entfernt zu halten, mein untheilbares Ich in ein mikroskopisch kleines Plätzchen des Gehirnes zu versperren, um von da aus den Hebezeug meiner Körpermaschine in Bewegung zu setzen, oder dadurch selbst getroffen zu werden. Daher würde ich ...weiterlesen...