Freitag, 17. August 2018 | Kategorie: Allgemein, Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (5)

Ein Roman für Katzenliebhaber? Ich denke schon. Denn Katze Saha ist letztendlich Protagonistin dieses kleinen Romans, in dem es um die noch junge Beziehung zwischen Camille und Alain, dem Katzenbesitzer, geht. Es scheint eine mehr oder weniger arrangierte Heirat zu sein. Mit viel Begeisterung ist Alain jedenfalls nicht dabei. Der Gedanke, demnächst mit seiner gerade erst Angetrauten in sein Heim zu ziehen, das renoviert wird, behagt ihm überhaupt nicht. ">Camille hier mit mir ... Schon so bald! Camille im Pyjama unter den Heckenrossen ...< Einer der Stöcke trug gerade seine Blütenlast, die sich schon beim Aufblühen entfärbte und deren orientalischer Duft abends bis ...weiterlesen...


Montag, 13. August 2018 | Kategorie: Fotos, Rezensionen, Rezensionen-Kalender | Kommentare (2)

Juchu, die ersten Kalender sind da!! Nach dem kleinen Schreck und der Überraschung, dass es schon wieder so weit fortgeschritten im Jahr ist, überwiegt dann doch die Vorfreude auf die verschiedenen Kalender. Die Büchergilde hat einen wunderschönen Wandkalender herausgebracht:"NOMEN EST OMEN. WOHER DIE MONATE IHRE NAMEN HABEN" (Copyright, Anna Gusella, Collection Büchergilde) Jeder Monat hat ein Blatt im Format 31,3 x 58,8 cm zur Verfügung. In kleinen rot-blau gehaltenen Texten kann man zu jedem Monat die verschiedenen, zum Teil noch gebräuchlichen Namen kennenlernen, die Herkunft der Namen lesen, die auf die Römer zurückgeht, aber auch erfahren, was der jeweilige Monat an ...weiterlesen...


Sonntag, 12. August 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (3)

Der Himmel hat eine Träne geweint, Die hat sich ins Meer verlieren gemeint. Die Muschel kam und schloss sie ein: Du sollst nun meine Perle sein. Du sollst nicht vor den Wogen zagen, Ich will hindurch dich ruhig tragen. O du mein Schmerz, du meine Lust, Du Himmelsträn in meiner Brust! Gib, Himmel, daß ich in reinem Gemüte Den reinsten deiner Tropfen hüte. (Friedrich Rückert) weiterlesen...


Freitag, 10. August 2018 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (4)

Ich liebe es, Postkarten zu schreiben und zu bekommen. Die, die hier aus der weiten oder nahen Welt zu mir ins Haus kommen, finden Platz an meiner Küchenzarge. Ein Silvesterritual ist es, in Dankbarkeit die Postkarten abzunehmen und den weißen Rahmen für die freizumachen, die im dann kommenden Jahr hier eintrudeln. Die gerade angekommenen stehen zunächst auf meinem Küchentisch und wandern dann an die Zarge, wenn der Postbote nächste bringt: weiterlesen...


Mittwoch, 8. August 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Du gehst. Und der Asphalt ist plötzlich nass und plötzlich ist das Grün der Bäume neu und ein Geruch wie von ganz frischem Heu schlägt dir in dein Gesicht, das heiß und blass auf diesen Regen wohl gewartet hat. Die Gräser, welche staubig, müd und matt sich bis zur Erde haben hingebeugt, sehen beglückt die Schwalbe, welche nahe fleugt, und scheinen plötzlich stolz zu sein. Du aber gehst. Gehst einsam und allein und weißt nicht, sollst du lachen oder weinen. Und hier und da sind Sonnenstrahlen, welche scheinen, als ginge sie der Regen gar nichts an. (Selma Meerbaum-Eisinger) weiterlesen...


Montag, 6. August 2018 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (6)

Der Bauer gräbt Kartoffeln aus, Frühkartoffelernte, direkt hinterm Haus - Viel Staub wird aufgewirbelt. Doch wir sind netterweise vorher darauf aufmerksam gemacht worden, so dass Fenster und Türen geschlossen sein konnten. die Mutter kocht sie fein zu Haus', sie gibt ein Stückchen Butter d'rauf und's Kindchen ißt sie alle auf. Habe mir mein Mittagessen anschließend zusammengesammelt. Erinnerungen an Kindheitstage wurden wach. Als Kind durfte ich bei der Kartoffelernte mithelfen. Die heutigen Rodungsmaschinen existierten noch nicht. Anschließend gab's als Belohnung Feuerkartoffeln, dafür war es mir dann noch zu staubig, zu heiß draußen - die Feuergefahr zu groß. weiterlesen...


Sonntag, 5. August 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Wickle die Hand in das Tuch und dann tauche sie Ein ins bekrönte Gesträuch, und so kühn, daß es knirscht In dem Dickicht zelluloidener Dornen. Die Rose gepflückt ohne Schere! Sieh dich nur vor, daß die Blüten nicht alle zerfallen - Rosiger Kehricht - Musselin - Salomons Blütenblatt - Wildling, für das Sorbet nicht zu brauchen, Weder Aromen noch Öl gibt's aus ihm. (Ossip Mandelstamm, Armenien, Armenien, Posa, Notizbuch, Gedichte 1930-1933) weiterlesen...


Samstag, 4. August 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Nenn ich dich Aufgang oder Untergang? Denn manchmal bin ich vor dem Morgen bang und greife scheu nach seiner Rosen Röte - und ahne eine Angst in seiner Flöte vor Tagen, welche liedlos sind und lang. Aber die Abende sind mild und mein, von meinem Schauen sind sie still beschienen; in meinem Armen schlafen Wälder ein, - und ich bin selbst das Klingen über ihnen, und mit dem Dunkel in den Violinen verwandt durch all mein Dunkelsein. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Donnerstag, 2. August 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Gleich einer Symphonie in Grün durchpulst von Licht und Duft und Glanz ziehn Wiesen sich und Hügel hin erfüllt von buntem Blumentanz. Die Wege liegen lang im Wind, und alle Birken neigen sich. Und wenn die Gärten verlassen sind, dann sind sie es nur für mich. Die Bänke stehen wartend da, die Gräser wiegen her und hin, und manchmal scheint der Himmel nah, und lange Vogelschwärme ziehn. Und alles ist tief eingetaucht in Lächeln und in Einsamkeit. Mit Gold ist alles angehaucht, und eine Elster schreit. (Selma Meerbaum-Eisinger) weiterlesen...


Mittwoch, 1. August 2018 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (4)

Der archimedische Punkt, von dem aus ich an meinem Orte die Welt bewegen kann, ist die Wandlung meiner selbst. (Martin Buber) weiterlesen...