Dienstag, 16. Oktober 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Vor lauter Lauschen und Staunen sei still, du mein tieftiefes Leben; dass du weisst, was der Wind dir will, eh noch die Birken beben. Und wenn dir einmal das Schweigen sprach, lass deine Sinne besiegen. Jedem Hauche gieb dich, gieb nach, er wird dich lieben und wiegen. Und dann meine Seele sei weit, sei weit, dass dir das Leben gelinge, breite dich wie ein Federkleid über die sinnenden Dinge. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Montag, 15. Oktober 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

(hier: Mollbeckteich in RE-Speckhorn) Verträumter, verträumter Klang überm See. Wo ist meine Heimat auf einsamer Erden? Wo sind die Herzen, die für mich schlugen? Wo ist das Haus meiner Eltern, lindenumrauscht? Verträumter, verträumter Klang überm See. Wo sind die Augen, die für mich blitzten? Wo sind meine Freunde aus tollen Tagen? Wo ist das Glück, das ich suchte in weiter Welt? Verträumter, verträumter Klang überm See. (Max Halbe) weiterlesen...


Sonntag, 14. Oktober 2018 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (6)

Frühstück in der Sonne warmer Wind auf meiner Haut auf den abgeernteten Feldern leichte Staubwolken vor sich hertreibend Stille, ab und an Glockengeläut Vogelgezwitscher das Brummen einer Wespe sanftes Blätterrascheln gleichmäßiges Geräusch vorbeifahrender Autos Lesevergnügen klares Wasser ... Ein Gefühl von Glück und Zufriedenheit - es ist alles da. weiterlesen...


Samstag, 13. Oktober 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Weiche Finger auf den Tasten Spielten traumverloren. Brausend wogten aus dem Kasten Walzerstimmen, lustgeboren. Und am Straßeneck, wo leise Wort und Ton im Wind verklingt, Sang ein Gassenbub die Weise, Wie das Volk sie singt. Abseits hielt ich still und lauschte Beiden Melodien, Daß mir’s, als das Spiel verrauschte, Wie ein Traum erschien. Und sie haben nichts gespürt Von dem fremden Wandersmann, Dem ihr Lied das Herz gerührt, Bis ihm Trän um Träne rann. (Joachim Ringelnatz) weiterlesen...


Freitag, 12. Oktober 2018 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Der faszinierende Roman, "Hör auf zu lügen" spielt in den Jahren 1984, als alles begann zwischen den beiden Gymnasiasten Philippe, Sohn eines Schuldirektors, und Thomas, Sohn eines Winzers, 2007 als Philippe, inzwischen fernsehbekannter Schriftsteller zufällig Thomas Sohn Lucas das erste Mal in einem Hotel in Bordeaux trifft, wo er sich auf einer Lesereise aufhält, und 2016, in dem die beiden sich ein zweites Mal treffen, dieses Mal verabredet in einem Cafe in Paris. Ich habe diesen gerade Roman nahezu "in einem Rutsch" gelesen. Besson schafft es, den Leser in seine Geschichte hineinzuziehen, deren Faszination er sich kaum entziehen kann. Und ...weiterlesen...


Mittwoch, 10. Oktober 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (6)

Jetzt kommen wieder die Pläne, die ins Weite gehn. Draußen rufen die Hähne: die Ferne will entstehn (Rainer Maria Rilke, 1. Strophe des Gedichts "Tageslied") weiterlesen...


Dienstag, 9. Oktober 2018 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (6)

Wenn ich dem Meer nicht mehr lauschen kann, dann hilft mir das Betrachten der sich langsam färbenden Blätter in die Entschleunigung, in die Stille zu kommen. Dann kann ich inzwischen auch mit dem Poesieeintrag meiner ehemaligen Bio-Lehrerin etwas anfangen: "Nimm dir im Tempo unserer Welt die Zeit, eine Apfelblüte zu betrachten, eine Kinderhand, die Sandkuchen formt, ein Sternenbild am Himmel. Diese „versäumte“ Zeit holt sich in deiner Arbeit hundertfach wieder ein." Gut, Apfelblüten gibt's gerade nicht, aber Herbstlaub ;) weiterlesen...


Freitag, 5. Oktober 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Wenn man den Sand sägen hört und das Schlurfen der kleinen Steine in langen Wellen soll man aufhören zu sollen und nichts mehr wollen wollen nur Meer Nur Meer (Erich Fried, 3. Strophe des Gedichts "Meer") weiterlesen...


Donnerstag, 4. Oktober 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Gewaltig endet so das Jahr Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten. Rund schweigen Wälder wunderbar Und sind des Einsamen Gefährten. (Georg Trakl, 1.Strophe des Gedichts „Verklärter Herbst“) weiterlesen...


Mittwoch, 3. Oktober 2018 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

Nimm dir einfach mal die Zeit, absichtslos den Himmel zu betrachten und zu lauschen ... weiterlesen...