Freitag, 27. September 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Mir gefällt der Titel des Originals "Cette nuit" besser, also heute abend. Denn es geht in diesem kleinen, intensiven, leisen Roman um die bevorstehende Nacht des jüdischen Sederabends, der jährliche Pessachfest einleitet, stets mit der Frage:"Was unterscheidet diese Nacht von allen anderen Nächten, von der vorherigen und den kommenden, von den vergangenen Frühjahren und den bevorstehenden Osterfesten?" So wird und soll alles wie immer sein. Und doch wird alles anders sein, denn Sarah, Salomons Frau, ist vor kurzem an Krebs gestorben. Sie wird fehlen. Allen. Vor allem aber Salomon, der mit ihr mehr als 50 Jahre verheiratet ...weiterlesen...


Donnerstag, 26. September 2019 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (8)

Spuren weiterlesen...


Montag, 23. September 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (4)

"ICH MÖCHTE SCHREIEN. Aber das tut man nicht in Amerika, wie ich in der kurzen Zeit meines Hierseins bereits gelernt habe. Hier lächelt man - Keep smiling - und auf die Frage, wie es geht, antwortet man noch im Sterben: 'Danke fein.' Mir kann freilich nichts passieren, denn ich war schon tot. Also, lächle ich zu allem, was das Leben noch bietet, und sage ohne weiteres: 'Fein.'" Welch ein Romananfang! Die, die des öfteren schreien möchte und sicher auch allen Grund hätte zu schreien, ist die Irene, die nach ihrer Befreiung aus dem KZ in einem amerikanischen Lazarett wach wird, ...weiterlesen...


Sonntag, 22. September 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Mein Fenster lehnt sich weit in den Abend hinaus,Die Wolken stehen über den Dächern, ein Blumenstrauß,Die Luft streichelt mich und ist sanft und voll großer Güte.Ich aber halte die Hände gefaltet, denn ich bin müde,Und höre verwundert auf das beschwingte SchreitenDer Menschen, die auf der Straße vorübergleiten,So sehr sind ihnen heute die Glieder leicht.Nur ich liege, schwergebettet in meine Müde.Manchmal höre ich einen Schritt, der Deinem gleicht,Dann bin ich, Geliebter, wie die Musik der Schritte leichtUnd wie die Wolken über den Dächern silberne Blüte. (Maria Luise Weissmann) weiterlesen...


Donnerstag, 19. September 2019 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (6)

Wenn irgendwo Pilze schmoren,wird der Kriminalist hellhörig. Soll Agatha Christie mal gesagt haben. Bei mir schmoren sie nur, wenn ich sie auf dem Markt gekauft habe, denen in meinem Garten ist nicht zu trauen. Ich habe keine Ahnung von Pilzen, obschon ich sie gern esse. Vor Jahrzehnten bin ich mit einem Pilzkenner in den Wäldern nahe Marburgs unterwegs gewesen. Die Ausbeute war reichlich und vielfältig. Ich konnte noch nie so viele unterschiedliche frische Pilze schmoren und mit Genuss essen. Eine Delikatesse. weiterlesen...


Mittwoch, 18. September 2019 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (4)

Es ist ein Rosenkäfer, der da krabbelt. Nicht mein Rosenkavalier, der steht zweimal die Woche auf dem Marktplatz. - aber beide schillernde Figuren ;) weiterlesen...


Dienstag, 17. September 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (4)

Diese Regentropfen erschlagen keinen ...Klopfen auch an kein Fenster ... weiterlesen...


Sonntag, 15. September 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (5)

Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein. (Hugo von Hofmannsthal) weiterlesen...


Samstag, 14. September 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

"Herrn Arnes Schatz" ist eine der Neuerscheinungen des Kunstanstifter Verlages in diesem Herbst. Es ist eine von Roberta Bergmann bebilderte Ausgabe der bereits 1904 erschienen Erzählung von Selma Lagerlöf, der schwedischen Schriftstellerin, die als erste Frau den "Nobelpreis für Literatur" bekommen hat. "Herrn Arnes Schatz" erzählt die Geschichte eines mörderischen Raubüberfalls im 16. Jahrhundert in Bohusland, bei dem der Schatz Herrn Arnes, Pfarrer von Solberga, geraubt, sämtliche Bewohner und Gäste des Pfarrhofes ermordet und das Gebäude in Flammen gesetzt werden. Die Mörder können fliehen, werden erfolglos verfolgt und jeder im Dorf glaubt, dass sie entkommen konnten. Nur ein "armes, ...weiterlesen...


Freitag, 13. September 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (8)

Es ist schwer aushaltbarfür andere unaushaltbar zu sein Da bleibt nur eins: sich selbst auszuhalten Vielleicht die größte Herausforderung (© mona lisa) weiterlesen...