Mittwoch, 2. Januar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (4)

Viele Menschen hegen die "alte Hoffnung; Der Tod? Das war doch immer der Tod der anderen, nie der eigene. Aber wir werden alle sterben." Der Tod ist unumstößliche Tatsache im Leben eines jeden von uns, ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Dass wir sterben, daran können wir nichts ändern, wohl aber, wie wir leben wollen mit dieser Tatsache. Die Debatte im Deutschen Bundestag über die gesetzliche Regelung von Sterbehilfe im Jahr 2014 war für den Journalisten Roland Schulz Anlass, über das Thema "Tod und Sterben" zu recherchieren. Er begann in der Bibliothek München, in der Fakultät für Medizin, ...weiterlesen...


Dienstag, 1. Januar 2019 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Und nun wollen wir glauben an ein langes Jahr, das uns gegeben ist, neu, unberührt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung; und wollen sehen, daß wirs nehmen lernen, ohne allzuviel fallen zu lassen von dem, was es zu vergeben hat, an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes von ihm verlangen. (Rainer Maria Rilke, Briefe. An seine Frau Clara am 1. Januar 1907) weiterlesen...


Montag, 31. Dezember 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (8)

Das Jahr geht um, Der Faden rollt sich sausend ab. Ein Stündchen noch, das letzte heut, Und stäubend rieselt in sein Grab Was einstens war lebendge Zeit. Ich harre stumm. S' ist tiefe Nacht! Ob wohl ein Auge offen noch? In diesen Mauern rüttelt dein Verrinnen, Zeit! Mir schaudert, doch Es will die letzte Stunde sein Einsam durchwacht. Gesehen all, Was ich begangen und gedacht, Was mir aus Haupt und Herzen stieg, Das steht nun eine ernste Wacht Am Himmelsthor. O halber Sieg, O schwerer Fall! Wie reißt der Wind Am Fensterkreuze, ja es will Auf Sturmesfittigen das Jahr Zerstäuben, nicht ein Schatten still Verhauchen unterm Sternenklar. Du Sündenkind! War nicht ein hohl Und heimlich Sausen jeder Tag In der vermorschten Brust ...weiterlesen...


Sonntag, 30. Dezember 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

"Beim Übergang von dem was ist, zu dem, was werden soll, hilft die Einübung in kleine Schritte ... . Nachhaltige Einübung ist die Formel des Erfolgs. Nur Schritt für Schritt, Tag für Tag, ist eine lange Wegstrecke zurückzulegen. Sonst bleibt es lebenslang bei Silvesterbeschlüssen, die den Neujahrstag nicht überleben." (aus: Wilhelm Schmid, Selbstfreundschaft. Wie das Leben leichter wird. Insel, Berlin 2018, S. 49) weiterlesen...


Samstag, 29. Dezember 2018 | Kategorie: Alltägliches, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

Wir wollen doch sehn, ob nicht die allermeisten sogenannten 'unübersteiglichen Schranken', die die Welt zieht, sich als harmlose Kreidestriche herausstellen! (Lou Andreas-Salomé) weiterlesen...


Donnerstag, 27. Dezember 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

Meine aktuelle Lektüre (für einen literarischen Gesprächskreis, in dem es hinsichtlich der Beurteilung und Bewertung der ausgewählten Lektüre sehr kontrovers zugeht) ist "Die folgende Geschichte" von Cees Nooteboom. Dort habe ich die (vorwurfsvoll gemeinte oder aufgefasste) Frage gelesen, die mich unausgesprochen oder auch ausgesprochen mein Leben lang begleitet hat: "'Mußt du jetzt schon wieder lesen?'" Ja, ich muss. Lesen ist Lebenselixier für mich - eines meiner Lebenselixiere zumindest ;) "'Denkst du eigentlich je an jemand anders?' Nun, das tat ich, aber nicht an sie. Und außerdem, ja, ich mußte schon wieder lesen, denn die Gesellschaft der meisten Menschen liefert nach ...weiterlesen...


Mittwoch, 26. Dezember 2018 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (4)

Man muss draußen nur genau hinsehen oder selbst weiße Weihnacht kreieren. weiterlesen...


Sonntag, 23. Dezember 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Vergiß, vergiß, und laß uns jetzt nur dies erleben, wie die Sterne durch geklärten Nachthimmel dringen, wie der Mond die Gärten voll übersteigt. Wir fühlten längst schon, wie's spiegelnder wird im Dunkeln; wie ein Schein entsteht, ein weißer Schatten in dem Glanz der Dunkelheit. Nun aber laß uns ganz hinübertreten in die Welt hinein die monden ist. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Mittwoch, 19. Dezember 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Gute Bäume, die ihr die starr entblätterten Arme Reckt zum Himmel und fleht wieder den Frühling herab! Ach, ihr müßt noch harren, ihr armen Söhne der Erde, Manche stürmische Nacht, manchen erstarrenden Tag! Aber dann kommt wieder die Sonne mit dem grünenden Frühling Euch; nur kehret auch mir Frühling und Sonne zurück? Harr geduldig, Herz, und bringt in die Wurzel den Saft dir! Unvermutet vielleicht treibt ihn das Schicksal empor. (Johann Gottfried von Herder) weiterlesen...


Montag, 17. Dezember 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (5)

Wir kommen weit her liebes Kind und müssen weit gehen Keine Angst alle sind bei Dir die vor Dir waren Deine Mutter, Dein Vater Und alle, die vor ihnen waren weit weit zurück alle sind bei Dir keine Angst wir kommen weit her und müssen weit gehen liebes Kind. Dein Großvater (Dieser Großvater war Heinrich Böll, der dieses Gedicht für seine Enkelin Samay geschrieben hat, gehört in der heutigen 3 SAT Sendung, Heinrich Böll, Ansichten eines Anarchisten, zum 100. Geburtstag Heinrich Bölls) weiterlesen...