Dienstag, 27. November 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Du bist die Zukunft, großes Morgenrot über den Ebenen der Ewigkeit. Du bist der Hahnschrei nach der Nacht der Zeit, der Tau, die Morgenmette und die Maid, der fremde Mann, die Mutter und der Tod. Du bist die sich verwandelnde Gestalt, die immer einsam aus dem Schicksal ragt, die unbejubelt bleibt und unbeklagt und unbeschrieben wie ein wilder Wald. Du bist der Dinge tiefer Inbegriff, der seines Wesens letztes Wort verschweigt und sich den Andern immer anders zeigt: dem Schiff als Küste und dem Land als Schiff. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Sonntag, 25. November 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (6)

Manchmal verhindern Sehnsucht und Trauer das wahrzunehmen was gerade ist (Mona Lisa) weiterlesen...


Samstag, 24. November 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

... Aus unerklärlich holden Träumen Bin früh und frisch ich heut erwacht. Der Morgen weht mit goldner Schwinge Mir um die Stirn den kühlen Schein; Noch möcht' ich rasten, doch ich singe, Mein Herz ist wie der Himmel rein. (Zeilen aus dem Emanuel Geibels Gedicht, Frühmorgens) weiterlesen...


Freitag, 23. November 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

Der moderne Mensch muss vor allem drei Dinge lernen, um gesund und ganz zu werden: Die Kunst des Ausruhens Die Kunst der Kontemplation Die Kunst des Lachens und des Lächelns (Roberto Assagioli) weiterlesen...


Mittwoch, 21. November 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Laß sterben, was sterben will, und schleppe dich mit ihm nicht müde! Du zwingst es doch nicht mehr zum Leben und zu der frohen Freude eines Sommers! Es hat die Kraft nicht mehr, dein Mitleid, deine Liebe dir zu danken, und zerrt dich selber nur in seinen Herbst! Laß sterben drum, was sterben will ... und ohne Klage! (Cäsar Flaischlen) weiterlesen...


Dienstag, 20. November 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Es ist mitunter, als wären alle Fäden abgeschnitten... als wäre alles um dich her weitab und leer, ein toter Raum, und du dir selbst ein fremder Traum... ...als käme nie die Sonne wieder, als klänge nie ein Lied mehr durch, als höre alles langsam auf... und plötzlich flimmert's durch die Wolken und plötzlich trifft ein Klang ans Ohr und leise fliegt auf goldenem Flügel ein Schmetterling am Weg empor! (Cäsar Flaischlen) weiterlesen...


Montag, 19. November 2018 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Juhu! Der 7. Rath-Roman ist da. Spannend und interessant wie auch seine Vorgänger, gut geeignet für trübe Novemberabende oder -wochenenden. Mittlerweile ist Hitler an der Macht. Die politischen Veränderungen und die damit verbundenen Konsequenzen sind auch für Gereon Rath seine Frau Charly und den Pflegesohn Fritz spürbar. Gereon hat es zunächst mit einem scheinbar einfachen Verkehrsunfall zu tun und ist äußerst missmutig, überhaupt zu diesem Fall herangezogen worden zu sein, weil unter seinem Niveau als Oberkommissar, der er inzwischen geworden ist. Doch Zeugenaussagen über den Hergang des Verkehrsunfalles, als geheim eingestufte Dokumente in der Aktentasche des einen Unfallopfers, der mit ...weiterlesen...


Samstag, 17. November 2018 | Kategorie: Alltägliches, Fotos, Zitate | Kommentare (4)

Und plötzlich weiß du: Es ist Zeit etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen." (Meister Eckhart) weiterlesen...


Montag, 12. November 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

„Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag durch all’ die dunklen Küchen, und wo grau ein Werkshof lag, beginnt plötzlich die Sonne unsere arme Welt zu kosen und jeder hört uns singen: Brot und Rosen! Brot und Rosen! Wenn wir zusammen gehen, kämpfen wir auch für den Mann, weil unbemuttert kein Mensch auf die Erde kommen kann. Und wenn ein Leben mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch, wollen wir mehr: gebt uns das Brot, doch gebt uns die Rosen auch. Wenn wir zusammen gehen, gehen unsre Toten mit. Ihr unerhörter Schrei nach Brot schreit auch durch unser Lied. Sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst, ...weiterlesen...


Sonntag, 11. November 2018 | Kategorie: Aufgelesen, Fotos | Kommentare (4)

Von Rainer Maria Rilke gibt es eine Geschichte aus der Zeit seines ersten Pariser Aufenthaltes: Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern als nur immer die Hand auszustrecken, saß die Frau stets am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur Antwort: "Wir müssen ihrem Herzen ...weiterlesen...