Sonntag, 10. November 2019 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (2)

Laß dichs getrösten: Frost und Harsch bereitendie Spannung künftiger Empfänglichkeiten. Und wenn du eins gewahrst, das dir entgangen,sei froh, es ganz von vorne anzufangen. (Zeilen aus "Winterliche Stanzen" v. Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Mittwoch, 6. November 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Leutnant John Glueck, geboren 1921 in New York als Kind deutscher Auswanderer, ist Angehöriger der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika, Department for Psychological Warfare, kurz Sykewar genannt. "Alle anderen nannten uns Propaganda." Er ist der Protagonist eines faszinierenden, geschickt konstruierten und gut erzählten Romans, der in Amerika der dreißiger Jahre beginnt. Glueck ist der Literatur seiner Vorfahren sehr verbunden, belesen und will schreiben. Er besucht einen Kurs für kreatives Schreiben, wo er unter anderen die später bekannten Schriftsteller J.D. Salinger und Charles Bukowski trifft und mit ihnen eine kurze, intensive Freundschaft lebt. In der Propagandaabteilung der US ...weiterlesen...


Dienstag, 5. November 2019 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (4)

Das Thema "Licht und Schatten" fasziniert mich gerade sehr - im Innen und Außen. weiterlesen...


Sonntag, 3. November 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Solchen Monat muss man loben:Keiner kann wie dieser toben,Keiner so verdrießlich seinUnd so ohne Sonnenschein!Keiner so in Wolken maulen,Keiner so mit Sturmwind graulen!Und wie nass er alles macht!Ja, es ist 'ne wahre Pracht. Seht das schöne Schlackerwetter!Und die armen welken Blätter,Wie sie tanzen in dem WindUnd so ganz verloren sind!Wie der Sturm sie jagt und zwirbeltUnd sie durcheinanderwirbeltUnd sie hetzt ohn' Unterlass:Ja, das ist Novemberspass! Und die Scheiben, wie sie rinnen!Und die Wolken, wie sie spinnenIhren feuchten HimmelstauUr und ewig, trüb und grau!Auf dem Dach die Regentropfen:Wie sie pochen, wie sie klopfen!Schimmernd hängt's an jedem Zweig,Einer dicken Träne gleich. O, wie ist der ...weiterlesen...


Freitag, 1. November 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

s gibt Gräber, wo die Klage schweigt,Und nur das Herz von innen blutet,Kein Tropfen in die Wimper steigtUnd doch die Lava drinnen flutet;'s gibt Gräber, die wie WetternachtAn unserm Horizonte stehnUnd alles Leben niederhalten,Und doch, wenn Abendrot erwacht,Mit ihren goldnen Flügeln wehnWie milde Seraphimgestalten.Zu heilig sind sie für das Lied,Und mächt'ge Redner doch vor allen,Sie nennen dir, was nimmer schied,Was nie und nimmer kann zerfallen;O, wenn dich Zweifel drückt herab,Und möchtest atmen Ätherluft,Und möchtest schauen Seraphsflügel,Dann tritt an deines Vaters Grab!Dann tritt an deines Bruders Gruft!Dann tritt an deines Kindes Hügel! (Annette von Droste-Hülshoff) weiterlesen...


Dienstag, 29. Oktober 2019 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Fotos | Kommentare (2)

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Montag, 28. Oktober 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

Das ist das Größte, was dem Menschen gegeben ist, daß es in seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben. (Theodor Storm) weiterlesen...


Freitag, 25. Oktober 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (3)

Das Alphabet brauche ich, um Worte, Sätze zu bilden, Geschichten zu erzählen. Ilma Rakusa, Kleist-Pristrägerin 2019, hat in ihrem Band von "Anders" bis "Zaun" ihr eigenes Alphabet zusammengestellt. In Form kleinerer Geschichten, Anekdoten und Gedichten hat sie ihre Lebenserfahrungen und -ereignisse einfließen lassen. Interessant zu lesen, mal mit einem Lächeln verbunden: "Ich liebe das Meer vom Ufer aus, auf dem Meer werde ich sofort seekrank." Oder mit Staunen, etwa wenn sie - sehr poetisch - einen Granatapfel beschreibt. Sie preist die Geduld, schreibt über ihre Kleider, und bekennt in ihrem Loblied auf das "Querfeldein", dass sie "Weltforscherin" werden wollte, ...weiterlesen...


Donnerstag, 24. Oktober 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Keine Vase will dich. KeineLiebe wird durch dich erhellt.Aber deines Samens reineweiße Kugel träumt wie eineWolke, wie der Keim der Welt. Lächle! Fühl dich gut gedeutet!Blüh! So wird aus Schweigen Huld.Bittre Milch und Flaum, der gleitet:O nicht Haß – den Himmel weitetWeisheit. Stillesein. Geduld. Wärst du auf der Höh geboren,ferne, selten, früh empor:teilnahmslosem Gang der Horenblühtest ruhmvoll, unverloren,groß, dein Wunder vor. (Joseph Weinheber) weiterlesen...


Dienstag, 15. Oktober 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Wenn man mit Menschennichts mehr klären kann ist es umso notwendigerdie eigene Klarheit zu findenzu leben Vielleicht begegnet man dann denendie auch Klarheit lieben und leben (© mona lisa) weiterlesen...