Dienstag, 26. November 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (6)

Schöpfe du, trage du, halte Tausend Gewässer des Lächelns in deiner Hand! Lächeln, selige Feuchte, ist ausgespannt All übers Antlitz. Lächeln ist keine Falte, Lächeln ist Wesen vom Licht. Durch die Räume bricht Licht, doch ist es noch nicht. Nicht die Sonne ist Licht, Erst im Menschengesicht Wird das Lächeln als Licht geboren. Aus den tönenden, leicht unsterblichen Toren, Aus den Toren der Augen wallte Frühling zum erstenmal, Himmelsgischt, Lächelns nieglühender Brand. Im kühlen Brand des Lächelns spüle die alte Hand, Schöpfe du, trage du, halte! (Franz Werfel, eine Strophe des Gedichts "Lächeln, Atmen, Schreiten“) weiterlesen...


Mittwoch, 13. November 2019 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Ich bin hinausgegangen den Sonnenschein zu fangen:Kommt mit und versucht es doch selbst einmal. (Zeilen aus "Im Frühtau zu Berge" v. Gustav Schulten) weiterlesen...


Dienstag, 12. November 2019 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (5)

... man muß abseits gehen in irgendeine unzugängliche Stille, vielleicht sind die Toten solche, die sich zurückgezogen haben, um über das Leben nachzudenken. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Montag, 11. November 2019 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (4)

Hast du denn ganz die Rosen ausempfundenvergangnen Sommers? Fühle, überlege:das Ausgeruhte reiner Morgenstunden,den leichten Gang in spinnverwebte Wege?Stürz in dich nieder, rüttele, erregedie liebe Lust: sie ist in dich verschwunden. (Zeilen aus "Winterliche Stanzen“ v. Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Sonntag, 10. November 2019 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (2)

Laß dichs getrösten: Frost und Harsch bereitendie Spannung künftiger Empfänglichkeiten. Und wenn du eins gewahrst, das dir entgangen,sei froh, es ganz von vorne anzufangen. (Zeilen aus "Winterliche Stanzen" v. Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Mittwoch, 6. November 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Leutnant John Glueck, geboren 1921 in New York als Kind deutscher Auswanderer, ist Angehöriger der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika, Department for Psychological Warfare, kurz Sykewar genannt. "Alle anderen nannten uns Propaganda." Er ist der Protagonist eines faszinierenden, geschickt konstruierten und gut erzählten Romans, der in Amerika der dreißiger Jahre beginnt. Glueck ist der Literatur seiner Vorfahren sehr verbunden, belesen und will schreiben. Er besucht einen Kurs für kreatives Schreiben, wo er unter anderen die später bekannten Schriftsteller J.D. Salinger und Charles Bukowski trifft und mit ihnen eine kurze, intensive Freundschaft lebt. In der Propagandaabteilung der US ...weiterlesen...


Dienstag, 5. November 2019 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (4)

Das Thema "Licht und Schatten" fasziniert mich gerade sehr - im Innen und Außen. weiterlesen...


Sonntag, 3. November 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Solchen Monat muss man loben:Keiner kann wie dieser toben,Keiner so verdrießlich seinUnd so ohne Sonnenschein!Keiner so in Wolken maulen,Keiner so mit Sturmwind graulen!Und wie nass er alles macht!Ja, es ist 'ne wahre Pracht. Seht das schöne Schlackerwetter!Und die armen welken Blätter,Wie sie tanzen in dem WindUnd so ganz verloren sind!Wie der Sturm sie jagt und zwirbeltUnd sie durcheinanderwirbeltUnd sie hetzt ohn' Unterlass:Ja, das ist Novemberspass! Und die Scheiben, wie sie rinnen!Und die Wolken, wie sie spinnenIhren feuchten HimmelstauUr und ewig, trüb und grau!Auf dem Dach die Regentropfen:Wie sie pochen, wie sie klopfen!Schimmernd hängt's an jedem Zweig,Einer dicken Träne gleich. O, wie ist der ...weiterlesen...


Freitag, 1. November 2019 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

s gibt Gräber, wo die Klage schweigt,Und nur das Herz von innen blutet,Kein Tropfen in die Wimper steigtUnd doch die Lava drinnen flutet;'s gibt Gräber, die wie WetternachtAn unserm Horizonte stehnUnd alles Leben niederhalten,Und doch, wenn Abendrot erwacht,Mit ihren goldnen Flügeln wehnWie milde Seraphimgestalten.Zu heilig sind sie für das Lied,Und mächt'ge Redner doch vor allen,Sie nennen dir, was nimmer schied,Was nie und nimmer kann zerfallen;O, wenn dich Zweifel drückt herab,Und möchtest atmen Ätherluft,Und möchtest schauen Seraphsflügel,Dann tritt an deines Vaters Grab!Dann tritt an deines Bruders Gruft!Dann tritt an deines Kindes Hügel! (Annette von Droste-Hülshoff) weiterlesen...


Dienstag, 29. Oktober 2019 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Fotos | Kommentare (2)

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