Sonntag, 9. September 2018 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

Ein wenig verrückt ist allemal liebens-wert. weiterlesen...


Samstag, 8. September 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Ich liebe meines Wesens Dunkelstunden, in welchen meine Sinne sich vertiefen; in ihnen hab ich, wie in alten Briefen, mein täglich Leben schon gelebt gefunden und wie Legende weit und überwunden. Aus ihnen kommt mir Wissen, daß ich Raum zu einem zweiten zeitlos breiten Leben habe. Und manchmal bin ich wie der Baum, der, reif und rauschend, über einem Grabe den Traum erfüllt, den der vergangne Knabe (um den sich seine warmen Wurzeln drängen) verlor in Traurigkeiten und Gesängen. (Rilke, aus: Das Buch vom mönchischen Leben) weiterlesen...


Freitag, 7. September 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Dieses feine Exemplar hat gestern bei mir vorbeigeschaut, mit den Händen gefasst habe ich es nicht, aber immerhin fotografiert ;) Spinnen waren mir auch zuwider All meine jungen Jahre, Ließen sich von der Decke nieder In die Scheitelhaare, Saßen verdächtig in den Ecken Oder rannten, mich zu erschrecken, Über Tischgefild und Hände, Und das Töten nahm kein Ende. Erst als schon die Haare grauten, Begann ich sie zu schonen Mit den ruhiger Angeschauten Brüderlich zu wohnen; Jetzt mit ihren kleinen Sorgen Halten sie sich still geborgen, Lässt sich einmal eine sehen, Lassen wir uns weislich gehen. Hätt’ ich nun ein Kind, ...weiterlesen...


Dienstag, 4. September 2018 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Zitate | Kommentare (2)

Es geht nicht darum, ob Sie normal sind oder nicht. Es geht darum, ob Sie zu sich stehen oder nicht. (aus: Lotte Jäger und die Tote aus dem Dorf) weiterlesen...


Montag, 3. September 2018 | Kategorie: Fotos, Zitate | Kommentare (4)

Ich wanderte durch viele Dinge, Geschöpfe, Welten und die Welt der Erscheinungen begann zu gleiten, zu ziehen und sich zu wandeln wie in den Märchen. (Hans Arp) weiterlesen...


Sonntag, 2. September 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Der Wunsch, verweilen zu können, ist alt und mächtig. Schon Goethes Faust rief: Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, Dann will ich gern zugrunde gehn! Eine modernere, vielleicht weniger dramatische Variante schrieb Kristiane Allert-Wybranietz in ihrem Gedicht „Schatzsucher auf Lebenszeit“ Einmal möchte ich verweilen können: Keinen Wunsch mehr, nicht mehr suchen, nicht mehr das Gefühl, noch etwas finden zu müssen. Vieles habe ich gefunden, aber nie sind meine Schatzkammern so gefüllt, daß ich sie abschließen und fortfliegen kann. ... weiterlesen...


Donnerstag, 30. August 2018 | Kategorie: Fotos | Kommentare (2)

Draußen vor der Tür Hinter den Kulissen weiterlesen...


Dienstag, 28. August 2018 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen, Fotos, Worte | Kommentare (6)

Schon als Kind mussten wir Rabattmarken sammeln und eingekleben. Heute kann man Stempel sammeln, Herzchen, es gibt Payback Karten ... Gestern hat man mich gefragt, ob ich eine Deutschlandkarte habe?- Wie bitte? Solche Sammel-Karten habe ich nicht. Und ich weiß auch warum. Dann sind mir gestern noch Karmapunkte "über den Weg gelaufen". Die allerdings erinnern mich an die Ablassgebete, mit denen man verhindern konnte, in die Hölle zu kommen? Spätestens da steige ich dann aus mit dem Sammeln. weiterlesen...


Montag, 27. August 2018 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Ich setze mich hin unter nächstbesten Busch Und sing’'s Blau mir vom Himmel herunter; Nur ein Lied färbt die Grauseele bunter. Aus dem Grautag, in welchen die Sorge öd weint, Wird ein Blautag, sobald nur ein Lied hell erscheint; Die verstockteste Wolke wird munter. Wo ein Liebeslied rot wie die Sonne aufgeht, Jede Wange frohleuchtend voll Herzblut dasteht. So ein Rot geht dann schwer mehr herunter. (Max Dauthendey) weiterlesen...


Sonntag, 26. August 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (6)

Wo sind die Lilien aus dem hohen Glas, die deine Hand zu pflegen nie vergaß? Schon tot? Wo ist die Freude deiner Wangen hin, die wie ein ganzer Lenz zu prangen schien - Verloht? Und wo ist unser Glück, so groß und rein, das hell dein Haar wie ein Madonnenschein umspann? Auch das ist tot. Heut weinen wir ihm nach, und morgen kommt der Frost uns ins Gemach - Und dann? (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...