Mittwoch, 4. Januar 2012 | Kategorie: Frag-Würdiges, Gedichte, Merk-Würdiges | Kommentare (2)

INTERPRETATIONEN Bin ich verantwortlich für die Interpretationen meiner Worte und Taten Oder vielmehr diejenigen, die interpretieren, bewerten, ihre Rückschlüsse daraus ziehen und entsprechend glauben handeln zu müssen Oft ohne sich oder mich zu fragen, ob ihre Interpretation tatsächlich wahr ist. (mona lisa) weiterlesen...


Donnerstag, 1. Dezember 2011 | Kategorie: Allgemein, Frag-Würdiges | Kommentare (3)

Roter Zug durch Landschaft, ein fast täglicher Anblick, wenn ich mit meiner Hündin unterwegs bin, ein schöner Anblick. Aber nur ein fahrender roter Zug ist ein erfreulicher Anblick. Das ist mir heute klar geworden, als der Zug auf freier Strecke anhielt und auf einmal stand. Hoffentlich gibt es Morgen nicht wieder einen Bericht in der hiesigen Zeitung über einen "Unglücksfall" am Bahndamm in Speckhorn. Vielleicht sind nur Gleisarbeiten der Grund! weiterlesen...


Freitag, 25. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges | Kommentare (7)

Es geht mir hier nicht um eine Diskussion über das generische Maskulinum, um die Verwendung von Binnenmajuskeln, nicht um die Frage, ob das generische Maskulinum einfach und durchgängig durch feminine Personenbezeichnungen ersetzt werden oder ständig bei-de Formen in einem Text aufgeführt werden sollen, sondern lediglich um den Ausdruck meines Erstaunens als ich in der heute erschienen ZEIT in einem Artikel von Lisa Srikiow die Formulierung von den "weiblichen Absolventen" lesen musste. Es gibt den Begriff der "Absolventin". Was läge also näher, als ihn auch zu benutzen? Ich dachte, die Zeiten von "Frau Minister" und "Frau Bundeskanzler" wären endgültig vorbei und dass sich das auch bis zur ZEIT herumgesprochen hätte. weiterlesen...


Freitag, 11. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Berti wollte sich von ihren vielen Nichten und Nef-fen verabschieden. Ein Geistlicher verließ gerade das Haus. Er hatte Tante Berti beim Gehen gute Besserung gewünscht, sie sagte zu mir, man wünsche jemandem, der im Sterben liegt, nicht gute Besserung, das sei lächerlich. Sie schien enttäuscht und gekränkt. Dieser kurze Moment, in dem eine sterbende Frau, Mutter von drei Kindern, zwei davon halbwüchsig, angesichts des Todes forderte, vor den Tatsachen  nicht die Augen zu verschließen, machte einen tiefen Eindruck auf mich. Ich habe mich von diesem Satz nie ganz erholt. Manchmal lernt man in einem Augenblick mehr als in einem ganzen Jahr Schule." (aus: Arno Geiger, Der alte König in seinem Exil, ...weiterlesen...


Donnerstag, 29. September 2011 | Kategorie: Aufgeschnappt, Frag-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Fußball ist nicht immer logisch erklärbar." Gut, dass das mal jemand gesagt hat. weiterlesen...


Donnerstag, 8. September 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Worte | Kommentare (1)

Eine Schulter zum Anlehnen kennt man - oder hat zumindest davon gehört. Aber eine Glasschulter? Ich wollte gerne wissen, wie lange die Mayonnaise haltbar ist. Auf dem Etikett fand ich folgenden Hinweis: Mindestens haltbar bis: siehe Glasschulter. Also: fehlt die Schulter zum Anlehnen, eine Glasschulter ist immer vorhanden. Vorausgesetzt ein Glas Mayonnaise ist im Haus. weiterlesen...


Montag, 5. September 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (4)

Wie beschreibt man ungeheure, unermessliche kaum fassbare Wut? Welche Vergleiche können zur Beschrei-bung herangezogen werden? Was ist angemessen? Diese Fragen schossen mir durch den Kopf als ich folgende Sätze las: "Wut ist etwas sehr Persönliches. Sie ist Teil jener allerheiligsten Bezirke der Seele, tief drinnen, wo kein Vertrauen mehr wohnt. Ich wußte genau, welche Farbe meine Wut hatte: Sie war schwarz und braute sich zusammen wie Sturmwolken an Tagen mit einer Tem-peratur von gut fünfundvierzig Grad, an denen es außer einem katastrophalen elektrischen Holocaust keine Abkühlung gibt." (aus: Lorian Hemingway, Die Stimme des Flusses, Hamburg 1993, S. 97) Das Wort "Holocaust" als Metapher für die eigene Wut? Offensichtlich scheint diese amerikanische Schriftstellerin, Enkelin ...weiterlesen...


Sonntag, 26. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Aufgeschnappt, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (3)

"Du musst in deinem Leben Zeit zum Träumen finden." Muss ich? Weshalb, wozu? Wer sagt mir das? Schon wieder ein Müssen. Da formuliere ich den Satz lieber um: "Ich möchte in meinem Leben Zeit zum Träumen finden." vielleicht sogar in: "Ich will in meinem Leben Zeit zum Träumen finden." Wortklauberei? Haarspalterei? weiterlesen...


Montag, 20. Juni 2011 | Kategorie: Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Du mußt einmal ganz nah herantreten an einen Mann, dann siehst du seinen Wahn, der immer ein Wahn nach Größe ist, nach Herrschaft im weitesten Sinn, ein Überlegenheitswunsch. Weil sie nur fühlen, wenn jemand unter ihnen ist." (aus: Marion Titze, Unbekannter Verlust, Berlin 1994, S. 79) weiterlesen...


Sonntag, 17. April 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

"Der liebe Gott sieht und hört alles." Dieser Satz ist kein freundlicher, sondern Drohung, Manipulation, Erpressung. Immer wieder gehört. Ein Gewitter war das Schimpfen des lieben Gottes, weil man etwas Falsches gemacht hatte. Was, das blieb dann meist der eigenen Gewissens-erforschung vorbehalten. Immer alles in der Schwebe halten - wirkt umso intensiver, länger und nachhaltiger. Was ein solch "lieber Gott" in der Seele eines Menschen anrichten kann, hat man entweder am eigenen Leib erfahren oder konnte es heute in der Sendung "Der grausame Gott und seine Dienerin" aus der Reihe "Lebenszeichen" des WDR 3 hören (oder wie immer im Manuskript nachlesen): "Du hast überlebt in meiner seelischen Struktur. Du haustest in mir wie ein Gift, ...weiterlesen...