Mittwoch, 10. Dezember 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

dich frei sein lassen dich loslassen - die letze Möglichkeit zu lieben Was bleibt mir da noch? (© mona lisa) weiterlesen...


Dienstag, 9. Dezember 2014 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Gedichte | Kommentare (2)

Ein Paar Tage in der Einöde mit liebevollen Menschen kann Wunder bewirken. Die Reduktion auf das Wesentliche ist nicht einfach. Gelingt sie ist sie essentiell. Im Alltag eine unglaubliche Herausforderung beinahe unmöglich. (© mona lisa) weiterlesen...


Freitag, 5. Dezember 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte | Kommentare (2)

Dein Ort ist wo Augen dich ansehn Wo sich die Augen treffen entstehst du ... Es gibt dich weil Augen dich wollen dich ansehn und sagen dass es dich gibt. (Hilde Domin, 1.u. 4. Strophe von "Es gibt dich", gefunden, Der andere Advent) weiterlesen...


Donnerstag, 20. November 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Der Herbstwald raschelt um mich her. Ein unabsehbar Blättermeer Entperlt dem Netz der Zweige. Du aber, dessen schweres Herz Mitklagen will den großen Schmerz: Sei stark, sei stark und schweige! Du lerne lächeln, wenn das Laub Dem leichteren Wind ein leichter Raub Hinabschwankt und verschwindet. Du weißt, dass just Vergänglichkeit Das Schwert, womit der Geist der Zeit Sich selber überwindet. (Christian Morgenstern) weiterlesen...


Sonntag, 16. November 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Ich liebe dich, ohne zu wissen wie oder wann oder von wo. Ich liebe dich aufrichtig ohne Komplexität oder Stolz. Ich liebe dich, weil ich es nicht anders weiß. So nah, dass deine Hand auf meiner Brust meine Hand ist. So nah, dass wenn du deine Augen schließt, ich sofort einschlafe. (Filmzitat aus Patch Adams) weiterlesen...


Montag, 10. November 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Nun steht die Sonne tief. Man kommt ins Gespräch mit seinem immer ausführlicher werdenden Schatten. Wenig Neues dabei zu erfahren. Aber das Alte gewinnt seine Wahrheit zurück, daß es einem die Kehle zuschnürt. (Rainer Malkowski, Die Gedichte, Wallstein, S. 689) weiterlesen...


Montag, 3. November 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle, Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen. Ein reines Blau tritt aus verfallner Hülle; Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen. Gekeltert ist der Wein, die milde Stille Erfüllt von leiser Antwort dunkler Fragen. Und hier und dort ein Kreuz auf ödem Hügel; Im roten Wald verliert sich eine Herde. Die Wolke wandert übern Weiherspiegel; Es ruht des Landmanns ruhige Gebärde. Sehr leise rührt des Abends blauer Flügel Ein Dach von dürrem Stroh, die schwarze Erde. Bald nisten Sterne in des Müden Brauen: In kühle Stuben kehrt ein still Bescheiden, Und Engel treten leise aus den blauen Augen der Liebenden, die sanfter leiden. Es rauscht das Rohr; anfällt ...weiterlesen...


Sonntag, 2. November 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Wenn ich mich abends entkleide, Gemachsam, Stück für Stück, So tragen die müden Gedanken Mich vorwärts oder zurück. Ich denke der alten Tage, Da zog die Mutter mich aus; Sie legte mich still in die Wiege, Die Winde brausten ums Haus. Ich denke der letzten Stunde, Da werden's die Nachbarn tun; Sie senken mich still in die Erde, Dann werd ich lange ruhn. Schließt nun der Schlaf mein Auge, Wie träum ich so oftmals das: Es wäre eins von beidem, Nur wüßt' ich selber nicht, was. (Friedrich Hebbel) weiterlesen...


Freitag, 31. Oktober 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Uralter Worte kundig kommt die Nacht; Sie löst den Dingen Rüstung ab und Bande, Sie wechselt die Gestalten und Gewande Und hült den Streit in gleiche braune Tracht. Da rührt das steinerne Gebirg sich sacht Und schwillt wie Meer hinüber in die Lande. Der Abgrund kriecht verlangend bis zum Rande Und trinkt der Sterne hingebeugte Pracht. Ich halte dich und bin von dir umschlossen, Erschöpfte Wandrer wiederum zu Haus; So fühl ich dich in Fleisch und Blut gegossen, Von deinem Leib und Leben meins umkleidet. Die Seele ruht von langer Sehnsucht aus, Die eins vom andern nicht mehr unterscheidet. (Ricarda Huch) weiterlesen...


Sonntag, 26. Oktober 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (4)

Gestern noch einmal den Rasen gemäht, ein Rotkehlchen in Sichtweite. Das gefällt mir. Wilhem Busch hat es sogar bedichtet: Rotkehlchen auf dem Zweige hupft, wipp, wipp! Hat sich ein Beerlein abgezupft, knipp, knipp! Lässt sich zum klaren Bach hernieder, tunkt Schnäblein rein und hebt es wieder, stipp, stipp, nipp, nipp! Und schwingt sich wieder in den Flieder. Es singt und piepst ganz allerliebst, zipp, zipp, zipp, zipp, trill! Sich eine Abendmelodie. Steckt´s Köpfchen dann ins Federkleid und schlummert bis zur Morgenzeit. (Wilhelm Busch) weiterlesen...