Donnerstag, 29. Januar 2015 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte | Kommentare (2)

Wenn alle Gedanken Erschöpft sind, Gehe ich in den Wald Und sammle Eine Handvoll Hirtentäschelkraut. Wie ein kleines Bächlein Durch bemooste Felsspalten Seinen Weg findet, So, auf stille Weise, Werde auch ich klar Und durchscheinend. (Meister Ryôkan) weiterlesen...


Dienstag, 27. Januar 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

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Dienstag, 13. Januar 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Ein kleines Steinchen rollte munter Von einem hohen Berg herunter. Und als es durch den Schnee so rollte, Ward es viel größer als es wollte. Da sprach der Stein mit stolzer Miene: 'Jetzt bin ich eine Schneelawine'. Er riß im Rollen noch ein Haus Und sieben große Bäume aus. Dann rollte er ins Meer hinein, Und dort versank der kleine Stein. (Joachim Ringelnatz) weiterlesen...


Sonntag, 4. Januar 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Wenn der Gesang der Engel verstummt ist, Wenn der Stern am Himmel untergegangen, Wenn die Könige und Fürsten heimgekehrt, Die Hirten mit ihrer Herde fortgezogen sind, Dann erst beginnt das Werk von Weihnachten: Die Verlorenen finden, Die Zerbrochenen heilen, Den Hungernden zu essen geben, Die Gefangenen freilassen, Die Völker aufrichten, Den Menschen Frieden bringen, In den Herzen musizieren. (Irisches Weihnachtslied) weiterlesen...


Samstag, 3. Januar 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Oft anstaunt ich dich, stand an gestern begonnenem Fenster, stand und staunte dich an. Noch war mir die neue Stadt wie verwehrt, und die unüberredete Landschaft finsterte hin, als wäre ich nicht. Nicht gaben die nächsten Dinge sich Müh, mir verständlich zu sein. An der Laterne drängte die Gasse herauf: ich sah, dass sie fremd war. Drüben - ein Zimmer, mitfühlbar, geklärt in der Lampe -, schon nahm ich teil; sie empfandens, schlossen die Läden. Stand. Und dann weinte ein Kind. Ich wusste die Mütter rings in den Häusern, was sie vermögen -, und wusste alles Weinens zugleich die untröstlichen Gründe. Oder es sang eine Stimme und reichte ein Stück weit aus ...weiterlesen...


Dienstag, 30. Dezember 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Der Rauhreif legt sich vor mein Fenster, Kandiert die letzten Blätter weiß. Der Wind von Norden jagt Gespenster Aus Nebelschwaden übers Eis, Die in den Büschen hängen bleiben, An Zweigen, wie Kristall so klar. Ich hauche Blumen auf die Scheiben Und denk' es war ein gutes Jahr! (1.Strophe von Reinhard Mey, Ich denk', es war ein gutes Jahr, gefunden in: der andere advent) weiterlesen...


Sonntag, 28. Dezember 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Eines Abends hört' ich im dunkeln Wind eine ferne Laute ins Herz mir dringen. Und ich nahm die meine im dunkeln Wind, die sollte der andern Antwort singen. Seitdem hören nachts die Vögel im Wind manch Gespräch in ihrer Sprache erklingen. Ich bat auch die Menschen, sie möchten lauschen, aber die Menschen verstanden mich nicht. Da ließ ich mein Lied vom Himmel belauschen, und da saßen nachts um mein Herzenslicht die Unsterblichen mit hellem Gesicht. Seitdem verstehn auch die Menschen zu lauschen und schweigen, wenn meine Laute spricht. (Li-Tai-Pe) weiterlesen...


Mittwoch, 10. Dezember 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

dich frei sein lassen dich loslassen - die letze Möglichkeit zu lieben Was bleibt mir da noch? (© mona lisa) weiterlesen...


Dienstag, 9. Dezember 2014 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Gedichte | Kommentare (2)

Ein Paar Tage in der Einöde mit liebevollen Menschen kann Wunder bewirken. Die Reduktion auf das Wesentliche ist nicht einfach. Gelingt sie ist sie essentiell. Im Alltag eine unglaubliche Herausforderung beinahe unmöglich. (© mona lisa) weiterlesen...


Freitag, 5. Dezember 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte | Kommentare (2)

Dein Ort ist wo Augen dich ansehn Wo sich die Augen treffen entstehst du ... Es gibt dich weil Augen dich wollen dich ansehn und sagen dass es dich gibt. (Hilde Domin, 1.u. 4. Strophe von "Es gibt dich", gefunden, Der andere Advent) weiterlesen...