Freitag, 6. März 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (3)

unvorhersehbar stand auf einmal die Welt still nichts war mehr wie vorher und doch: ist alles wie immer jeden Morgen bricht ein neuer Tag an Frühling, Sommer, Herbst und Winter wechseln sich ab im Urlaub gehe ich auf unseren Wegen allein in einer veränderten Welt (mona lisa) weiterlesen...


Montag, 2. März 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (4)

Die Bäume im Ofen lodern. Die Vögel locken am Grill. Die Sonnenschirme vermodern. Im übrigen ist es still. Es stecken die Spargel aus Dosen Die zarten Köpfchen hervor. Bunt ranken sich künstliche Rosen In Faschingsgirlanden empor. Ein Etwas, wie Glockenklingen, Den Oberkellner bewegt, Mir tausend Eier zu bringen, Von Osterstören gelegt. Ein süßer Duft von Havanna Verweht in ringelnder Spur. Ich fühle an meiner Susanna Erwachende neue Natur. Es lohnt sich manchmal, zu lieben, Was kommt, nicht ist oder war. Ein Frühlingsgedicht, geschrieben Im kältesten Februar. ( Joachim Ringelnatz) weiterlesen...


Freitag, 27. Februar 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Schlägt Regen auf dein Licht, er kanns nicht löschen, Bläst Wind auf deinen Glanz, wird er nur reiner, Und flögest du empor in Himmelsferne, Dem Monde nah wärst du der Sterne einer. (Li-Tai-Pe) weiterlesen...


Donnerstag, 26. Februar 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Der Strom - floß, Der Mond vergoß, Der Mond vergaß sein Licht - und ich vergaß Mich selbst, als ich so saß Beim Weine. Die Vögel waren weit, Das Leid war weit Und Menschen gab es keine. (Li-Tai-Pe) weiterlesen...


Samstag, 21. Februar 2015 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (1)

Mutterseelenallein fühlt man sich verlassen von Gott und der Welt In Wirklichkeit hat man sich selbst verlassen und weiß nicht sich selbst wieder zu begegnen (© mona lisa) weiterlesen...


Dienstag, 17. Februar 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (3)

der schlaf des dichters ein zerschlissener sack löcher reisewege in ferne wirklichkeit von dort gesehen träumen dichterinnen & dichter nicht sie leben ewig ganz allein mit ihrem mond so voll wie mare crisium leer leben mit verbrannten lidern aus ihren sonnenozeangeschöpften liedern un-durchsichtige (günter abramowski) weiterlesen...


Donnerstag, 12. Februar 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

O wär im Februar doch auch, Wie's ander Orten ist der Brauch Bei uns die Narrheit zünftig! Denn wer, so lang das Jahr sich misst, Nicht einmal herzlich närrisch ist, Wie wäre der zu andrer Frist Wohl jemals ganz vernünftig. (Theodor Storm) weiterlesen...


Montag, 9. Februar 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Gedichte, Rezensionen | Kommentare (1)

Nach "vom turm" ist nun ein neuer Gedichtband von günter abramowski erschienen, dem ein Satz von Parmenides vorausgeschickt wird: Nachdem alles als Licht und Nacht benannt ist und das ihrem jeweiligen Vermögen Entsprechende diesem und jenem zugeordnet ist, ist alles zugleich voll von Licht und von unsichtbarer Nacht, von beiden zugleich, da es nichts gibt, das nicht einem der beiden zugehört. Ja, es geht um Licht und Schatten, ums "aufwachen", "aufstehen", ums "leid" sein - so einige der Titel - um Wandlung, um die eigenen Schafs- und Wolfsanteile: ichschäfchen als wolf sich ausgeweidet perforiert ausbrechende perlen lose töne gerissener vergangenheit alleingelassener schmerz unser aller gelassener schmerz dieses ertrinkende meer in ...weiterlesen...


Donnerstag, 29. Januar 2015 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte | Kommentare (2)

Wenn alle Gedanken Erschöpft sind, Gehe ich in den Wald Und sammle Eine Handvoll Hirtentäschelkraut. Wie ein kleines Bächlein Durch bemooste Felsspalten Seinen Weg findet, So, auf stille Weise, Werde auch ich klar Und durchscheinend. (Meister Ryôkan) weiterlesen...


Dienstag, 27. Januar 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

weiterlesen...