Donnerstag, 3. September 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (6)

Das was ist ist aber es ist nicht selbstverständlich Das zu beachten erzeugt Dankbarkeit Demut Zufriedenheit Macht nachdenklich (mona lisa) weiterlesen...


Dienstag, 1. September 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Das ist ein Abschied mit Standarten aus Pflaumenblau und Apfelgrün. Goldlack und Astern flaggt der Garten, und tausend Königskerzen glühn. Das ist ein Abschied mit Posaunen, mit Erntedank und Bauernball. Kuhglockenläutend ziehn die braunen und bunten Herden in den Stall. Das ist ein Abschied mit Gerüchen aus einer fast vergessenen Welt. Mus und Gelee kocht in den Küchen. Kartoffelfeuer qualmt im Feld. Das ist ein Abschied mit Getümmel, mit Huhn am Spieß und Bier im Krug. Luftschaukeln möchten in den Himmel. Doch sind sie wohl nicht fromm genug. Die Stare gehen auf die Reise. Altweibersommer weht im Wind. Das ist ein Abschied laut und leise. Die Karussells drehn sich im Kreise. Und was vorüber schien, beginnt. (Erich Kästner) weiterlesen...


Sonntag, 16. August 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Ich hab' im Traum geweinet, Mir träumte, du lägest im Grab. Ich wachte auf, und die Träne Floß noch von der Wange herab. Ich hab' im Traum geweinet, Mir träumt', du verließest mich. Ich wachte auf, und ich weinte Noch lange bitterlich. Ich hab' im Traum geweinet, Mir träumte, du wär'st mir noch gut. Ich wachte auf, und noch immer Strömt meine Tränenflut. (Heinrich Heine) In der Vertonung zu hören in: Margarethe v. Trotta, Die abhandene Welt weiterlesen...


Samstag, 15. August 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Großmutter Natur im Lehnstuhl sitzt - Wie langeweilig ist es heute, Sie gähnt, ganz unerträglich sind sie heute, Die sonst so lustigen Leute: Die Bäume brummen so geistlos und fad, Die Bächlein schwatzen so weise, Der Wind ist erkältet und stark verschnupft - Die Großmutter lächelt leise. Das Lächeln flackert als rotes Licht Am Himmelsrande empor - Dem Winde fällt etwas Lustiges ein, Er sagt es den Bäumen ins Ohr, Die Bäume nicken verständnisvoll, Erzählen dem Bächlein es weiter, Das Bächlein prustet laut lachend los - Die Großmama wird jetzt heiter. Großmutter ein uraltes Witzchen erzählt - Ein Blitzschlag fährt herunter! Großmütterchen kichert - ...weiterlesen...


Dienstag, 11. August 2015 | Kategorie: Allgemein, Gedichte | Kommentare (2)

Sommernächte können manchmal sehr dunkel und sehr still sein Stille am Himmel und über den Feldern Hier und da Lichtpunkte von Kerzen und Lichtern in Gärten Heimkehrende Autos gleiten als rotweiße Punkte durch die Nacht lange, beleuchtete LKWs bringen nahezu lautlos Mastvieh zum Schlachthof. Wie es dort zugeht dringt nicht bis hierher Stille Nacht Laut wird's wenn die Mücken angreifen (© mona lisa) weiterlesen...


Dienstag, 4. August 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

DER DICHTER Nachts kann ich oft nicht schlafen, Das Leben tut weh, Da spiel ich dichtend mit den Worten, Den schlimmen und den braven, Den fetten und verdorrten, Schwimme hinaus in ihre still spiegelnde See. Ferne Inseln mit Palmen erheben sich blau, Am Strande weht duftender Wind, Am Strande spielt mir farbigen Muscheln ein Kind, Badet im grünen Kristall eine schneeweiße Frau. Wie übers Meer die wehenden Farbenschauer Über meine seele die Versträume wehn, Triefen von Wollust, starren in Todestrauer, Tanzen, rennen, bleiben verloren stehen, Kleiden sich in der Worte viel zu bescheidenes Kleid, Wechseln unendlich Klang, Gestalt und Gesicht, Scheinen uralt und sind doch so voll Vergänglichkeit. Die meisten verstehen das nicht, Halten die Träume für ...weiterlesen...


Montag, 3. August 2015 | Kategorie: Allgemein, Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Zunächst: Holz vor der Tür Später dann: Holz in der Garage Der nächste Winter kann kommen - ein Gedanke bei 30 Grad im Schatten! weiterlesen...


Samstag, 1. August 2015 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

(gesehen am: Heinrich-Heine-Haus Düsseldorf) weiterlesen...


Dienstag, 28. Juli 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (4)

Ich seh viel mehr, mach ich die Augen zu. Profanes nur sehn sie zur Tageszeit; Doch wenn ich schlaf, erscheinst im Traum mir du, Traums Dunkelheit erhellt die Dunkelheit. Du, dessen Schatten Schatten licht macht, sag, Was zeigt dein Schattenbild für Bilderwelt.... Da du mehr Licht bist als der Tag bei Tag, Wenn schon dein Schatten so den Blick erhellt! Wie, sag ich, müßt mein Blick erleuchtet sein. Könnt ich dich sehn in Tagen wachem Licht, Wenn schon bei Nacht dein schöner Schattenschein Durch Schlaf zum blinden Auge Bahn sich bricht! Tag ist wie Nacht mir, kann ich dich nicht sehn, Doch Nacht wird Tag, läßt Traum dein Bild erstehn. (Shakespeare, Sonett 43) weiterlesen...


Montag, 27. Juli 2015 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Im Mondlicht sehen die Vogelscheuchen wie Menschen aus - erbarmenswert. (Shiki) weiterlesen...