Montag, 28. Mai 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Licht ist Liebe. Sonnen-Weben, Liebes-Strahlung einer Welt schöpferischer Wesenheiten – die durch unerhörte Zeiten uns an ihrem Herzen hält, und die uns zuletzt gegeben ihren höchsten Geist in eines Menschen Hülle während dreier Jahre: da Er kam in Seines Vaters Erbteil – nun der Erde innerlichstes Himmelsfeuer: daß auch sie einst Sonne werde. (Christian Morgenstern) weiterlesen...


Samstag, 26. Mai 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß, Das durch den sonnigen Himmel schreitet. Und schmücke den Hut, der dich begleitet, Mit einem grünen Reis. Verstecke dich faul in die Fülle der Gräser. Weil's wohltut, weil's frommt. Und bist du ein Mundharmonikabläser Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt. Und lass deine Melodien lenken Von dem freigegebenen Wolkengezupf. Vergiss dich. Es soll dein Denken Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf. (Joachim Ringelnatz) weiterlesen...


Freitag, 11. Mai 2018 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (6)

to do listen täglich, beinahe endlos manchmal kaum zu schaffen der Tag hat schließlich nur vierundzwanzig Stunden Erleichterung und Heiterkeit wenn sie kürzer wird es sei denn ein heimliches diktatorisches DU MUSST hat das Regiment übernommen und ich Gefahr laufe, mich beim Erledigen selbst zu erledigen (© mona lisa) weiterlesen...


Mittwoch, 9. Mai 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (5)

Manchmal wird frühes Aufstehen reichlich belohnt, leider kommt meine Handy-Kamera bei solchen Fotos an ihre Grenzen. Wenn spazieren geht der Reiher, Denkt er über manches nach: Ob sich's besser fischt am Weiher Oder besser noch am Bach. Endlich hat er sich entschlossen, Geht zum Weiher hin und fischt, Und da weilt er unverdrossen, Bis er einen Fisch erwischt. Warten, das versteht er prächtig, Langeweile kennt er nicht; Was er tut, er tut's bedächtig, Und Geduld ist seine Pflicht. - Willst du irgendwas erringen, Lern vom Reiher mancherlei, Und Geduld vor allen Dingen Bestens dir empfohlen sei. (August Heinrich Hoffmann von Fallersleben) weiterlesen...


Montag, 7. Mai 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Umkreisen wir den stillen teich In den die wasserwege münden! Du suchst mich heiter zu ergründen. Ein wind umweht uns frühlings-weich. Die blätter die den boden gilben Verbreiten neuen wolgeruch. Du sprichst mir nach in klugen silben Was mich erfreut im bunten buch. Doch weisst du auch vom tiefen glücke Und schätzest du die stumme träne? Das auge schattend auf der brücke Verfolgest du den zug der schwäne. (Stefan George) weiterlesen...


Sonntag, 6. Mai 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Weil ich kam, erschlossen sich Blüten, Die Fülle ist ringsum, weil ich bin. Zum Herzen zaubert meinem Ohr Nachtigallsang. Vater bin ich allem, Allen auf Sternen, und in letzten Fernen. Und weil ich ging, ward es Abend Und Wolkenkleider hüllten ums Licht. weil ich ging, Schattete das Nicht über allem. O Du Stachel in silbern schwellender Frucht! (Paul Klee) weiterlesen...


Mittwoch, 2. Mai 2018 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

In Deinem Licht lerne ich lieben. In Deiner Schönheit lerne ich dichten. Du tanzt in meiner Brust. Wo Dich keiner sieht. Aber manchmal sehe ich Dich. Und aus diesem Sehen erblüht diese Kunst. (Rumi) weiterlesen...


Dienstag, 1. Mai 2018 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Ausflug oder Möglichkeit der Besinnung auf den Sinn des 1. Mai? In vielen Regionen der Welt trifft dieses Bundesliedes sicher noch immer zu. Welch Verantwortung tragen wir, dass es so ist und dass es sich ändert? Bet und arbeit! ruft die Welt Bete kurz! denn Zeit ist Geld An die Türe pocht die Not - Bete kurz! denn Zeit ist Brot Und du ackerst, und du säst, Und du nietest, und du nähst, Und du hämmerst, und du spinnst - Sag, o Volk, was du gewinnst! Wirkst am Webstuhl Tag und Nacht Schürfst im Erz- und Kohlenschacht, Füllst des Überflusses Horn, Füllst es hoch mit Wein und Korn. Doch wo ist d e ...weiterlesen...


Sonntag, 22. April 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (4)

Wieviel Schönes ist auf Erden Unscheinbar verstreut; Möcht ich immer mehr des inne werden: Wieviel Schönheit, die den Taglärm scheut, In bescheidnen alt und jungen Herzen! Ist es auch ein Duft von Blumen nur, Macht es holder doch der Erde Flur, wie ein Lächeln unter vielen Schmerzen. (Christian Morgenstern) weiterlesen...


Freitag, 20. April 2018 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (6)

Heute Morgen: Vergissmeinnicht - soweit das Auge reicht Es blüht ein schönes Blümchen Auf unsrer grünen Au. Sein Aug' ist wie der Himmel So heiter und so blau. Es weiß nicht viel zu reden Und alles, was es spricht, Ist immer nur dasselbe, Ist nur: Vergissmeinnicht. (August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, die ersten beiden Strophen des Gedichtes "Vergissmeinnicht") weiterlesen...