Samstag, 13. August 2011 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (4)

Warten Ich warte auf nichts und niemanden mehr Ich rechne nur noch mit mir und warte auf das, was dann passiert (mona lisa) weiterlesen...


Donnerstag, 11. August 2011 | Kategorie: Gedichte, Merk-Würdiges | Kommentare (3)

Krankhafte Bindungen krankhafte Bindungen bestehen aus Dankbarkeit Mitleid Illusionen Verleugnung der eigenen Wahrheit Schuldgefühlen Verstellung Missachtung eigener Gefühle, der Signale des Körpers krankhafte Bindungen leugnen das Recht auf eigenes Leben verhindern Liebe Wahrhaftigkeit Entwicklung Offenheit Kreativität Lebendigkeit Verständnis und Empathie für sich selbst krankhafte Bindungen sind unwürdig sinnlos machen einfach nur krank (mona lisa /frei nach Alice Miller, Die Revolte des Körpers) weiterlesen...


Mittwoch, 3. August 2011 | Kategorie: Alltägliches, Gedichte | Kommentare (4)

Abschiede Und immer wieder Abschiede von der Vergangenheit von der Gegenwart lieber Menschen Und immer wieder von der Helligkeit des Sommer Wie lange noch? (mona lisa) weiterlesen...


Freitag, 29. Juli 2011 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

DIE ZWEI PARALLELEN Es gingen zwei Parallelen ins Endlose hinaus, zwei kerzengerade Seelen und aus solidem Haus. Sie wollten sich nicht schneiden bis an ihr seliges Grab: Das war nun einmal der beiden geheimer Stolz und Stab. Doch als sie zehn Lichtjahre gewandert neben sich hin, da ward's dem einsamen Paare nicht irdisch mehr zu Sinn. Warn sie noch Parallelen? Sie wußtens selber nicht, - sie flossen nur wie zwei Seelen zusammen durch ewiges Licht. Das ewige Licht durchdrang sie, da wurden sie eins in ihm; die Ewigkeit verschlang sie als wie zwei Seraphim. (Chrstian Morgenstern) weiterlesen...


Donnerstag, 21. Juli 2011 | Kategorie: Gedichte, Zitate | Kommentare (0)

DER LETZTE SPRUCH Wahre Worte sind nicht schön, Schöne Worte sind nicht wahr; Tüchtiger redekünstelt nicht, Redekünstler ist nicht tüchtig. Weiser ist ungelehrt, Gelehrter ist unweise. Berufener häuft nicht an: Je mehr er für andere wirkt, Desto mehr besitzt er; Je mehr er anderen gibt, Desto mehr bekommt er. Des Himmels Aufführung: Fördern, ohne zu schaden. Des Berufenen Aufführung: Wirken, ohne zu streiten. (Lao-tse) weiterlesen...


Mittwoch, 13. Juli 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (3)

Das Gedicht "Eines Tages" von Sarah Kirsch beginnt folgendermaßen: "Eines Tages werde ich gewissenlos glücklich sein, da Wird mich die Nachricht erreichen, ich weiß nicht Ob Sommer oder wässriger Schnee ist, kann sein Ich schäle Kartoffeln" ... (aus sarah kirsch, sämtliche gedichte,  München 2005, 559 S., ISBN 3-421-05865-2) weiterlesen...


Samstag, 28. Mai 2011 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

An die ZEIT-Rubrik "Was mein Leben reicher macht" habe ich gedacht, als ich heute Morgen im WDR 3 zunächst den Text des Tages hören konnte: Mondnacht Es war, als hätt der Himmel Die Erde still geküsst, Daß sie im Blütenschimmer Von ihm nun  träumen müßt. Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis die Wälder, So sternklar war die Nacht. Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus. (Joseph von Eichendorff, 1837) und anschließend die Vertonung von Schumann. weiterlesen...


Freitag, 6. Mai 2011 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Ich bin die ich bin Lebenslang auf dem Weg zu mir Doch wieso suche ich nach mir die ich bin Vielleicht finde ich mich oder ist auch das unsinnig Denn ich bin die ich bin die ich immer schon war und immer sein werde © mona lisa weiterlesen...


Mittwoch, 30. März 2011 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Frühling Die Vögel jubeln - lichtgeweckt -, die blauen Weiten füllt der Schall aus; im Kaiserpark das alte Ballhaus ist ganz mit Blüten überdeckt. Die Sonne schreibt sich hoffnungsvoll ins junge Gras mit großen Lettern. Nur dorten unter welken Blättern seufzt traurig noch ein Steinapoll. Da naht ein Lüftchen, fegt im Tanz hinweg das gelbe Blattgeranke und legt um seine Stirn, die blanke, den blauen Syringenkranz. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Donnerstag, 30. Dezember 2010 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

WINTERMORGEN Der Wasserfall ist eingefroren, die Dohlen hocken hart am Teich. Mein schönes Lieb hat rote Ohren und sinnt auf einen Schelmenstreich. Die Sonne küßt uns. Traumverloren schwimmt im Geäst ein Klang in Moll; und wir gehn fürder, alle Poren vom Kraftaroma des Morgens voll. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...