Montag, 5. November 2007 | Kategorie: Allgemein, Gedichte | Kommentare (0)

Nebel drängt wie Rauch ums Haus, Drängt die Welt nach innen. Ohne Not geht niemand aus, Alles fällt in Sinnen. Leiser wird die Hand, der Mund, Stiller die Gebärde. Heimlich, wie auf Meeresgrund, Träumen Mensch und Erde. (Christian Morgenstern) In vielen (November-) Gedichten ist von Nebel die Rede. Der November ist ja auch oft trüb, grau verhangen, in jeder Hinsicht ein Trauermonat. Schön, dass die letzten Tage so klar, so sonnig waren. Für ein paar Tage war ich mit meinem Mann weg, ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Da konnte ich die Fahrt nach Oslo mit dem Schiff so richtig genießen. Die Aussicht nach draußen beim Frühstück, die aufgehende Sonne, die Schären, ...weiterlesen...


Samstag, 27. Oktober 2007 | Kategorie: Allgemein, Gedichte | Kommentare (0)

Immer wieder gemachte Versprechen mutieren zu Verspechern, wenn sie nicht eingehalten werden. Sie einfach als Lügen zu bezeichnen, wäre zänkisch, boshaft! Oder? weiterlesen...


Dienstag, 24. Juli 2007 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Von einer Freundin, die weiß, dass ich Gedichte von Ulla Hahn mag, bekam ich folgende Postkarte (aus dem Postkartenkalender "Fliegende Wörter 2007): Genug Liebt ich ihn noch ich sähe nicht wie sich das Licht in den Seen bricht sähe nicht den Morgen im Mittag vergehn Morgen aus Nachtarmen auferstehn Säh nicht die Blumen sprießen und grün in den Wiesen das Gras aufblühn verglühn Säh nicht die Schwalben im hohen Flug hätte noch immer von ihm genug. Assoziationen, (Be-)Wertungen, mehr Fragen als Antworten, und das ist gut so. weiterlesen...


Dienstag, 17. April 2007 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Vorsicht Die Kastanien blühn. Ich nehme es zur Kenntnis, äußere mich aber nicht dazu. (Günther Eich, 1945) Dieses sich nicht Äußern ist sicher kein Ausdruck von Freude, von Glück, von ästhetischem Empfinden, was unsereinen beim Anblick blühender Kastanienbäume überkommen kann. Selbst Naturbetrachtungen unterliegen politischen Situationen bzw. sind Ausdruck davon. weiterlesen...


Freitag, 19. Januar 2007 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

In Carlo Ross' Roman " Im Vorhof der Hölle" treffen sich einmal in der Woche die "Lagerdichter", um das, was sie geschrieben haben, einem kleinen Kreis von Interessierten vorzustellen. Ilse, eine Frau mit Kleinkind, (aufgrund einer Anmerkung erfährt man, dass sie 1944 in Auschwitz im Gas umgekommen ist) sagt: "Ich habe auch nicht gewusst, dass so was in mir steckt, aber eines Nachts kam es heraus. Und das ist gut so, man wird innerlich freier, auch wenn man gettoisiert ist!" (151) In diesem Kreis traut sich David seine zwei Gedichte vorzustellen, die er geschrieben hat: Unsere Seele ist zerbrochen an der Lieblosigkeit der Welt und der ...weiterlesen...


Dienstag, 28. November 2006 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (7)

Macht in der Liebe zerstört Was? Alles vor allem aber die Liebe © mona lisa weiterlesen...