Freitag, 18. Juli 2008 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Todmüde zu erschöpft für das Leben (mona lisa) weiterlesen...


Samstag, 17. Mai 2008 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (3)

Vermisse mich, aber lass mich gehen Wenn ich an das Ende meines Weges komme und die Sonne für mich untergegangen ist, wünsche ich keine Zeremonien in einem dunklen Raum. Warum um die Seele weinen, die frei geworden ist; vermisse mich eine Weile, aber nicht zu lange, und nicht mit tiefgebeugtem Haupt. Erinnere dich der Liebe, die uns einst verband. Traure um mich, aber lass mich gehen. Das ist eine Reise, ein Weg, den wir alle gehen müssen, und jeder muss allein gehen, es ist ein Teil von Gottes Plan. Vermisse mich – aber lass mich gehen. Gefunden bei: Rainer Knirsch weiterlesen...


Sonntag, 4. Mai 2008 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (1)

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang. (Rainer Maria Rilke) Schön, wenn man sagen kann: Ich lebe mein Leben oder ich liebe das Leben. Wahrscheinlich ist das eine die Bedingung des anderen. Ich kann das Leben nur lieben, wenn es mein Leben ist. Am Ende möchte ich sagen können wie Pablo Neruda(?): Ich bekenne, ich habe gelebt. weiterlesen...


Mittwoch, 13. Februar 2008 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

  Sind wir denn schon vom Glück umglänzt? Nein, uns gehört erst dieses Rufen, dies Stillestehn auf weißen Stufen, an die der tiefe Tempel grenzt. Das Warten an dem Rand des Heut. Bis uns der Gott der reifen Keime aus seinem hohen Säulenheime die Rosen, rot, entgegenstreut. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Donnerstag, 31. Januar 2008 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Todes-Erfahrung Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das nicht mit uns teilt. Wir haben keinen Grund, Bewunderung und Liebe oder Haß dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund tragischer Klage wunderlich entstellt. Noch ist die Welt voll Rollen, die wir spielen. Solang wir sorgen, ob wir auch gefielen, spielt auch der Tod, obwohl er nicht gefällt. Doch als du gingst, da brach in diese Bühne ein Streifen Wirklichkeit durch jenen Spalt durch den du hingingst: Grün wirklicher Grüne, wirklicher Sonnenschein, wirklicher Wald. Wir spielen weiter. Bang und schwer Erlerntes hersagend und Gebärden dann und wann aufhebend; aber dein von uns entferntes, aus unserm Stück entrücktes Dasein kann uns manchmal überkommen, wie ein Wissen von jener Wirklichkeit sich niedersenkend, so ...weiterlesen...


Samstag, 8. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (0)

Willst du dir ein gut Leben zimmern Musst ums Vergangene nicht nicht bekümmern, Und wäre dir auch was verloren, Erweise dich wie neu geboren. Was jeder Tag will, solllst du fragen, Was jeder Tag will, wird er sagen; Musst dich an eigenem Tun ergötzen, Was andre tun, das wirst du schätzen; Besonders keinen Menschen hassen , Und das Übrige Gott überlassen. (J.W. Goethe) Leider bekomme ich seit Tagen das Gleiche zu hören, ... ihr wisst schon! weiterlesen...


Mittwoch, 5. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt, Gedichte, Rezensionen | Kommentare (1)

In der WDR 5 Sendung vom 4.12.07 "Die therapeutische Kraft von Texten" wurde behauptet, gute Literatur zeichne sich u.a. durch Leerstellen aus, die der Leser mit eigenen Gedanken, eigener Phantasie etc. ausfüllen könne, so dass es nicht ungewöhnlich sei, dass man zu unterschiedlichen Zeiten dieselben Bücher anders verstehe. In diesem Zusammenhang wurde das folgendes Gedicht Hilde Domins zitiert: Lyrik das Nichtwort ausgespannt zwischen Wort und Wort. weiterlesen...


Sonntag, 11. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (0)

Dieses Baumes Blatt, der von Osten Meinem Garten anvertraut, Gibt geheimen Sinn zu kosten, Wie's den Wissenden erbaut. Ist es Ein lebendig Wesen, Das sich in sich in sich selbst getrennt? Sind es zwei, die sich erlesen, Daß man sie als Eines kennt? Solche Fragen zu erwidern, Fand ich wohl den rechten Sinn: Fühlst du nicht an meinen Liedern, Daß ich Eins und doppelt bin? (J.W.V.Goethe) An dieses Gedicht musste ich wieder einmal denken, als der Wind mir heute beim Spazierengehen ein solches vor die Füße geweht hat. Ich habe sie gerne als Lesezeichen und bin immer wieder fasziert, wie fein verästelt ihre Blätter sind, vor allem gleicht keins dem anderen. Mal sieht ...weiterlesen...


Montag, 5. November 2007 | Kategorie: Allgemein, Gedichte | Kommentare (0)

Nebel drängt wie Rauch ums Haus, Drängt die Welt nach innen. Ohne Not geht niemand aus, Alles fällt in Sinnen. Leiser wird die Hand, der Mund, Stiller die Gebärde. Heimlich, wie auf Meeresgrund, Träumen Mensch und Erde. (Christian Morgenstern) In vielen (November-) Gedichten ist von Nebel die Rede. Der November ist ja auch oft trüb, grau verhangen, in jeder Hinsicht ein Trauermonat. Schön, dass die letzten Tage so klar, so sonnig waren. Für ein paar Tage war ich mit meinem Mann weg, ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Da konnte ich die Fahrt nach Oslo mit dem Schiff so richtig genießen. Die Aussicht nach draußen beim Frühstück, die aufgehende Sonne, die Schären, ...weiterlesen...


Samstag, 27. Oktober 2007 | Kategorie: Allgemein, Gedichte | Kommentare (0)

Immer wieder gemachte Versprechen mutieren zu Verspechern, wenn sie nicht eingehalten werden. Sie einfach als Lügen zu bezeichnen, wäre zänkisch, boshaft! Oder? weiterlesen...