Dienstag, 9. Januar 2018 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Ich habe zunächst gedacht, der Titel laute "Unter Leuten", die Gestaltung des Covers lässt diese Variante auf jeden Fall zu: Doch "Unterleuten" ist einfach nur der Name eines Dorfes, um das es in diesem Gesellschaftsroman geht. Dennoch sind damit natürlich auch die Menschen, die Leute, gemeint, die in diesem Dorf wohnen: Alteingesessene und Neubürger, Aussteiger aus Berlin, die seit einiger Zeit dort wohnen und versuchen, im Dorf Fuß zu fassen und mitreden und -agieren zu können. Die bei der Monatszeitschrift Vesta als freie Mitarbeiterin tätige Journalistin Lucy Finkbeiner ist die Erzählerin dieses Romans. Auslöser war eine Meldung von Spiegel online unter ...weiterlesen...


Samstag, 6. Januar 2018 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Auch 230 Jahre nach der Uraufführung von "Don Giovanni" in Prag wird diese Mozartoper immer noch auf den Opernbühnen dieser Welt gespielt. (© Anni von Bergen, Kunstantifter Verlag) Jetzt hat Anni von Bergen diese Oper illustriert und ihre Vorstellungen in beeindruckenden, emotionalen, begeisternden Bildern festgehalten. Entstanden ist ein faszinierendes, aufwühlendes "Bilderbuch" von "Don Giovanni", welches das "Dramatische, Böse dieses Unruhe stiftenden Protagonisten" - so Anni von Bergen in ihrem, ihre Arbeit und Vorgehensweise erklärenden Vorwort - wahrlich sichtbar macht: (© Anni von Bergen, Kunstantifter Verlag) Für Anni von Bergen, die an der Fachhochschule in Münster Design mit dem Schwerpunkt Illustration ...weiterlesen...


Donnerstag, 28. Dezember 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (4)

Schmal, schlicht und weiß, so präsentiert der Insel-Verlag Erling Kagges Buch als einen Wegweiser in die "Stille". In 33 unterschiedlich kurzen Kapitel ist Erling Kagge auf der Suche nach dem, was Stille sein kann. Es geht in diesem Büchlein um die folgenden drei Fragen: "Was ist Stille? Wo ist sie? Warum ist sie heute wichtiger denn je? Ich begann zu schreiben, nachzudenken und zu lesen, allerdings eher für mich selbst. Abend für Abend beschäftigte ich mich mit den drei Fragen. Schließlich hatte ich dreiunddreißig Versuche einer Antwort:" Und ich bin froh, dass er die dreiundreißig Versuche einer Antwort nicht für sich behalten hat, sondern den Lesern dieses ...weiterlesen...


Mittwoch, 20. Dezember 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Bücher aus der Edition Büchergilde sind schon etwas Besonderes, auf jeden Fall in ihrer Ausstattung mit Lesebändchen und, wie in diesem Fall auch mit 20 zum Text passenden Illustrationen Franziska Neubert. "Fokus" ist der einzige Roman Arthur Millers, der eher aufgrund seiner Theaterstücke bekannt geworden ist. Der Roman ist 1945 erschienen und jetzt neu illustriert auf den Buchmarkt gekommen. Angesichts der aktuellen politischen Veränderungen, des in vielen Ländern zu beobachtenden Rechtsrucks, hat der Roman nichts an seiner Bedeutung, an seiner Relevanz und seiner bedrückenden Wirkung auf den Leser verloren. Lawrence Newmann ist Personalchef einer großen, bedeutenden Firma in New York, Chef ...weiterlesen...


Donnerstag, 7. Dezember 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Der bekannte Hirnforscher vertritt in diesem Buch die These, dass es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig so zu aktivieren, dass eine Erkrankung an Demenz eher unwahrscheinlich wird. Aufgrund der sogenannten "Nonnenstudie", in der festgestellt wurde, dass es offenbar Personen gibt, "deren Gehirn genauso degeneriert und mit Ablagerungen übersät ist wie das von Patienten mit einer schweren Alzheimer-Demenz, (aber) bis ins hohe Alter, bis zu ihrem Tod kein Gedächtnisverlust oder andere Symptome einer Demenz aufgetreten sind" geht Hüther davon aus, dass es eher an den Lebensbedingungen der Menschen liegt, wenn sie an Demenz erkranken. Er geht der Frage nach, ...weiterlesen...


Dienstag, 28. November 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

(copyright: Florian Weiß und Lucia Jay von Seldeneck, kunstanstifter verlag) Den Illustratoren Florian Weiß und Lucia Jay von Seldeneck ist mit diesem bibliophilen Band etwas Außergewöhnliches gelungen. Ausgehend von 30 kuriosen, in Zeitungen veröffentlichten "Tiermeldungenden aus zwei Jahrhunderten", zeichnen die beiden aus Punkten bestehende, ziemlich realistisch anmutende, großformatige Tierillustrationen. (copyright: Florian Weiß und Lucia Jay von Seldeneck, kunstanstifter verlag) Man muss die Doppelseiten aufklappen, um die Tierillustrationen in ihrer ganzen Größe erfassen und eingehend betrachten zu können. (copyright: Florian Weiß und Lucia Jay von Seldeneck, kunstanstifter verlag) Wobei die Autoren bitten: "Deshalb wollen wir heute dieses Geschöpf einmal ganz frei von all dem Schrecklichen betrachten, ...weiterlesen...


Freitag, 10. November 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Deva Premal und Miten wollen ihr gerade erschienenes Buch als "Botschaft der Liebe" verstanden wissen. Sie erzählen von ihrer so unterschiedlichen Herkunft - er war englischer Rockmusiker, sie stammt aus einer musikliebenden deutschen Familie - und den 23 Jahren, die altersmäßig zwischen ihnen liegen. Doch das Entscheidende ist das Gemeinsame: Musik und Tanz als Ausdruck des Lebens, als Leben selbst: Alles ist Musik. Deva und Miten lernten sich in einem Osho-Ashram kennen und lieben und ziehen seitdem durch die ganze Welt, um mit Menschen gemeinsam Mantren und eigene Songs zu singen. In Work-Shops geben sie ihre Erfahrungen an Interessierte weiter. Seit ...weiterlesen...


Donnerstag, 2. November 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Niemals" ist nach "Endgültig" der zweite, wieder äußerst spannende Kriminalroman von Andreas Pflüger mit Jenny Aaron, seit einer Schussverletzung blind, und ihrem Team. Jenny Aaron hat sich nach ihrer Erblindung zu ihrem Kollegen Pavlik und dessen Frau Sandra - mit beiden ist sie befreundet - nach Schweden zurückgezogen, um für sich zu klären, ob sie weiterhin als Ermittlerin in dem Berliner Spezialkommando arbeiten will. Da erfährt sie von einer 2 Milliarden Schenkung ihres Erzfeindes Holm. Einfach so. Nein, natürlich nicht einfach so. Denn diese Milliarden hat Holm vorher jemandem "weggenommen" und auf einem Nummernkonto in Marrakesh sichergestellt. Und an ...weiterlesen...


Sonntag, 29. Oktober 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Pablo Fernadez heißt der tote Mann am Strand, ein Gitane. Eine Tatsache, die vermuten lässt, dass der Tote entweder eines der vielen Opfer bei Streitigkeiten der Gitanes untereinander ist oder von in der Gegend lebenden Anhängern des Front National, die davon überzeugt sind, dass Gitanes in der Gegend von Sète, dem Venedig Südfrankreichs, nichts zu suchen haben. Warum für die Aufklärung dieses in dieser Gegend nicht ungewöhnlichen Unfalltodes Commandant Narciso Lazare aus Montpelier eingeschaltet wird, will den örtlichen Beamten des Kommissariats von Séte nicht einleuchten: "Unfälle, wie diesen haben wir öfters." Entsprechend misstrauisch begegnen sich sich dann auch. Doch Lazare lässt ...weiterlesen...


Freitag, 27. Oktober 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Der Titel dieses Romans lässt Assoziationen an Worte von Martin Luther King Jr. anklingen: "Wenn ich schon nichts Großes bewirken kann, kann ich doch auf großartige Weise kleine Schritte machen. " Jodi Picoult erzählt die (Lebens-) Geschichte der erfahrenen, dunkelhäutigen Hebamme Ruth Jefferson, die zu den besten Säuglingsschwestern des Mercy-West Krankenhauses in Conneticut gehört und stolz darauf ist, was sie - trotz ihrer Hautfarbe - in ihrem Leben durch Leistung, Disziplin, vor allem aber aus Liebe zu ihrem Beruf geschafft hat. Darin war und wollte sie immer auch Vorbild für ihren Sohn Edison sein, den sie nach dem Tod seines Vaters - ...weiterlesen...