Mittwoch, 27. Februar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Die Kunstdetektei von Schleewitz erhält von Egon Schwarzer, einem Schraubenfabrikanten, einen besonderen Auftrag. Er hat vor kurzem für drei Millionen Franz Marcs "Der Turm der blauen Pferde" gekauft, ein Bild das seit der Nazizeit als verschollen galt. "Ich hätte gern eine lückenlose Provenienzgeschichte. Bekannt ist ja, dass die Nazis das Bild beschlagnahmt haben und Göring höchstpersönlich es 1937 in Besitz nahm. Doch wo befand es sich zwischen 1945 und heute? Können Sie das für mich herausfinden?" Das Team der Kunstdetektei, Rupert von Schleewitz, Klara Ivanovic und Max Müller, beginnt mit seiner Recherche, die sich als ziemlich schwierig herausstellt. Jedes Mitglied hat seine ...weiterlesen...


Dienstag, 26. Februar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Die Glocke im See" ist ein leise erzählter Roman, der in Butangen, einem Dorf in Norwegen, im Jahre 1880 beginnt, aber bis weit in die Geschichte des Dorfes, der Familie Hekne und die dort stehende alte Stabskirche mit ihren Geschwisterglocken zurückreicht, denen magische Kräfte zugesprochen werden. In Butangen lebt Astrid Hekne, eine aufgeschlossene, intelligente, wissbegierige junge Frau, die bereits zwei Heiratsanträge ausgeschlagen hat, weil sie das damit verbundene, vorgezeichnete Leben einer jungen Bäuerin auf fremdem Hof nicht leben will. Sie träumt, "dass das eigentliche Leben anderswo vor sich ging, so dass dieser Tag nichts anderes war als eine Verspätung. Doch ...weiterlesen...


Donnerstag, 14. Februar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Der Roman ist die Geschichte einer außergewöhnlichen, nein eher unmöglichen Beziehung zwischen der Neurowissenschaftlerin Margot Shape und ihrem Forschungsobjekt Elihu Hoopes, die über dreißig Jahre besteht. Schon der Beginn macht das Ungewöhnliche deutlich und enthält thematisch alles, was den Roman ausmacht, inhaltlich und stilistisch. "Anmerkung zur Amnesie. Projekt "E.H."(1965-1996) Sie lernt ihn kennen, sie verliebt sich. Er vergisst sie. Sie lernt ihn kennen, sie verliebt sich. Er vergisst sie. Sie lernt ihn kennen, sie verliebt sich. Er vergisst sie. Schließlich nimmt sie Abschied von ihm, dreiunddreißig Jahre nach ihrer ersten Begegnung. Auf seinem Sterbebett hat er sie vergessen. Er steht auf einer Holzbrücke in einer Sumpfniederung, die ...weiterlesen...


Dienstag, 12. Februar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (4)

Dieses Buch ist keines der üblichen Ratgeber nach dem Motto: Wie werde ich in der Beziehung/ mit meinem Partner glücklich und das möglichst für immer? Es ist erfrischend anders, für viele aber sicherlich auch ernüchternd, wenn sie nämlich beim Lesen mitbekommen, dass es in erster Linie um das eigene Verhalten geht und der Wunsch, der Partner möge sich doch gefälligst anders verhalten, netter sein, dann wäre alles ok, wenig förderlich ist, weil er in der Regel Stillstand bedeutet. Nein, direkt im Vorwort "Warum eine Paarbeziehung die großartigste Zumutung des Universums ist und das Wunder der Liebe sich lohnt." macht ...weiterlesen...


Montag, 11. Februar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

(Copyright, Marion Deuchars, Laurence King Verlag) "Bob und Fledo sind beste Freunde", so beginnt das Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren mit Text und Bildern der schottischen Autorin Marion Deuchars. Die beiden sind nahezu unzertrennlcih, unternehmen viel gemeinsam, vor allem aber malen sie gemeinsam. Es entstehen viele bunte Bilder. Doch dann findet Fledo einen Brief seines Freundes auf seiner Staffelei. "Lieber Bob, es tut mir sehr leid, aber ich muss für eine Weile eg. Dein bester Freund Fledo" Und mit Fledo sind für Bob auch alle Farben verschwunden. Nur das Blau ist ihm geblieben, so dass er nur noch blaue Bilder malen kann. Die anderen ...weiterlesen...


Montag, 4. Februar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (5)

(copyright: Mehrdad Zaeri, kunstantifter verlag) "Vögel der Nacht" ist ein in Leinen gebundenes Bilderbuch, allerdings eher für Erwachsene. Es es sind acht "s_c_h_r_ä_g_e_ V_ö_g_e_l", die dem Leser in den Prosa- und Lyriktexten von Katharina Günther-Keßler und den dazu passenden, feinsinnigen Illustrationen von Mehrdad Zaeri begegnen: Der Spaßvogel, die Bordsteinschwalbe, die Rabenmutter, der komische Kauz, der Zugvogel, die Nachtwachtel, der Laufvogel und der Star sind nachts auf den Straßen unterwegs, in Kneipen anzutreffen oder sitzen wie der komische Kauz überwiegend in seiner Wohnung, allein mit seinen Gedanken: (copyright: Mehrdad Zaeri, kunstanstifterverlag) "Er weiß selber nicht mehr, wann es genau begann, dass ...weiterlesen...


Mittwoch, 30. Januar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

John Strelecky, Autor von "Das Cafe am Rande der Welt" und von "Was nützt der schönste Augenblick, wenn du nicht aus dem Fenster guckst" hat ein weiteres kleines, fein gestaltetes Büchlein geschrieben. Es sind mehr oder weniger kurze Auszüge aus seinen Notizbüchern, in denen er besondere Erlebnisse festhält, vor allem aber das, was sie an innerem Erleben und Erkenntnissen in ihm ausgelöst haben. Er lädt seine LeserInnen dazu ein, sich von diesen Texten inspirieren zu lassen, um ihre Verbindung zum Herzen, zum Erleben wieder zu entdecken, die im Laufe des Lebens oft verloren gegangen ist. Manchmal sind es kleine ...weiterlesen...


Montag, 28. Januar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (4)

Astrid Lindgrens Bücher habe ich erst kennengelernt, als meine Kinder klein waren. Als Kind bin ich diesen Büchern nicht begegnet. Heute ahne ich auch warum! Ich war keine Spiele- aber eine Vorlesemutter. Abends vor dem Schlafengehen lag immer ein Buch bereit, aus dem ich dann vorgelesen habe, erst einem, dann zwei und dann drei söhnen. Eine für alle passende Lektüre zu finden, war dann gar nicht so einfach. Allen aber haben die Romane von Astrid Lindgren gefallen: die Michel Bücher, Karlsson vom Dach, Ronja Räubertocher ... Wie oft habe ich dann später, wenn ich sie aufforderte, etwas Bestimmtes zu tun, etwa aufzuräumen, ...weiterlesen...


Donnerstag, 10. Januar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (2)

Der neue Gedichtband von Günter Abramowski ist erschienen. Es sind Gedichte, die mal mehr oder weniger sofort zugänglich sind. zum lesen tief einatmen alles ausatmen hören sie auf zu denken seien sie still lesen sie einfach weiter vertrauen sie sich darüberhinaus ist jetzt Bei manchen tue ich mich als Leserin eher schwer: hilflos wer von allen geistern verlassen ist noch bei sich den er nicht kennt realitäten verblassen erinnerungen bedarfsweise zu glaubensfragen hilflos aber potent mit erkauften fähigkeiten ungerührt zeit vergeigend solo tanzend durch felder falscher verbundenheit amüsant stark wundersam erfolgreich Ich kann zwar mit einzelnen Metaphern etwas anfangen, doch ein verständliches Ganzes ergibt sich nicht unbedingt. Und das ist gut so, bleibt man doch so an Versen hängen, ...weiterlesen...


Mittwoch, 2. Januar 2019 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (4)

Viele Menschen hegen die "alte Hoffnung; Der Tod? Das war doch immer der Tod der anderen, nie der eigene. Aber wir werden alle sterben." Der Tod ist unumstößliche Tatsache im Leben eines jeden von uns, ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Dass wir sterben, daran können wir nichts ändern, wohl aber, wie wir leben wollen mit dieser Tatsache. Die Debatte im Deutschen Bundestag über die gesetzliche Regelung von Sterbehilfe im Jahr 2014 war für den Journalisten Roland Schulz Anlass, über das Thema "Tod und Sterben" zu recherchieren. Er begann in der Bibliothek München, in der Fakultät für Medizin, ...weiterlesen...