Donnerstag, 28. Dezember 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (5)

Schmal, schlicht und weiß, so präsentiert der Insel-Verlag Erling Kagges Buch als einen Wegweiser in die "Stille". In 33 unterschiedlich kurzen Kapitel ist Erling Kagge auf der Suche nach dem, was Stille sein kann. Es geht in diesem Büchlein um die folgenden drei Fragen: "Was ist Stille? Wo ist sie? Warum ist sie heute wichtiger denn je? Ich begann zu schreiben, nachzudenken und zu lesen, allerdings eher für mich selbst. Abend für Abend beschäftigte ich mich mit den drei Fragen. Schließlich hatte ich dreiunddreißig Versuche einer Antwort:" Und ich bin froh, dass er die dreiundreißig Versuche einer Antwort nicht für sich behalten hat, sondern den Lesern dieses ...weiterlesen...


Mittwoch, 20. Dezember 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Bücher aus der Edition Büchergilde sind schon etwas Besonderes, auf jeden Fall in ihrer Ausstattung mit Lesebändchen und, wie in diesem Fall auch mit 20 zum Text passenden Illustrationen Franziska Neubert. "Fokus" ist der einzige Roman Arthur Millers, der eher aufgrund seiner Theaterstücke bekannt geworden ist. Der Roman ist 1945 erschienen und jetzt neu illustriert auf den Buchmarkt gekommen. Angesichts der aktuellen politischen Veränderungen, des in vielen Ländern zu beobachtenden Rechtsrucks, hat der Roman nichts an seiner Bedeutung, an seiner Relevanz und seiner bedrückenden Wirkung auf den Leser verloren. Lawrence Newmann ist Personalchef einer großen, bedeutenden Firma in New York, Chef ...weiterlesen...


Donnerstag, 7. Dezember 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Der bekannte Hirnforscher vertritt in diesem Buch die These, dass es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig so zu aktivieren, dass eine Erkrankung an Demenz eher unwahrscheinlich wird. Aufgrund der sogenannten "Nonnenstudie", in der festgestellt wurde, dass es offenbar Personen gibt, "deren Gehirn genauso degeneriert und mit Ablagerungen übersät ist wie das von Patienten mit einer schweren Alzheimer-Demenz, (aber) bis ins hohe Alter, bis zu ihrem Tod kein Gedächtnisverlust oder andere Symptome einer Demenz aufgetreten sind" geht Hüther davon aus, dass es eher an den Lebensbedingungen der Menschen liegt, wenn sie an Demenz erkranken. Er geht der Frage nach, ...weiterlesen...


Dienstag, 28. November 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

(copyright: Florian Weiß und Lucia Jay von Seldeneck, kunstanstifter verlag) Den Illustratoren Florian Weiß und Lucia Jay von Seldeneck ist mit diesem bibliophilen Band etwas Außergewöhnliches gelungen. Ausgehend von 30 kuriosen, in Zeitungen veröffentlichten "Tiermeldungenden aus zwei Jahrhunderten", zeichnen die beiden aus Punkten bestehende, ziemlich realistisch anmutende, großformatige Tierillustrationen. (copyright: Florian Weiß und Lucia Jay von Seldeneck, kunstanstifter verlag) Man muss die Doppelseiten aufklappen, um die Tierillustrationen in ihrer ganzen Größe erfassen und eingehend betrachten zu können. (copyright: Florian Weiß und Lucia Jay von Seldeneck, kunstanstifter verlag) Wobei die Autoren bitten: "Deshalb wollen wir heute dieses Geschöpf einmal ganz frei von all dem Schrecklichen betrachten, ...weiterlesen...


Freitag, 10. November 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Deva Premal und Miten wollen ihr gerade erschienenes Buch als "Botschaft der Liebe" verstanden wissen. Sie erzählen von ihrer so unterschiedlichen Herkunft - er war englischer Rockmusiker, sie stammt aus einer musikliebenden deutschen Familie - und den 23 Jahren, die altersmäßig zwischen ihnen liegen. Doch das Entscheidende ist das Gemeinsame: Musik und Tanz als Ausdruck des Lebens, als Leben selbst: Alles ist Musik. Deva und Miten lernten sich in einem Osho-Ashram kennen und lieben und ziehen seitdem durch die ganze Welt, um mit Menschen gemeinsam Mantren und eigene Songs zu singen. In Work-Shops geben sie ihre Erfahrungen an Interessierte weiter. Seit ...weiterlesen...


Donnerstag, 2. November 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Niemals" ist nach "Endgültig" der zweite, wieder äußerst spannende Kriminalroman von Andreas Pflüger mit Jenny Aaron, seit einer Schussverletzung blind, und ihrem Team. Jenny Aaron hat sich nach ihrer Erblindung zu ihrem Kollegen Pavlik und dessen Frau Sandra - mit beiden ist sie befreundet - nach Schweden zurückgezogen, um für sich zu klären, ob sie weiterhin als Ermittlerin in dem Berliner Spezialkommando arbeiten will. Da erfährt sie von einer 2 Milliarden Schenkung ihres Erzfeindes Holm. Einfach so. Nein, natürlich nicht einfach so. Denn diese Milliarden hat Holm vorher jemandem "weggenommen" und auf einem Nummernkonto in Marrakesh sichergestellt. Und an ...weiterlesen...


Sonntag, 29. Oktober 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Pablo Fernadez heißt der tote Mann am Strand, ein Gitane. Eine Tatsache, die vermuten lässt, dass der Tote entweder eines der vielen Opfer bei Streitigkeiten der Gitanes untereinander ist oder von in der Gegend lebenden Anhängern des Front National, die davon überzeugt sind, dass Gitanes in der Gegend von Sète, dem Venedig Südfrankreichs, nichts zu suchen haben. Warum für die Aufklärung dieses in dieser Gegend nicht ungewöhnlichen Unfalltodes Commandant Narciso Lazare aus Montpelier eingeschaltet wird, will den örtlichen Beamten des Kommissariats von Séte nicht einleuchten: "Unfälle, wie diesen haben wir öfters." Entsprechend misstrauisch begegnen sich sich dann auch. Doch Lazare lässt ...weiterlesen...


Freitag, 27. Oktober 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Der Titel dieses Romans lässt Assoziationen an Worte von Martin Luther King Jr. anklingen: "Wenn ich schon nichts Großes bewirken kann, kann ich doch auf großartige Weise kleine Schritte machen. " Jodi Picoult erzählt die (Lebens-) Geschichte der erfahrenen, dunkelhäutigen Hebamme Ruth Jefferson, die zu den besten Säuglingsschwestern des Mercy-West Krankenhauses in Conneticut gehört und stolz darauf ist, was sie - trotz ihrer Hautfarbe - in ihrem Leben durch Leistung, Disziplin, vor allem aber aus Liebe zu ihrem Beruf geschafft hat. Darin war und wollte sie immer auch Vorbild für ihren Sohn Edison sein, den sie nach dem Tod seines Vaters - ...weiterlesen...


Dienstag, 17. Oktober 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Es gibt Romane, die sind spannender als so mancher Krimi. "Die goldene Legende" von Nedeem Aslam, einem in London lebenden Schriftsteller, der mit 14 Jahren sein Land Pakistan verlassen musste, weil sein Vater zum Widerstand gegen das Zia-Regime gehörte, ist für mich ein solcher Roman. Anhand dreier Einzelschicksale der Architektin Nargis, die als aufgeklärte Muslima lebt, der Christin Helen und dem Muslim Imran macht der Autor die Auswirkungen der blutigen Unruhen zwischen Muslimen und Christen in der pakistanischen Stadt Zamana deutlich. Religiöse Vorschriften - oder sollte man eher sagen religiös motivierte Vorurteile - beherrschen die Stadt bis weit in den Alltag ...weiterlesen...


Mittwoch, 11. Oktober 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Mathias Malzieu ist ein junger Rockmusiker, Bestsellerautor und Filmemacher, der von sich sagt: "Draufgängertum ist meine Droge. Mein Schädel ist eine prall gefüllte Schatzkammer aus Tausendundeiner Nacht, bei deren Anblick einem die Augen aus dem Kopfspringen. Langeweile ist mir fremd, außer, wenn ich von anderen ausgebremst werde. In meinem Herzen steigt ein Feuerwerk auf. Ich bin ein Vulkanmensch, durch meine Adern fließt Lava. Ich bin süchtig nach Überraschungen und suche ständig nach neuen elektrischen Zuckungen. Anders kann ich nicht leben." Doch von jetzt auf gleich ist er gezwungen, anders zu leben. Eine Autoimmunkrankheit reißt ihn aus seinem turbulenten Alltag. Anfangs ...weiterlesen...