Freitag, 28. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein, Rezensionen | Kommentare (1)

Für dieses Jahr kommen die Hinweise sicher zu spät. Teilweise bin ich nicht dazu gekommen, sie vorzustellen, teilweise habe ich erst in den letzten Tagen von diesen etwas ungewöhnlichen Adventskalendern erfahren. Zum einen gibt es einen Kosmetik-Kalender, nicht ganz preiswert, aber sinnlich und mit "Verwöhn-Aroma". 24 Ampullen bzw. zum Nikolaus und Heilig Abend zwei Creme-Töpfchen verbergen sich hinter den Türen. Türchen zu öffnen, abends, bevor man ins Bett geht, eine "dufte"Angelegenheit. Mit dem Kauf dieses Kalenders werde die Stiftung von Waris Dirie unterstützt, doch darüber fehlen mir nähere Informationen. Erwähnenswert wäre da noch der Eschbacher Adventskalender "Als wärn es Engel, die ...weiterlesen...


Donnerstag, 27. Dezember 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Auf der stets lesenswerten Seite von "seelenruhig" bin ich auf das Buch "Der Weg der Kaiserin" gestoßen. Was ich gelesen habe, hat mich neugierig gemacht. Leicht ist es zu lesen, weniger leicht sicher, die Anregungen umzusetzen und in den eigenen Alltag zu integrieren. Die Autorinnen wollen aufzeigen, dass jede Frau Kaiserin sein kann- "wenn sie sich mit allen Konsequenzen dafür entscheidet und bereit ist, ihr Leben selbst zu bestimmen. ... Hat sie sich erst von herkömmlichen Ansichten, wie eine Frau zu sein hat, befreit, liegen Lust und Macht, Schönheit und Weisheit allein in ihren Händen. Es liegt an jeder Frau ...weiterlesen...


Mittwoch, 26. Dezember 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Dieser Krimi wartete schon lange darauf gelesesen, entdeckt zu werden. Habe ihn vor einiger Zeit schon einmal angefangen, dann aber wieder weggelegt. Bei Krimis eher ein schlechtes Zeichen. "Na, du musst dich erst wieder hineinfinden! Das kannst du dem Krimi nicht ankreiden. Also: weiterlesen!" Zwischendurch habe ich dann die ein oder andere Rezension gelesen, habe gedacht: Sie können sich doch nicht alle irren!?! Kurz und gut ab Seite 155 (!) wurde es dann spannender und ich habe ihn dann in meinem gewohnt schnellen Krimitempo zu Ende gelesen. Die Story ist nicht schlecht: Das Gerücht, die Pest sei in ...weiterlesen...


Samstag, 8. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Rezensionen | Kommentare (3)

"An einem eiskalten, bedeckten Wintertag des Jahres 1975 wurde ich - im Alter von zwölf Jahren - zu dem, der ich heute bin. Ich erinnere mich noch genau an den Moment: Ich hockte hinter einer bröckelnden Lehmmauer und spähte in die Gasse in der Nähe des zugefrorenen Bachs. Viel Zeit ist inzwischen vergangen, aber das, was man über die Vergangenheit sagt, dass man sie begraben kann, stimmt nicht. So viel weiß ich nun. Die Vergangenheit wühlt sich mit ihren Krallen immer wieder hervor. Wenn ich heute zurückblicke, wird mir bewusst, das ich die letzten sechsundzwanzig Jahre immerzu in diese ...weiterlesen...


Mittwoch, 5. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt, Gedichte, Rezensionen | Kommentare (1)

In der WDR 5 Sendung vom 4.12.07 "Die therapeutische Kraft von Texten" wurde behauptet, gute Literatur zeichne sich u.a. durch Leerstellen aus, die der Leser mit eigenen Gedanken, eigener Phantasie etc. ausfüllen könne, so dass es nicht ungewöhnlich sei, dass man zu unterschiedlichen Zeiten dieselben Bücher anders verstehe. In diesem Zusammenhang wurde das folgendes Gedicht Hilde Domins zitiert: Lyrik das Nichtwort ausgespannt zwischen Wort und Wort. weiterlesen...


Dienstag, 4. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgeschnappt, Rezensionen | Kommentare (1)

War es Zufall, dass ich nach meinem gestrigen Beitrag heute die WDR 5 Sendung "Die therapeutische Kraft von Texten" gehört habe? Wie auch immer - eine interessante Sendung, die ich dann leider nicht vollständig hören konnte. Hörer berichteten von Büchern, etwa über Hemann Hesses Siddhartha, Greta Weils Meine Schwester Antigone, die in ihren jeweiligen Lebenssituationen oft einschneidende Erlebnisse darstellten. Ich selbst konnte meine Erinnerungen mit ihren vergleichen: Gleiche Bücher hatten bei mir oft ganz andere Wirkungen. Ich kann mich noch an den Vorwurf erinnern, den mir einmal jemand gemacht hat, als wir uns über Nicolas Borns, Die Fälschung ausgetauscht ...weiterlesen...


Freitag, 30. November 2007 | Kategorie: Allgemein, Rezensionen | Kommentare (4)

Ich habe es geschafft! Heute konnte ich mir den Film von Anna Ditges "Ich will dich" über Hilde Domin ansehen. Und ich bin froh darüber. Der Film ist beinahe eine Liebeserklärung. Er lädt den Zuschauer auf eine sehr empfindsame, liebe- und humorvolle Art ein, eine Zeitlang Gast bei Hilde Domin zu sein, die zum Schluss des Films sagt, es sei für sie ein Glück gewesen, Gedichte zu schreiben. Sie sei so zum Treffpunkt für viele geworden, die an ihren Gedichten, z.T. auch an ihr als Person interessiert gewesen seien, und das sei ihr gerade im Alter eine große Hilfe ...weiterlesen...


Montag, 12. November 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Der Nobemberhimmel weinte, als wäre das Ende der Welt nahe. Der Wind rüttelte an den Fenstern, als wollte er ins Präsidium einbrechen." Ähnlich dunkel, aber auch unheimlich ist die Atmosphäre im siebten Roman um Kommissar Erik Winter. Zu Beginn hat er es mit dem Tod einer jungen Frau zu tun, die offensichtlich Selbstmord begannen und sich erhängt hat. Doch ihre weiß angemalte Hand weckt das Misstrauen des Kommissars. Umstände dieses Falles erinnern Winter an seinen ersten vor ca. zwanzig Jahren, das Verschwinden einer ebenfalls jungen Frau, den er damals nicht aufklären konnte, eine bleibende Narbe auf der Kommissarseele. Später ...weiterlesen...


Sonntag, 11. November 2007 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Rezensionen | Kommentare (0)

Bisher kannte ich nur Lea Fleischmanns Bücher "Ich bin Israelin". Die Erfahrungen, die sie in "Dies ist nicht mein Land" damals niedergeschrieben hat, haben mir aus der Seele gesprochen, denn in ihren Erfahrungen habe ich mich in vielerlei Hinsicht wiedergefunden, auch wenn ich nicht in der Lage gewesen wäre, es auf diese Art und Weise aufzuschreiben. Daran habe ich mich erinnert, als ich die Ankündigung einer Veranstaltung mit ihr gelesen habe, zu der ich heute morgen gewesen bin. "Meine Sprache wohnt woanders" ist der Titel ihres neuen Buches, das sie mit Chaim Noll herausgegeben hat. Aus diesem Buch hat sie ein ...weiterlesen...


Mittwoch, 24. Oktober 2007 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (6)

"Sie waren jung, gebildet und in ihrer Hochzeitsnacht beide noch unerfahren, auch lebten sie in einer Zeit, in der Gespräche über sexuelle Probleme schlicht unmöglich waren. " Dieser Satz wäre ein Satz gewesen für den Wettbewerb: "Der schönste erste Satz", denn er beinhaltet eigentlich den kompletten Roman. Ein Paar, Edward und Florence, heiraten und fahren in die Flitterwochen ans Meer, gebucht ist die "Hochzeitssuite". Beobachtet von den Kellnern beginnen sie ihr Hochzeitsmahl, auf das sich beide nicht konzentrieren können, auf das sie beide keinen Appetit haben. Zu sehr sind sie mit ihren eigenen Gedanken, Gefühlen, Hoffnungen beschäftigt. Statt miteinander zu reden, ...weiterlesen...