Sonntag, 29. Oktober 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Pablo Fernadez heißt der tote Mann am Strand, ein Gitane. Eine Tatsache, die vermuten lässt, dass der Tote entweder eines der vielen Opfer bei Streitigkeiten der Gitanes untereinander ist oder von in der Gegend lebenden Anhängern des Front National, die davon überzeugt sind, dass Gitanes in der Gegend von Sète, dem Venedig Südfrankreichs, nichts zu suchen haben. Warum für die Aufklärung dieses in dieser Gegend nicht ungewöhnlichen Unfalltodes Commandant Narciso Lazare aus Montpelier eingeschaltet wird, will den örtlichen Beamten des Kommissariats von Séte nicht einleuchten: "Unfälle, wie diesen haben wir öfters." Entsprechend misstrauisch begegnen sich sich dann auch. Doch Lazare lässt ...weiterlesen...


Freitag, 27. Oktober 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Der Titel dieses Romans lässt Assoziationen an Worte von Martin Luther King Jr. anklingen: "Wenn ich schon nichts Großes bewirken kann, kann ich doch auf großartige Weise kleine Schritte machen. " Jodi Picoult erzählt die (Lebens-) Geschichte der erfahrenen, dunkelhäutigen Hebamme Ruth Jefferson, die zu den besten Säuglingsschwestern des Mercy-West Krankenhauses in Conneticut gehört und stolz darauf ist, was sie - trotz ihrer Hautfarbe - in ihrem Leben durch Leistung, Disziplin, vor allem aber aus Liebe zu ihrem Beruf geschafft hat. Darin war und wollte sie immer auch Vorbild für ihren Sohn Edison sein, den sie nach dem Tod seines Vaters - ...weiterlesen...


Dienstag, 17. Oktober 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Es gibt Romane, die sind spannender als so mancher Krimi. "Die goldene Legende" von Nedeem Aslam, einem in London lebenden Schriftsteller, der mit 14 Jahren sein Land Pakistan verlassen musste, weil sein Vater zum Widerstand gegen das Zia-Regime gehörte, ist für mich ein solcher Roman. Anhand dreier Einzelschicksale der Architektin Nargis, die als aufgeklärte Muslima lebt, der Christin Helen und dem Muslim Imran macht der Autor die Auswirkungen der blutigen Unruhen zwischen Muslimen und Christen in der pakistanischen Stadt Zamana deutlich. Religiöse Vorschriften - oder sollte man eher sagen religiös motivierte Vorurteile - beherrschen die Stadt bis weit in den Alltag ...weiterlesen...


Mittwoch, 11. Oktober 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Mathias Malzieu ist ein junger Rockmusiker, Bestsellerautor und Filmemacher, der von sich sagt: "Draufgängertum ist meine Droge. Mein Schädel ist eine prall gefüllte Schatzkammer aus Tausendundeiner Nacht, bei deren Anblick einem die Augen aus dem Kopfspringen. Langeweile ist mir fremd, außer, wenn ich von anderen ausgebremst werde. In meinem Herzen steigt ein Feuerwerk auf. Ich bin ein Vulkanmensch, durch meine Adern fließt Lava. Ich bin süchtig nach Überraschungen und suche ständig nach neuen elektrischen Zuckungen. Anders kann ich nicht leben." Doch von jetzt auf gleich ist er gezwungen, anders zu leben. Eine Autoimmunkrankheit reißt ihn aus seinem turbulenten Alltag. Anfangs ...weiterlesen...


Donnerstag, 5. Oktober 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Wer hier regelmäßig liest, weiß, dass ich die Krimis von Volker Kutscher mit Gereon Rath und seiner Partnerin Charly Ritter mag und ebenso die Illustrationen von Kat Menschik. Umso gespannter war ich auf das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit, das seit heute im Buchhandel erhältlich ist: MOABIT: In "Moabit" - eigens für Kat Menschik entwickelt - erzählt Volker Kutscher die interessante Vor-Geschichte seiner Kriminalromane, in der Charly Ritter, eigentlich Charlotte Ritter, mehr als nur eine Nebenfigur oder weibliches Anhängsel von Gereon Rath ist. Wir erfahren, wie aus Charlotte Ritter, Charly Ritter wird und auf welch merkwürdige Art und Weise sie nach dem Abitur ...weiterlesen...


Donnerstag, 21. September 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Der elfjährige Lennard Grabbe wird vermisst. An einem Regentag im November ist er nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Nun ist seine Leiche gefunden worden. Jakob Franck, pensionierter Kommissar, übernimmt die Aufgabe, die Eltern des Jungen zu benachrichtigen. Schon während seiner Dienstzeit - auch in Fällen, in denen er nicht unmittelbar als Ermittler beteiligt war - war er zur Erleichterung seiner Kollegen derjenige, der den Angehörigen die Nachricht vom Tod überbracht hat. "Aus der Spiegelung der Eingangstür schaute ihr eine abblätternde Frau entgegen. Je länger sie hinsah, desto stärker wurde ihre Verwunderung darüber, dass sie noch da war, nach ...weiterlesen...


Montag, 18. September 2017 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"Giftflut" ist der dritte Kriminalroman Ditfurths mit Kommissar Eugen de Bodt, einem eigenwilligen, einzelgängerischen Kommissar. De Bodt setzt sich ständig - im Sinne seiner bisher immer erfolgreichen Ermittlungen - über Hierarchien, Kompetenzbereiche, Länder- und damit auch Ermittlungsgrenzen hinweg und gibt nichts auf Vorgesetzte, genauso wie Lebranc, ein französischer Kommissar, mit dem er im Verlauf der Ermittlungen zu tun hat. Denn die aufzuklärenden Anschläge werden in Berlin, Paris, London und weiteren europäischen Ländern verübt. Es scheinen terroristische Anschläge auf Europa zu sein: "Der Terror kroch in die Köpfe. Die Angst vor dem nächsten Anschlag größer noch als die Empörung über den letzten." "De ...weiterlesen...


Donnerstag, 14. September 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Mit Theresa Schwietzer kann man in diesem Buch eine Reise nach Indien, Ecuador, Haiti und Zentral- und Südafrika unternehmen. Allerdings ist es ein Reiseführer der besonderen Art. (copyright Theresa Schwietzer, edition büchergilde) Es geht im Text und den zarten, sich zum Teil überlagernden Illustrationen um "Totenkult und Jenseitsvorstellungen" in diesen Ländern. Anlass für dieses Buch war offensichtlich die Beerdigung ihrer geliebten Oma: "Als ich 21 Jahre alt war, verstarb meine geliebte Oma. Daran ist nichts Besonderes. Die Totenrede des Pastors war nichts Besonderes, das Begräbnis war nichts Besonderes, das Grab nichts Besonderes, und der Kaffe und Kuchen danach waren auch nichts ...weiterlesen...


Montag, 11. September 2017 | Kategorie: Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

"Anima" ist ein aus der Perspektive verschiedener Tiere erzählter (Kriminal-) Roman, der es in sich hat. Die Lektüre setzt entweder starke Nerven voraus oder eine gewisse Unfähigkeit, sich bildlich vorstellen zu können, was man dort liest. "So oft schon hatten sie gespielt, sie stürben in den Armen des anderen, dass er im ersten Moment lauf auflachte, als er sie blutverschmiert im Wohnzimmer liegen sah, weil er glaubte, sie hätte das Ganze nur im großen Stil inszeniert, um ihn zu überraschen, zu schockieren, aus der Fassung zu bringen, um ihm eins auszuwischen." Léonie, die Frau des Protagonisten Wash Dibsch, ist bestialisch ermordet ...weiterlesen...


Montag, 4. September 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Ob man nun Yogaübungen an einer Straßenlaterne oder auf einer belebten Straße - wie die beiden Autoren auf den Coverabbildungen - machen möchte, das bleibt jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall haben die beiden Autoren das Ziel, dem Leser die Welt ihres Yoga so nahe zu bringen, dass das Leben des Lesers sich verändern kann. Allerdings darf es - verständlicherweise - nicht beim Lesen des Buches bleiben. Es ist im Vergleich zu älteren Yogabüchern ein Buch, dass bunte, individuelle Wege aufzeigt, Yoga in den eigenen Alltag bis hin zu den Mahlzeiten zu integrieren bzw. Yoga zu einer Lebenshaltung, -einstellung zu machen, ...weiterlesen...