Sonntag, 5. Februar 2012 | Kategorie: Aufgelesen, Buch-Rezensionen, Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Am 6.02. also morgen Nachmittag ab 16.00 bietet der WDR in seiner Sendung "Daheim und Unterwegs" ab 16.00 eine Sendung zum Thema "Funkstille" an. Mit dabei sein werden die beiden, hier auch rezensierten Autorinnen (Links anklicken) Angelika Kindt, die als verlassene Mutter das Thema in ihrem Buch "Wenn Kinder den Kontakt abbrechen" aus der Sicht der Betroffenen dargestellt hat, und Tina Solimann, die "Funkstille" schrieb. Anwesend sein wird auch eine Psychologin, mit der Möglichkeiten besprochen werden sollen, aus (scheinbar)  verfahrenen Situationen herauszukommen. Bereits heute Morgen wird um 10.30 eine Sendung  des SWR mit dem Titel "Du bist nicht mehr meine Mutter" wiederholt, ...weiterlesen...


Sonntag, 29. Januar 2012 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Lesen des Buches "Zurück ins Leben" ist das eine, das andere eine Lesung mit/von der Autorin, die am Holocaust-Gedenktag im Theodor-Heuss-Gymnasium in Waltrop war. In ruhigem Tonfall, begleitet von zahlreichen Bilddokumenten und Filmausschnitten z.b. von Wochenschauen der Nachkriegszeit etc. brachte Anna Andlauern interessierten Zuhörern anschaulich den Inhalt ihres Buches und auf Nachfragen auch die Art ihrer Arbeit, ihr Interesse am Thema und den jeweiligen Menschen nahe, die im damaligen Kloster Indersdorf  gearbeitet oder als Kinder / Jugendliche dort nach dem Krieg untergebracht waren. Vor allem die pädagogische Arbeit von Greta Fischer, die nach noch heute weitgehend gültigen Prinzipien ausgerichtet war, fand entsprechende Würdigung. Anna Andlauer erzählte darüber hinaus von Begegnungen zwischen ...weiterlesen...


Sonntag, 18. Dezember 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Die heutige Sendung Lebenszeichen "Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt" beschäftigt sich mit den (Aus-)Wirkungen der Nacht auf den Menschen: Die Nacht verbirgt, verhüllt; darum ist sie die Mutter alles Schönen, sowie alles Furchtbaren. Karl Philip Moritz, 1881 Dieses Zitat macht die Bandbreite dessen deutlich, was Nacht für den Menschen bedeuten kann: für die einen Symbol alles Schrecklichen, für die anderen eine Oase der Ruhe und des Friedens, in der sie ungestört denken und schreiben können. weiterlesen...


Sonntag, 11. Dezember 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Aufgeschnappt, Denk-Würdiges, Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (3)

Demut hat für viele Menschen stets mit Erniedrigung, mit Unterwerfung, mit Klein-machen oder Kleinkriegen zu tun, mit dem keiner etwas zu schaffen haben will. Die heutige Sendung der Reihe "Lebenszeichen" eröffnet mit ihrer Sendung von Lisa Laurenz "Nichts geschieht aus uns alleine - Über die verwandelnde Kraft der Demut" interessante Aspekte dieses Begriffes als "eine Daseinshaltung, die mit Mut zu tun hat", - sich selbst, sein Wesen anzunehmen und seine Fähigkeiten als Gaben zu verstehen, die einem gegeben worden sind, um damit zu arbeiten, - Situationen anzunehmen, die man nicht ändern kann und dennoch nach notwendigen (inneren) Veränderungen Ausschau zu halten und danach zu handeln, - den eigenen inneren Ruf ...weiterlesen...


Montag, 28. November 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (4)

Ups, gestern Morgen habe ich versehentlich schon ein Törchen des Adventskalenders aufgemacht. Doch die "normalen" Adventskalender beginnen ja erst am 1. Dezember. Nicht  so "der (etwas) andere  Advent" von "Andere Zeiten". Der beginnt tat-sächlich schon am 1. Adventssonntag und endet am 6. Januar, dem Dreikönigsfest. Man kann zwar keine Törchen aufmachen, hinter denen mehr oder eher weniger originelle Bilder zu sehen oder Süßigkeiten versteckt sind, sondern es sind 2 Seiten in Din 4 Format für jeden Tag mit Bildern und ausgesuchten Texten. In jeder Hinsicht etwas Besonderes. Von Eva Strittmatter etwa gibt es das Gedicht: "Vor einem Winter" Ich mach ein Lied aus Stille Und aus Septemberlicht. Das Schweigen ...weiterlesen...


Mittwoch, 23. November 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (4)

Das CASABLANCA in Bochum ist ein kleines Kino mit roten Plüschsesseln, viel Beinfreiheit und ausgesucht guten Filmen. Gestern lief  "Melancholia", ein Film wie ich ihn noch nie gesehen habe, mit verstörend schönen, z.T. surreal anmutenden Bildern, die an Bosch, Breugel, Dali erinnern, Bilder einer äußeren und inneren Apokalypse. Im Vorspann sieht der Zuschauer - untermalt mit extrem lauten Geräuschen, die einen fragen lassen, ob der Laut-sprecher kaputt ist oder ob man jetzt auch im Kino Ohrstöpsel dabeihaben muss - wie ein Planet un-aufhaltsam auf die Erde zusteuert. Die späteren Prota-gonisten sind Teil dieser unwirklich anmutenden Szenerie, in Bildern, die kaum zu beschreiben sind, sich aber ins Gedächtnis brennen. Der "reale" erste Teil des Films ...weiterlesen...


Samstag, 20. August 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Stephanie Krenn legt in einem Vortrag über "Wünschen und Erwarten" dar, dass Wünschen etwas Lebendiges ist, offen für Neues, Nochnichtdagewesenes, eine Haltung die (Spiel-) Räume ermöglicht, Erwartungen eher etwas "Vorgegebenes, Festgelegtes, etwas, das als konform einzutreten hat oder auf das ich, weil vertraglich festgelegt, einen Anspruch habe" . In (öffentlichen) Systemen mag das eine gewisse Berechtigung haben, da Erwartungen und - damit verbunden - Regeln Verlässlichkeiten herstellen. Vor allem in zwischenmenschlichen Beziehungen werden nicht eingetretene Erwartungen oft als "beleidigend, unverschämt, unmöglich, verletzend und vieles mehr" bewertet. Krenns These lautet: "Der Wunsch hat Flügel die Erwartung Ketten." Sätze wie: Das kann ich doch wohl erwarten, das ist doch ...weiterlesen...


Mittwoch, 17. August 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (1)

"tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren." Pina Bausch Der 3D Film "Pina" von Wim Wenders ist ein Fest für alle Sinne. Mitreißende Musik, Choreografien, bei denen einem Hören und Sehen vergeht, wunderbare Körper, kraftvoll und fragil zugleich, kurze Interviews mit Mitgliedern des Ensembles, die in allen Sprachen der Welt ihre Faszi-nation über Pina und ihre Art, mit ihnen zu arbeiten in ein, zwei Sätzen zusammenfassen. Räume, die ich in die-ser Aussagekraft, Einfachheit  und Sinnlichkeit noch nicht erlebt habe. "ist es Tanz, ist es Theater, oder einfach nur Leben, Liebe, Freiheit, Kampf, Sehnsucht, Freude, Verzweiflung, Versöh-nung, Schönheit, Kraft" "Pina  hat buchstäblich das Leben in seiner ganzen Band-breite tanzend zum ...weiterlesen...


Sonntag, 10. Juli 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Die Unmittelbarkeit des Jetzt, das Eintauchen in den Augenblick ist das, was in Meditation sich ereignen kann. In der heutigen Sendung "Lebenszeichen" des WDR 3 geht es um "Meditation ohne Religion?" - wie immer auch als Manuskript zu lesen. Poraj behauptet, die Übung des Meditierens dauere so lange: "wie ... wir brauchen, um zu kapieren, dass das, was ist, ist. Und dass nur das, was ist, ist. Und dass es nur so wie es ist, ist. Alles andere ist völlig sekundär." Es ist das Ende des Glaubens, "dass es irgendwann irgendwo irgendwie mal besonders gut sein könnte." Und wir es tatsächlich in der Hand haben, danach zu leben. Eine hörens-, ...weiterlesen...


Samstag, 9. Juli 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

"Versöhnung mit den Eltern" der Titel ist gleich-zeitig Programm für einen Prozess, der dazu führen kann, den Bezug zu den eigenen Wurzeln (wieder) herzustellen, sie in das eigene Leben zu integrieren, in dem die eigenen Eltern als Menschen wie du und ich gesehen werden und nicht mehr vordergründig in ihrer hierarchisch aus-gerichteten Rolle als Eltern. Nerin stellt ausführlich die Not-wendigkeit dieses letzten Schrittes dar auf dem Weg, tatsächlich erwachsen zu werden und sich selbst aus der Rolle des Kindes und die Eltern aus der Rolle der Erzieher zu entlassen. Genogramme, Chroniken, Geburts-phantasien und vor allem Familienrekonstruktionen sind für ihn bewährte Möglichkeiten, die er in Texten und Gra-fiken dem Leser nahe ...weiterlesen...