Sonntag, 29. August 2010

Auf der Hinfahrt zum Museum einer der täglichen Staus im Ruhrgebiet, die manche Menschen an den Rand der Verzweiflung bringt, nämlich dann, wenn sie jeden Tag über die verstopften Autobahnen zur Arbeit fahren müssen. Für uns aber Zeit und Gelegenheit, sich länger zu unterhalten. Nein, die roten Punkte auf weißem Schild waren keine Hinweisschilder zum Museum, sondern irgendwelche Umleitungen, die uns aber auch nicht wirklich weiter gebracht haben. Das Museum - sehenswert, die Ausstellung selbst auch, aber die Darbietung der Produkte einem Designmuseum nicht angemessen: Einen Leitfaden für die Anordnung der Ausstellungsstücke haben wir - trotz intensiven Suchens - nicht gefunden, so konnte man an ...weiterlesen...


Montag, 7. Juni 2010

Wer gerne mit Affirmationen arbeitet, der ist bei Louise L. Hay richtig. Sie glaubt aus eigener Erfahrung an die Kraft positiver Gedanken und hat 64 Affirmationen illustrieren und als Karten herausgeben lassen. Schriftzüge und Illustrationen sind eher blumig verschnörkelt gehalten, die Fomulierungen nicht immer mein Fall, aber vielleicht liegt es ja auch an der Übersetzung. Beispiele: Ich bin genau im richtigen Alter/ Jedes Alter hält seine eigenen Freuden und Erfahrungen für mich bereit. Ich lebe immer in meinen besten Jahren. Neue Türen öffnen sich mir/ Ich freue mich an dem, was ich habe und weiß, dass stets neue Erfahrungen mich erwarten. Ich empfange das Neue mit offenen ...weiterlesen...


Mittwoch, 26. Mai 2010

Wer erinnert sich nicht an die z.T unbequemen Schulbänke und -stühle, weil man etwa wegen der eigenen Größe eine Garnitur der nächst höheren Klasse gebraucht hätte, an die Gravuren, die oft dann in Löcher übergingen, an die Kaugummis unter den Bänken? Und dann soll man freiwillig noch einmal Platz nehmen auf diesen Stühlen, an diesen Tischen? Ja, es geht. Sogar mit Genuss, in angenehmer Atmosphäre und mit freundlicher Bedienung. Und wo? Im Molinari in Berlin,einem Café/Restaurant mit originalem Schulinventar. Dort habe ich gerne Platz genommen, die Speisekarte gesichtet und war mit dem italienischen Essen zufrieden, was echt schnell und heiß serviert wurde, so dass ich kaum Zeit hatte, ...weiterlesen...


Montag, 10. Mai 2010

Dieser 2. Krimi Kutschers mit Gereon Rath spielt im Filmmilieu Berlins der dreißiger Jahre, als der Tonfilm beginnt, die Stummfilme zu verdrängen mit all den Konsequenzen für die beteiligten Produzenten, Kinobesitzer und Filmstars. Die erste Filmschauspielerin scheint das Opfer eines Drehunfalls zu sein. Ein herabstürzender Scheinwerfer trifft sie während der Dreharbeiten und verletzt sie schwer, aber nicht lebensgefährlich. Getötet wird sie durch einen Stromschlag, den ihr Film- und  Ehepartner mit einem Eimer Wasser auslöst, als er die Flammen löschen will. Der junge Gereon Rath, ein Neuzugang bei der Berliner Mordkommission, schöpft sofort Verdacht und ist nach einigen Recherchen der Ansicht, dass es kein Unfall ...weiterlesen...


Sonntag, 2. Mai 2010

"Lichtersprache aus den Rissen" lautet der heutige Titel der Sendung "Lebenszeichen" des WDR 3. Es ist eine Sendung über die Literaturnobelpreisträgerin Nelly Sachs, die heute Abend wiederholt wird und als Manuskript auch herunterzuladen ist. Da ich mir immer unsicher bin, was ich zitieren darf oder nicht, belasse ich es bei diesem Hinweis. Interessierte können die wunderbaren Gedichte dort nachlesen. weiterlesen...


Freitag, 5. März 2010

Soll ich oder soll ich nicht? Mein Versuch, jemanden mitzunehmen, scheiterte, doch dann sagte ich mir: nix wie hin - trotz angekündigten Schnees. Wer weiß, ob sich die Gelegenheit noch einmal bietet, Harry Rowohlt live zu erleben. Und ich bin froh, mich aufgerafft zu haben. Völlig unbedarft und uninformiert habe in der Kaue in Gelsenkirchen gesessen und der Dinge geharrt, die da kamen. Und Harry Rowohlt kam, in seinem typischen Outfit mit Mütze, Zweireiherjacke, bebeugt, mit einer Stofftasche an der Hand mit dem blauen Logo der "Lindenstraße", legte los und war nicht mehr zu bremsen. Jedenfalls hatte er mehr Energien als viele Zuschauer, die dann vereinzelt vor Schluss aufbrachen - vielleicht aber ...weiterlesen...


Sonntag, 21. Februar 2010

In der heutigen Sendung Lebenszeichen im WDR 3 "Es muss nicht immer alles sein im Leben" geht es um (Lebens-)Pläne, ihre sinnvolle und zerstörende Funktion, aber auch um das Scheitern. Der Schweizer Psychoanalytiker Alain Guggenbühl fordert in seinem Buch "Wer aus der Reihe tanzt lebt intensiver" sogar eine Kultur des Respekt vor dem Scheitern eines Menschen und seinem Umgang mit diesem Scheitern, denn Scheitern, Fehlschläge sind notwendige Korrekturen eines Lebensplanes, die eine Veränderung bisheriger Prioritäten zur Folge haben kann. Wer  bisher immer "Mitfahrer(in)" gewesen ist, kann sich überlegen, ob er fortan nicht lieber "Busfahrer(in)" sein will, der den Kurs des eigenen Lebens bestimmt, wohl wissend, dass man ...weiterlesen...


Freitag, 19. Februar 2010

Gestern habe ich in einem Vortrag in der VHS Recklinghausen von Dr. T. Reters "Vom Haben zum Sein" den Begriff "Erfahrungsbibliothek" gehört. Er hat mir sofort gefallen. Wir Zuhörer bekamen u.a. einen Ausschnitt von George Pennington "Bewußt leben" zu sehen, in dem der Autor aufzeigt, wie automatisch im Normalfall das Reiz-Reaktionsschema menschlichen Handelns abläuft: Ich nehme in der Außenwelt einen Reiz wahr, deute ihn, es entsteht ein (meist konditioniertes) Gefühl und entsprechend reagiere ich. Diesen konditionierten Reflex kann ich dann durchbrechen, wenn ich nach der Reizwahrnehmung innehalte und in meiner "Erfahrungsbibliothek" nach anderen Möglichkeiten der Deutung Ausschau halte. Dann nämlich sind andere Gefühle möglich und auch andere Reaktionen. Also: halten wir ...weiterlesen...


Dienstag, 16. Februar 2010

Der Titel ist sicherlich eine gewollte Anlehnung an Bonhoefers Lied "Von guten Mächten wunderbar geborgen". Es ist eine Sammlung von 32 verschiedenfarbigen Karten mit "beflügelnden Worten" und einem kleinen Holzständer zum Aufstellen der liebevoll gestalteten Karten in Postkartenformat. Man kann die Karten für sich selbst nutzten, als komplette Schatzkiste verschenken, sie als Postkarten verschicken, Geschenken beifügen, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Immer, wenn ich gehe: Als sei ich begleitet. Und das beschwingt. Immer, wenn ich gehe: Der Schlag meines Herzens. Und der hält den Rhythmus. Immer, wenn ich gehe: Ein Schritt nach dem andern. Und das bringt voran. Immer, wenn ich gehe: Ein schimmer von Sinn. Und der beflügelt. (Wolfgang Dietrich) Das ...weiterlesen...


Freitag, 5. Februar 2010

Der ständige Blick auf unseren Mangel verstellt uns den Blick auf unseren Reichtum. Text einer Karte aus: Pierre Franckh, Erfolgreich wünschen, 49 Karten zur Affirmation, AGMA Urania, einem Geburtstagsgeschenk. Nahezu jeden Tag ziehe ich eine solche Karte, stelle sie mir auf den Schreibtisch und lasse sie mir Impuls für den Tag sein. weiterlesen...