Sonntag, 1. Mai 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (1)

In der heutigen Sendung "Sind wir gut genug?" aus der WDR 3 Reihe "Lebenszeichen" geht um "unseren  Drang nach Perfektionismus". Wann ist er sinnvoll, ja sogar lebensnotwendig - etwa wenn ein Chirurg am OP-Tisch steht oder Organisatoren eine Massenveranstaltung planen  - und wann kann er zerstörerisch sein - dann nämlich, wenn das "bemühte, übertriebene Streben nach Vollkommenheit (...) in Formelhaftem erstarrt", wenn die Erwartungen, denen man entsprechen will, nicht mehr hinterfragt werden und somit nicht überprüft wird, ob der Perfektionismus der Vervollkomm-nung eigener Talente oder Gaben gilt oder eher gesellschaftlich geprägter Ideale. Vervollkommnung eigener Talente würde nämlich auch einschließen, sich zuzugestehen, Fehler zu machen, aus denen man lernen kann, während krankmachender Perfektionismus auf ...weiterlesen...


Samstag, 1. Januar 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

"Als das Wünschen noch geholfen hat" so heißt eine Sendung des WDR 5, die seit Jahren Silvester und Neujahr Märchen aus aller Welt hörbar macht. Außergwöhnliche Märchen, erzählt von außergewöhnlichen Stimmen - immer wieder ein Genuss für Menschen von 6-96 so Christian Brückner, der die Sendung moderiert. Für alle, die die Sendung verpasst haben, sie aber noch einmal allein, mit ihren (Enkel-)Kindern hören wollen, steht sie als Podcast zur Verfügung! Reinhören lohnt sich! weiterlesen...


Sonntag, 19. Dezember 2010 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (1)

Wer hier regelmäßig vorbeikommt, kennt meine Vorliebe für die sonntägliche Sendung "Lebenszeichen" im WDR 3. In der heutige  Sendung "Nur mit sich selbst verabredet - über Freuden und Qualen des Alleinseins" geht es um die Einsamkeit als ein zur menschlichen Existenz gehörendes Phänomen: das Alleinsein, die Ein-samkeit und um möglichen Umgang mit ihr. Absolut hörens-wert und (als Manuskript) lesens-wert für die, die für die Wiederholung heute Abend im WDR 5 keine Zeit haben. Ein-samkeit ist durch  Zwei-samkeit meist nicht aufzu-lösen, auch wenn viele dies glauben. Einsamkeit ist Gefängnis, das nur von innen zu öffnen ist, auch wenn Zwei-samkeit bei der Heilung hilfreich sein ...weiterlesen...


Samstag, 18. September 2010 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Die Ausstellung "Sternstunden" im Gasometer Oberhausen ist eine wirklich sehenswerte, in jeder Hinsicht beeindruckende Ausstellung: das gigantische Industriegebäude, von dessen Dach man einen guten Überblick über die (Industrie-)Landschaft hat, die Fahrt mit dem gläsernen Aufzug lässt einen die Ausstellung aus einem anderen Blickwinkel und den in der Mitte des Gasometers frei schwebenden Mond beinahe aus einer Raumfahrerperspektive erleben, die Ausstellung übersichtlich angeordnet, die Erklärungen verständlich formuliert, die Schönheit der Bilder vom Weltall atemberaubend, nicht beschreibbar. In der zweiten Etage findet der Besucher Exponate der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Weltall, aber auch die Einsicht, wie sich die Menschheit von Beginn an mit den Gestirnen auch künstlerisch auseinandergesetzt hat. Überwältigend auch: dem Weltall zuhören zu können, ...weiterlesen...


Mittwoch, 8. September 2010 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (1)

Ich denke über den Film von Roman Polanski gibt es kaum mehr etwas zu sagen, was nicht schon gesagt worden ist. Ich wollte ihn unbedingt sehen. Vieles werde ich vergessen, doch zwei Szenen haben sich mir eingebrannt: - die Szene, in der Nazi-Schergen einen im Rollstuhl sitzenden alten Mann einfach über den Balkon kippen, da er ihrem Befehl aufzustehen nicht Folge leisten konnte. - und die Wunderbarkeit der Musik (Chopins), von Szpilman gespielt in Anwesenheit eines Offiziers, in der Spannung, was mit dem Pianisten nach dem Ende des Stücks passiert. Kunst als Möglichkeit, in der Hölle zu (über-)leben? weiterlesen...


Sonntag, 29. August 2010 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Auf der Hinfahrt zum Museum einer der täglichen Staus im Ruhrgebiet, die manche Menschen an den Rand der Verzweiflung bringt, nämlich dann, wenn sie jeden Tag über die verstopften Autobahnen zur Arbeit fahren müssen. Für uns aber Zeit und Gelegenheit, sich länger zu unterhalten. Nein, die roten Punkte auf weißem Schild waren keine Hinweisschilder zum Museum, sondern irgendwelche Umleitungen, die uns aber auch nicht wirklich weiter gebracht haben. Das Museum - sehenswert, die Ausstellung selbst auch, aber die Darbietung der Produkte einem Designmuseum nicht angemessen: Einen Leitfaden für die Anordnung der Ausstellungsstücke haben wir - trotz intensiven Suchens - nicht gefunden, so konnte man an ...weiterlesen...


Montag, 7. Juni 2010 | Kategorie: Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Wer gerne mit Affirmationen arbeitet, der ist bei Louise L. Hay richtig. Sie glaubt aus eigener Erfahrung an die Kraft positiver Gedanken und hat 64 Affirmationen illustrieren und als Karten herausgeben lassen. Schriftzüge und Illustrationen sind eher blumig verschnörkelt gehalten, die Fomulierungen nicht immer mein Fall, aber vielleicht liegt es ja auch an der Übersetzung. Beispiele: Ich bin genau im richtigen Alter/ Jedes Alter hält seine eigenen Freuden und Erfahrungen für mich bereit. Ich lebe immer in meinen besten Jahren. Neue Türen öffnen sich mir/ Ich freue mich an dem, was ich habe und weiß, dass stets neue Erfahrungen mich erwarten. Ich empfange das Neue mit offenen ...weiterlesen...


Mittwoch, 26. Mai 2010 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Wer erinnert sich nicht an die z.T unbequemen Schulbänke und -stühle, weil man etwa wegen der eigenen Größe eine Garnitur der nächst höheren Klasse gebraucht hätte, an die Gravuren, die oft dann in Löcher übergingen, an die Kaugummis unter den Bänken? Und dann soll man freiwillig noch einmal Platz nehmen auf diesen Stühlen, an diesen Tischen? Ja, es geht. Sogar mit Genuss, in angenehmer Atmosphäre und mit freundlicher Bedienung. Und wo? Im Molinari in Berlin,einem Café/Restaurant mit originalem Schulinventar. Dort habe ich gerne Platz genommen, die Speisekarte gesichtet und war mit dem italienischen Essen zufrieden, was echt schnell und heiß serviert wurde, so dass ich kaum Zeit hatte, ...weiterlesen...


Montag, 10. Mai 2010 | Kategorie: Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Dieser 2. Krimi Kutschers mit Gereon Rath spielt im Filmmilieu Berlins der dreißiger Jahre, als der Tonfilm beginnt, die Stummfilme zu verdrängen mit all den Konsequenzen für die beteiligten Produzenten, Kinobesitzer und Filmstars. Die erste Filmschauspielerin scheint das Opfer eines Drehunfalls zu sein. Ein herabstürzender Scheinwerfer trifft sie während der Dreharbeiten und verletzt sie schwer, aber nicht lebensgefährlich. Getötet wird sie durch einen Stromschlag, den ihr Film- und  Ehepartner mit einem Eimer Wasser auslöst, als er die Flammen löschen will. Der junge Gereon Rath, ein Neuzugang bei der Berliner Mordkommission, schöpft sofort Verdacht und ist nach einigen Recherchen der Ansicht, dass es kein Unfall ...weiterlesen...


Sonntag, 2. Mai 2010 | Kategorie: Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

"Lichtersprache aus den Rissen" lautet der heutige Titel der Sendung "Lebenszeichen" des WDR 3. Es ist eine Sendung über die Literaturnobelpreisträgerin Nelly Sachs, die heute Abend wiederholt wird und als Manuskript auch herunterzuladen ist. Da ich mir immer unsicher bin, was ich zitieren darf oder nicht, belasse ich es bei diesem Hinweis. Interessierte können die wunderbaren Gedichte dort nachlesen. weiterlesen...