Mittwoch, 14. September 2011 | Kategorie: Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (0)

Zettel: Ware bezahlt beim Fahrer Sie: Wie soll datt denn gehn, wusste bis gez noch nicht, datt Ware bezahlen kann. Wo sie Recht hat , hat sie Recht! weiterlesen...


Donnerstag, 8. September 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Worte | Kommentare (1)

Eine Schulter zum Anlehnen kennt man - oder hat zumindest davon gehört. Aber eine Glasschulter? Ich wollte gerne wissen, wie lange die Mayonnaise haltbar ist. Auf dem Etikett fand ich folgenden Hinweis: Mindestens haltbar bis: siehe Glasschulter. Also: fehlt die Schulter zum Anlehnen, eine Glasschulter ist immer vorhanden. Vorausgesetzt ein Glas Mayonnaise ist im Haus. weiterlesen...


Montag, 5. September 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (4)

Wie beschreibt man ungeheure, unermessliche kaum fassbare Wut? Welche Vergleiche können zur Beschrei-bung herangezogen werden? Was ist angemessen? Diese Fragen schossen mir durch den Kopf als ich folgende Sätze las: "Wut ist etwas sehr Persönliches. Sie ist Teil jener allerheiligsten Bezirke der Seele, tief drinnen, wo kein Vertrauen mehr wohnt. Ich wußte genau, welche Farbe meine Wut hatte: Sie war schwarz und braute sich zusammen wie Sturmwolken an Tagen mit einer Tem-peratur von gut fünfundvierzig Grad, an denen es außer einem katastrophalen elektrischen Holocaust keine Abkühlung gibt." (aus: Lorian Hemingway, Die Stimme des Flusses, Hamburg 1993, S. 97) Das Wort "Holocaust" als Metapher für die eigene Wut? Offensichtlich scheint diese amerikanische Schriftstellerin, Enkelin ...weiterlesen...


Samstag, 3. September 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (2)

"Weil es Männer sind, die den Kirchen vorstehen, ist es unvermeidlich, daß die Kirchen den Frauen mißtrauen, wie sie übrigens Gott mißtrauen, und so suchen sie jene und diesen zu zähmen, suchen die Flut des Lebens ins artige Bett der Vorschriften und Riten einzufassen." (aus: Christian Bobin, Das Kind, der Engel und der Hund, S. 104) weiterlesen...


Dienstag, 30. August 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte, Worte | Kommentare (3)

Schicksalstage Wenn die trüben Tage grauen, Kalt und feindlich blickt die Welt, Findet scheu sich dein Vertrauen Ganz auf dich allein gestellt. Aber in dich selbst verwiesen aus der alten Freuden Land, Siehst du neuen Paradiesen Deinen Glauben zugewandt. Als dein Eigenstes erkennst du, Was dir fremd und feind erschien, Und mit neuem Namen nennst du Dein Geschick und nimmst es hin. Was dich zu erdrücken drohte, Zeigt sich freundlich, atmet Geist, Ist ein Führer, ist ein Bote, Der dich hoch und höher weist. (Rainer Maria Rilke) Annahme des "Schicksals" als Voraussetzung, das Eigene im Fremden, Feindlichen zu entdecken? Die Chance in der Krise sehen? Birgt das die Möglichkeit eigener Entwicklung in sich, vielleicht begleitet durch einen Boten, wer auch immer das sein mag? weiterlesen...


Mittwoch, 24. August 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (4)

"Alte Freunde muss man nicht wieder sehen, man versteht sich nicht mehr mit ihnen. Jeder hat eine andere Sprache bekommen. Wem es ernst um seine innere Kultur ist, hüte sich davor, denn der alsdann hervortretende Mißklang kann nur störend auf uns einwirken, und man trübt sich das reine Bild des früheren Verhältnisses." (Johann Wolfgang von Goethe) weiterlesen...


Mittwoch, 10. August 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (0)

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erlesen: Mit "Ein(em) Koffer voller Hoffnung" geht's durch den "Durchschnitt" zum "Imbiss Delüx". Gut versorgt mit einer "Curry-Wurst vom Altländer Apfelschwein" kann dann kaum mehr etwas schief gehen, mit einem Partner an der Seite der "Bodenständig auf den Händen geht" gibt es "Liebe für alle". Die Wege trennen sich dann allerdings, wenn's ins islamische Kulturzentrum geht: Damen haben den "Dameneingang" zu benutzen. Ob's eine solche Trennung auch in der Hamburger(!) Kneipe "Ernstkuzorraseinefrauihrstadion" gibt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Vielleicht haben dort nur Frauen Zutritt? Dann bräucht's keinen extra Dameneingang. Lachen für den, der schwarzen Humor mag, sonst auf ...weiterlesen...


Mittwoch, 10. August 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (1)

"Der Pastor lächelte milde. Aber eine skeptische Furche fasste auf seiner blanken Stirn Fuß." (aus: Hakan Nesser, Das grobmaschige Netz, München   2006, S.102). weiterlesen...


Dienstag, 2. August 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (2)

Bei einem Besuch in Münster fiel mein Blick auf eine Fensterscheibe: "Lass waxen statt wachsen." Auch wenn ich mich nicht waxen lasse - das Sprachspiel in roten Lettern gefällt mir. weiterlesen...


Montag, 1. August 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (0)

" 'Und wovon haben die Leute so geredet?' 'Über alles mögliche. Mir kommt es immer so vor, als redeten sie, um sich selber reden zu hören, als redeten sie soviel, weil sie sich ständig hören müssen, um Schutz zu suchen vor der eigenen Einsamkeit. Die Geräusche der anderen können sie nur als zweite Geige in der Sinfonie ihres Eigenlobs akzeptieren.' " (aus: Gioconda Belli, Bewohnte Frau, München 2011, S. 258) weiterlesen...