Dienstag, 29. April 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Worte | Kommentare (7)

Heute war sie wieder da. Gemeint ist die Tageszeitung, die ich gestern nicht zum Frühstück lesen konnte. Fast war die Welt wieder in Ordnung, wenn, ja wenn mir nicht immer wieder der Satzfetzen "nie mehr, nie wieder mit ihm" durch den Kopf gegangen wäre. Ich würde so gerne wieder auf unsere Insel fahren, doch ich weiß nicht, ob die Furcht vor Erinnerungen an gemeinsame Aufenthalte nicht belastender ist als erholsame Spaziergänge am Meer - allein. Doch das kann ich nur herausfinden, indem ich dorthin fahre. - "Kneifen gildet nicht" - so hieß es in meiner Kindheit und Jugendzeit immer wieder,  ist vielleicht ...weiterlesen...


Freitag, 25. April 2008 | Kategorie: Allgemein, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Doch als er seine Geliebte sieht, sind alle Quallen vergessen." (O-Ton aus einer Gedicht(s!)interpretation über Goethes "Willkommen und Abschied"). Wie wahr, da muss von Qualen nicht mehr die Rede sein, Quallen sind Qualen genug! weiterlesen...


Dienstag, 15. April 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Wären wir ruhiger, langsamer, so ginge es schneller mit unseren Anglegenheiten voran." (Robert Walser) Ein Paradoxon?! Schon vor Jahren haben mir Schüler gesagt: "In der Ruhe liegt die Kraft!" Ich sollte ruhig mal auf Schüler hören! weiterlesen...


Montag, 14. April 2008 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Worte | Kommentare (3)

Was man beim Aufräumen so alles findet! Das bisher Kurioseste sind zig Blöcke mit folgender Aufschrift: Wutzettel Bei Wutanfall zusammenknüllen und in die Ecke schmeißen! Darunter ist ein Wutteufel abgebildet. Schade, dass ich diesen Schatz nicht schon vor Wochen gefunden habe. Doch er wird mir sicher auch in Zukunft noch gute Dienste leisten. Notfalls - bei Ausbleiben von Wutanfällen - kann die Rückseite als Notizzettel genutzt werden. So gut ausgestattet, starte ich in die Zukunft. weiterlesen...


Freitag, 21. März 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (3)

Darüber, wie lange es dauert, bis man bei gewissen Telefongesellschaften die Warteschleifen überwunden hat, in denen man mit Werbung, den neuesten Angeboten oder mit meist unpassender Musik bombardiert wird, ist bereits viel gechrieben worden. Nach ca. fünf Minuten war das endlich geschafft. Den Hinweis darauf, dass das Gespräch nicht aufgezeichnet werden soll, habe ich auch noch gegeben, um dem netten Herrn am anderen Ende dann zu erklären, dass und warum ich den Handyvertrag meines Mannes kündigen möchte. Dass man mir einen Anschlussvertrag angeboten hat, habe ich ja noch verstanden, habe aber darum gebeten, mir die Infos nach Hause zu schicken, damit ich ...weiterlesen...


Sonntag, 16. März 2008 | Kategorie: Worte | Kommentare (6)

"Er war mein Mann. Was bedarf es der Worte mehr?" Ich vermisse ihn. Stille, Sprach- und Fassungslosigkeit machen sich breit, wenn ein geliebter Mensch, dem man abends noch eine gute Nacht gewünscht hat, morgens nicht mehr aufsteht. Für den Betroffenen ein sanfter, stiller Tod. Für die Hinterbliebenen tut sich die Erde auf, der Boden unter den Füßen hält nicht mehr. Es fehlt an Mitte, meine Mitte. weiterlesen...


Dienstag, 4. März 2008 | Kategorie: Alltägliches, Aufgeschnappt, Worte | Kommentare (9)

"Ich lebe meinen Traum! Lebensträume wahr machen" das war der heutige Titel der WDR 5 Sendung "Lebensart". Dort erzählten Menschen unterschiedlichsten Alters von ihren Lebensträumen, die sie sich erfüllt hatten oder von deren Erfüllung sie noch träumen. Das erinnert mich an die "Löffelchenliste" einer Bekannten, die ihre Wünsche immer wieder in ein kleines Büchlein schreibt und "abarbeitet", genießt, wenn sie sich einen davon erfüllt hat, um andere hinzuzuscheiben. Eine nachahmenswerte Idee. Werde gleich mal schauen, welche Wünsche, Träume ich aufschreibe, an schönen Büchlein, Kladden etc. fehlt es nicht, das Leben der Träume wird dann schon schwieriger, aber wer weiß? Was erst ...weiterlesen...


Montag, 3. März 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (0)

Zur Zeit werden bei uns in der Siedlung neue Wasserrohre gelegt. Immer wieder kommt es zur Absperrung des Wassers. Heute flatterte mir eine Mitteilung über die nächste "Versorgungsunterbrechung" aus "dringenden rohrnetztechnischen Gründen" ins Haus, in der auf Möglichkeiten der Vermeidung von Störungen hingewiesen wird. "Nach Ende der Versorgungsunterbrechung: Auf keinen Fall zuerst einen Druckspüler betätigen." Technisch unbegabt oder eher uninformiert habe ich beim Mittagessen meinen Mann gefragt, weshalb extra darauf hingewiesen werde. "Damit sich der Inhalt der Kloschüssel nicht im ganzen Bad verteilt, da dann die Luft, die sich in der Leitung gebildet hat, mit enormem Druck aus der Leitung geschossen ...weiterlesen...


Sonntag, 2. März 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Verzeihen ist mehr als Recht haben. Geduld ist stärker als Gewalt." (Romano Guardini) Heißt das, dass Geduld durch Gewalt nicht zu vernichten ist? Was ist aber, wenn Gewalt nicht merkt, dass Geduld stärker ist? Wer hat dann etwas davon? Ein paar krause Gedanken an einem äußerst stürmischen Sonntagmorgen. weiterlesen...


Samstag, 1. März 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (2)

"... Der auf dem Gebäckträger saß, konnte noch rechtzeitig abspringen. Doch sein Freund wurde von dem Auto regelrecht überfahren. Da der Wagen stehen blieb, um den Jungen nicht mehr zu verletzen, krachte ein anderes Auto in das stehende. Beide Autos waren jetzt geschrottet. ..." "Die Jungen kippten mitsamt dem Fahrrad um und landeten zur Hälfte auf dem Bürgersteig und zur anderen Hälfte auf dem Fahrradweg. Sie taten sich aber nicht weh..." Manchmal ist's halt doch zum Schmunzeln! weiterlesen...