Dienstag, 9. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (2)

Welche Bedeutung haben Bücher für euch? Das würde mich  interessieren. Ich habe hier schon öfter Zitate über Bücher veröffentlicht, hin und wieder auf die Bedeutung für mich hingewiesen. Bücher sind für mich Freunde, mit denen ich die Welt entdecken kann, die mich über mich selbst nachdenken lassen, die mir stets zur Verfügung stehen, unabhängig vom Wetter, der Jahreszeit, meiner eigenen Gemütsverfassung. Dass Bücher lebensrettend sein können oder zumindest vor dem Wahnsinn bewahren können, habe ich noch einmal in der berühmten "Schachnovelle" von Stefan Zweig lesen können. Ein Jurist, Inhaber einer Kanzlei wird von der Gestapo inhaftiert, aber nicht in ein Konzentrationslager gebracht, ...weiterlesen...


Montag, 8. September 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (1)

Heute Morgen ist mir zum ersten Mal eine Anzeige in der Zeitung mit der Überschrift "Mittagstisch" aufgefallen. Dort können interessierte Gastronomen ihre Speisenkarten für den jeweiligen Tag inserieren. Die Gaststätte, die in der letzten Zeile aufgeführt war, eignet sich eher für Leute, die gerade (Heil-) fasten. Dort stand nämlich: "Montags geschlossen!" weiterlesen...


Freitag, 5. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (4)

Als ich folgende Sätze von Stefan Zweig las, dachte ich unwillkürlich: Gut, dass es bei uns zu Hause nicht  soviele Bücher gab!!! Denn ich liebe Bücher (außer beim Umzug, dann werde ich wirklich zur Bücherhasserin!),  ich lese gern und für mich wäre es schrecklich, kein Geld mehr für Bücher zu haben. Noch schlimmer aber wäre es, nicht mehr lesen zu können. "Von Büchern rings umgeben, verachtete ich die Bücher; immer zum Geistigen vom Vater gedrängt, empörte ich mich gegen jede Form schriftlich überlieferter Bildung; so war es nicht verwunderlich, daß ich nur mühsam bis zum Abiturium mich durchrang und dann mit ...weiterlesen...


Donnerstag, 4. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Worte | Kommentare (2)

Vor ein paar Tagen haben ich folgenden Satz Kurt Becks im Radio gehört: "Wir haben einen Arbeitskreis am Arbeiten!" Ja bitte, was soll der Arbeitskreis denn sonst tun? weiterlesen...


Donnerstag, 4. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (1)

Das Glück ist ein Schmetterling Es sprach der Meister zu seinen Schülern: "Das Glück ist ein Schmetterling. Jag ihm nach und er entwischt dir, setz dich hin und er lässt sich auf deiner Schulter nieder." "Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?" fragte jemand der Zuhörenden. "Hör auf, hinter ihm her zu sein." "Aber gibt es nichts, was ich tun kann?" "Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst." Sich ruhig hinzusetzen und zu warten auf das, was kommt, sich ereignet, einem zukommt, scheint ein Wagnis (in unserer Zeit)  zu sein. Worin aber genau besteht dieses "Wagnis" , was wage ich, ...weiterlesen...


Sonntag, 24. August 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Aus Mangel an Ruhe läuft unsere Zivilisation in eine neue Barbarei aus. Zu keiner Zeit haben die Tätigen, daß heißt die Ruhelosen, mehr gegolten. Es gehört deshalb zu den notwendigen Korrekturen, welche man am Charakter der Menscheit vornehmen muß, das beschauliche Element in großem Maße zu verstärken." (Nietzsche, in Menschliches Allzumenschliches) weiterlesen...


Samstag, 23. August 2008 | Kategorie: Rezensionen, Worte | Kommentare (6)

"Chuzpe" ist ein sehr unterhaltsamer (Frauen-) Roman, frech, ironisch und mit viel Gefühl für Sprache geschrieben. Geeignete Lektüre für den (Strand-) Urlaub. Ruth, eine erfolgreiche, professionelle "Briefeschreiberin" mit einer eigenen Agentur, ist die Hauptperson dieses Romans. Sie lebt vorübergehend allein in ihrem großen Loft, da ihr Mann für ein Projekt in Australien arbeitet. Die Kinder sind bereits aus dem Haus. So hat sie Zeit, sich auf den Entwurf neuer Karten für ihr Sortiment zu konzentrieren, sich mit Freundinnen zu treffen. Wenn, ja wenn es da nicht ihren über achtzig Jahre alten Vater gäbe, um den Ruth sich ständig Sorgen macht. Sich ...weiterlesen...


Samstag, 23. August 2008 | Kategorie: Denk-Würdiges, Gedichte, Worte | Kommentare (0)

Lange jahre sprachlos bin ich nun meiner Sprache auf der Spur. Lange Jahre würdelos, bin ich nun meiner Würde auf der Spur. Lange Jahre ohne Wert, bin ich nun mir als Wert auf der Spur. Lange Jahre ohne Anerkennung erkenne ich mich an. Das geht nicht ohne Trauer, ohne Angst. Die Räume werden weiter. Was finde ich? Mich als Sprache, als Würde, als Wert. © mona lisa (geschrieben 1998) weiterlesen...


Donnerstag, 21. August 2008 | Kategorie: Denk-Würdiges, Worte | Kommentare (0)

Mit-teilen bedeutet: mit jemandem reden, ihm etwas erzählen, ist Kommunikation, bedeutet auch: mit jemandem etwas teilen, Freude, Kummer, Stille ist Gemeinsamkeit weiterlesen...


Freitag, 15. August 2008 | Kategorie: Allgemein, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (9)

Loslassen Letztlich die einzige Lösung Diese Impulskarte vom Bund ohne Namen liegt schon seit Jahren in Sichtweite auf meinem Schreibtisch. Immer wieder fällt mein Blick drauf. Seit einiger Zeit "meditiere" ich über das Verb "lassen" und bin erstaunt, mit wievielen Vorsilben es zusammenzusetzen ist: lassen, ver-lassen, zu-lassen, los-lassen, veran-lassen, ab-lassen, be-lassen, vor-lassen, an-lassen, weg-lassen, über-lassen.... (vielleicht fallen euch ja noch einige ein). All diese "Tätigkeiten" haben etwas mit Ge-lassen-heit zu tun, setzen sie voraus oder führen dazu gelassen zu werden, zu sein, zu bleiben. Eine, in heutiger Zeit, nur selten zu findende Gefühlslage. Oder setzt das Bemerken eigene Gelassenheit voraus? weiterlesen...