Samstag, 9. August 2008 | Kategorie: Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (0)

" Der Naturforscher Jakopp unterscheidet zweierlei Sorten von Hühnern; die Gesichtshühner, die man nur sehen, und die Speisehühner, die man auch essen kann." (Kurt Tucholsky, Schloss Gripsholm, S. 25) weiterlesen...


Samstag, 19. Juli 2008 | Kategorie: Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (1)

"Ein Käfig ging einen Vogel suchen." (Franz Kafka) weiterlesen...


Samstag, 19. Juli 2008 | Kategorie: Rezensionen, Worte, Zitate | Kommentare (2)

Es ist eine Sommergeschichte, eine 1931 entstandene Auftragsarbeit des Ich-Erzähler, der mit seiner Geliebten, genannt Prinzessin, seinen Sommerurlaub in Schweden auf Schloss Gripsholm verbringt. Freunde kommen sie besuchen, sie genießen die Sommerfrische mit allen Sinnen. Getrübt wird diese unbeschwerte Zeit durch die Begegnung mit einem äußerst verängstigten, ja schon fast verwirrten kleinen Mädchen, das ganz in der Nähe in einer von Frau Adriani, einer Deutschen, geleiteten "Erziehungsanstalt" leben muss. "Es war hier so allein. ... Niemand war da. Das Kind war allein. Es dachte das Wort nicht - viel schlimmer: Es fühlte die Einsamkeit, wie nur Kinder sie fühlen ...weiterlesen...


Freitag, 18. Juli 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges, Worte | Kommentare (1)

Den Begriff "Flaschenhals" und seine Bedeutung kenne ich. Dass eine Flasche einen "Halsbereich" hat, das habe ich heute das erste Mal gelesen: "Mindestens haltbar bis: siehe Halsbereich" weiterlesen...


Donnerstag, 3. Juli 2008 | Kategorie: Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (3)

"Reif sein heißt mit Dingen, die wir nicht ändern können, in Frieden leben." (Ann Laders) Bleibt aber immer noch die Frage ob bzw. was wir ändern bzw. nicht ändern können. Manchmal ist die Suche nach einer Antwort auf diese Frage genau das, was den inneren Frieden beeinträchtigt! weiterlesen...


Montag, 30. Juni 2008 | Kategorie: Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Worte | Kommentare (1)

Mit meinem Sohn habe ich den Vortrag eines Englisch bzw. Amerikanisch sprechenden Philosophieprofessors besucht. Mir schwante zwar, dass ich kaum entwas verstehen würde, war aber dennoch neugierig und bin mitgegangen. Ja, ich habe so gut wie nichts verstanden, das Stillsitzen fiel mit der Zeit zunehmend schwer, da die Luft in dem Raum immer stickiger wurde, die Fenster aber nicht geöffnet werden konnten, denn die nahe Auto- und Eisenbahntrasse hätten ein Verstehen akustisch unmöglich gemacht. Spannend fand ich den Abend dennoch. Ich habe Beobachtungen en masse machen können. Der Vortrag aber war eine Zumutung. Inhaltlich kann ich es nicht beurteilen (s.o.), doch von ...weiterlesen...


Montag, 30. Juni 2008 | Kategorie: Aufgeschnappt, Frag-Würdiges, Worte | Kommentare (0)

"Wir sind zweiter Sieger!" Ich dachte, ich höre nicht richtig. Was ist denn das, ein zweiter Sieger? Siegen kann per definitionem nur einer: der Sieger. Das heißt ja nicht, dass man sich nicht über den zweiten Platz bei der Europameisterschaft freuen kann. Nur Sieger sind die Spanier, wir sind Zweiter! Das sollt man sprachlich dann bitte auch exakt handhaben. Irgendwann gibt es das Wort "Verlierer" nicht mehr, wenn alle sich als zweiter Sieger bezeichnen, wenn sie in einem Wettkampf unterlegen sind . weiterlesen...


Sonntag, 15. Juni 2008 | Kategorie: Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Rezensionen, Worte, Zitate | Kommentare (1)

Unter diesem Apekt habe ich die Beichte noch nie gesehen. In Claire Golls Roman, "Arsenik oder Jedes Opfer tötet seinen Mörder" kann man folgende Passage lesen. "Es ist ein theatralischer Genuß, so zerschmettert zu Füßen einer himmlischen Autorität zu liegen und sich selbst zu zerfleischen. Darum ist sie schon als Kind leidenschaftlich gern zur Beichte gegangen. ... Sie, die ihren Mitmenschen gegenüber verschlossener ist als ein Grab, enthüllt ihre Seele nicht ohne wollüstigen Schauer in der Kirche. Solange die Seelsorge in Händen der Männer ist, wird der Beichtstuhl wegen seiner erotischen Mystik nie an Zugkraft verlieren." (Rezension des Romans folgt.) weiterlesen...


Freitag, 13. Juni 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Aufgeschnappt, Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (5)

Auf dem Weg zum Auto traue ich meinen Augen nicht: Da liegt ein älterer Mann auf dem Boden und auf ihn prügelt ein Jüngerer ein, schlägt ihm die Brille aus dem Gesicht und seine Fäuste auf den Kopf. Die Leute gucken. Ich renne über die Straße und frage den Prügelnden, weshalb er den Mann denn schlage? Erstaunt schaut er mich an, hört mit dem Prügeln auf und fragt, was mich das denn überhaupt angehe? Meine Frage an den Älteren, ob ich ihm helfen könne, wird nicht beantwortet. Er nimmt seine Brille und steigt ins Auto. Das macht er immer so! ...weiterlesen...


Mittwoch, 28. Mai 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (1)

Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint. Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht fühle. Ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt. (Inschrift im Warschauer Ghetto) weiterlesen...